Alex Fergusson – Songbook

Alex Fergusson ist zwar solo nie viel Aufmerksamkeit bekommen. Allerdings hat er dennoch Musikgeschichte geschrieben als Mitglied von „Alternative TV“ und vor allem als Mitgründer der legendären „Psychic TV“. Er arbeitet mit Daniel Miller zusammen und veröffentlichte 1980 eine davon beeinflusste, groartige Synthpop 7″. Seit den 90ern machte er sowas wie Neofolk mit „Beach Boys“ Einschlag. Im Juli erschien digital und als CDr das Album „songbook„. Hier präsentiert sich Fergusson solo mit Akustik Gitarre und belegt einmal mehr, dass er ein großartiger Songschreiber ist. Schönes reduziertes Album!

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Safe Mind – Cutting The Stone

Ach das ist an mir vorbeigegangen. Im Juli ist das Debüt „cutting the store“ des US Duos „Safe Mind“ erschienen. Einer der beiden ist Augustus Muller von „Boy Harsher“. Bis auf ein paar Synthie Sounds haben die beiden Projekte aber wenig gemein. „Safe Mind“ baut zwar auch auf 80s Synths Sounds auf, hat aber auch eine Gitarre an Bord. Und der Gesang kommt ausgesprochen indiepoppig daher. Das klingt gern mal nach „The Drums“. Schönes Seitenprojekt. Die große Begeisterung mag „cutting the stone“ aber nicht auszulösen.

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Michael Zodorozny – Test Pilot

Michael Zodorozny ist weniger für sein Solo Werk bekannt als viel mehr für seine 1979 gegründete Minimal Band „Crash Course In Science„. Mit der schuf er spannende elektronische Musik abseits abgetretener Pfade. Tanzbar, aber auch immer irgendwie schräg. Seit 2022 veröffentlicht Zodorozny auch solo. Das neue Album „test pilot“ führt den Ansatz der Band fort, fügt ein wenig 80er EBM hinzu, ohne das Genre dabei überzustrapazieren. Ich fühle mich hier und da an eine moderne Variante von „Fad Gadget“ erinnert. Sicher keine schlechte Referenz. Das Album lässt einen gleich beim Reinzappen denken: „oh was ist das?“. Gleichzeitig muss man sich die Tracks auch ein wenig erarbeiten. Spannende Platte!

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Desire – Games People Play

Das kanadische Trio „Desire“ ist nicht weniger als eine der Stil prägenden Bands des hippen Italians Do It Better Labels, das nicht nur durch seinen klaren bis sterilen 80s Sounds, sondern auch durch seine eigene Ästethik besticht. Seit 2009 aktiv haben die drei in diesem Jahr ihr mittlerweile drittes Album veröffentlicht. Das schließt an die bisherigen Werke an. Es gibt cheesy, sehr 80s-artige Synthies. Die Songs bewegen sich zwischen Stranger Things Soundtrack und dem Dancefloor. Das alles aber auf eine sympathisch angenehme Art, dass es eine Freude ist. Spät entdeckt, noch ein Tipp fürs ausgehende Jahr!

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Makina Girgir – Illusions / Somnacrom EP

Neues von dem französischen Projekt „Makina Girgir“, das in den letzten Jahren ja eher mit Reissues und Compilations auffiel. Auf einmal gibt es gleich zwei neue Releases. Zwei EPs mit fünf bzw. sechs Tracks. Die „somnacrom ep“ ist dabei eine Zusammenstellung von Tracks aus der Zeit von 2007 bis 2024, die auf Sampler erschienen sind. „illusions“ beinhaltet endlich wieder neue Songs. Fünf an der Zahl. Die sind im Gegensatz zu der anderen EP auch mit Gesang. Weniger Minimal als früher, sind die Tracks moderner Synth Pop, die so auch auf Italians Do It Better erscheinen könnten. Schöne Weiterentwicklung!

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Knight$ – Supernatural Lover

Der Brite „Knight$“ ist James Knights und besser bekannt als einer der Live Sänger von „Boytronic“. Solo hat er als „Knight$“ bisher ein Album veröffentlicht, das modernen Italo-lastigen Synthpop bietet. Im Februar erscheint das zweite Album „supernatural lover„. Vorab gibts den Titel Track zu hören. Treibender Synthpop mit Ohrwurm Qualitäten. Klingt spannend!

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Depeche Mode – Memento Mori: Mexico City

Kurz vor Weihnachten geht die „Depeche Mode“ Ausschlachtmaschinerie in die nächste Runde. Wie seit 2006 bei jedem Album passiert, wird auch das letzte „memento mori“ mit Live Album/DVD etc. ausgewertet. Diesmal als Vierfach(!) LP und Doppel CD: „memento mori: mexico city“. Das Besondere dabei: Die letzten vier Tracks sind Studiotracks, die es nicht auf „memento mori“ geschafft haben. Und die sind überraschend gut gelungen. Wo ich ihr letztes Album als eher uninspiriert empfunden habe, sind diese vier erfreulich frisch und wollen auch gar nicht zu dem Album passen. Hätte man das nicht mit ner 4Track Ep lösen können…? Kommen wir zu den Live Aufnahmen: Aufnahmetechnisch sind die hervorragend und auch deutlich besser als die letzten Live Alben der Band. Aber: Der Gesang. Man muss es leider in der Deutlichkeit sagen: Sowohl Dave Gahan als auch Martin Gore kriegen die Gesangspassagen nur noch mit größten Mühen hin und selbst dann sind sie spürbar gepresst gesungen. Daher gesanglich trotz der guten Songs ein Totalausfall. Da rächt sich wohl der wilde Lebenswandel in den 80ern und 90ern. Die vier mit ordentlich viel Studiotechnik entstandenen Extratracks lohnen aber unbedingt, gehört zu werden!

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