Flesh World – Into The Shroud

Na da hat das Label Dark Entries ja was ausgegraben: Eine Früh-80er Post Punk Band, deren Album „into the shroud“ nicht einmal bei Discogs auftaucht und nur als Tape erhältlich war. Das Label ist verzückt und präsentiert als Vorabsong ein Cover! Und was für eins: „destination moon“ von den Minimal Helden „Solid Space“!
Im September wissen wir mehr…

Was wurde eigentlich aus…: Meddicine

Das britische Projekt „Meddicine“ aka Monika Krol hat einige interessante Releases veröffentlicht. Vor allem Tapes und diverse Split Eps mit u.a. „Mushy“ und „ASSS“. Ihr minimaler und leicht experimenteller Cold Wave taugt vielleicht nur bedingt für den Dancefloor. Das macht die Musik aber nicht schlechter. Der letzte Release liegt bereits vier Jahre zurück. Es wäre schade, wenn da nichts mehr käme…

Buzz Kull – Chroma

Das australische Ein-Mann-Projekt „Buzz Kull“ hat bereits im April das Album „chroma“ veröffentlicht. Wo seine Alben bisher etwas durchwachsen waren, überzeugt Marc Dwyers (so einer seiner weiteren Namen) erste Vinyl-LP mit vielseitigem Minimal/Wave Synths – stets mit Blick auf den Dancefloor. Es scheint aber auch eine Zusammenstellung bereits digital veröffentlichter Stücke zu sein.
Bleibt zu hoffen, dass sich ein Vertrieb für die LP findet, denn bislang gibt es das Album nur für recht viel Geld direkt aus Australien zu bestellen – oder digital bei bandcamp.

Casino Shanghai – Film

Die mexikanische Synthie Pop Band „Casino Shanghai“ veröffentlichte 1985 ein einziges Album. Das hört sich schwer nach Italo Disco an und war bislang ziemlich gesucht. Im August veröffentlicht das Label Mecania ein Reissue der englischsprachigen Version (es gibt die Stücke auch auf spanisch).

Diaframma – Siberia

Dass dieses Reissue zum Record Store Day herauskam, ging irgendwie an mir vorbei. Das Debüt der italienische Wave Legende „Diaframma“ ist nun endlich für halbwegs normale Preise erhältlich. Offenbar sogar in zwei Version: Einmal auf Mannequin. Dann scheint es noch eine weitere Version mit Live CD zu geben. Erfreulich in jedem Fall!

The Names – German Nights

Die belgische Wave Pop Legende war gerade auf Tour – u.a. auf unserem diesjährigen Damaged Goods Festival in Hamburg. Von der Tour erscheint im September auf Factory Benelux ein Live Album. Zu hören gibt es noch nichts, aber in Anbetracht der überzeugenden Live Auftritte könnte das interessant sein!

Dischord!

Nochmal interessant Label + Bandcamp: Das legendäre US Hardcore/Noiserock Label Dischord hat den kompletten Backkatalog bei Bandcamp hochgeladen. Und wie sie es auch schon bei den physischen Tonträgern zu tun pflegen, bieten sie die Downloads so echt fairen Preisen an!
Also wenn Ihr mal alles von „Minor Threat“ oder „Fugazi“ haben wolltet…

https://dischord.bandcamp.com/

Black Verb Records

Das Berliner DIY Label Black Verb Records brachte uns gerade das wunderbare „None“ Album „vacuum“. Nun hat es ein Split Live Tape von „DYN“ und „Bleib Modern“ herausgebracht. Überhaupt: „Bleib Modern“ und „Ivy’s Void“ haben sie sowieso im Angebot. Da lohnt das Stöbern. Stilistisch ist Vieles dabei: Post Punk, Elektro, Minimal, Drone, Wave oder auch mal ein paar Stile davon zusammen!
Und alle Veröffentlichtungen erscheinen als limitierte Tapes und Download für wenig Geld! Einige auch als Vinyl. Na stöbert einfach!

https://blackverbrecords.bandcamp.com/

Listening Center – Example One

Auch der Brite David Mason aka „Listening Center“ kann auf einige veröffentlichte Alben seit 2012 zurückblicken. Polytechnic Youth hat nun das Debüt erstmals als LP herausgebracht. Die instrumentalen Stücke mischen den 70er Jean-Michel Jarre mit 60er Easy Listening und „Air“ und fügt wirre Ideen hinzu. Das Ergebnis ist streckenweise sehr cheesy, wird aber durch interessante Melodien und Sounds nicht langweilig.

Vic Mars – The Consumer Programme

Der Brite Vic Mars hat seit 2008 schon einen Haufen Alben veröffentlicht. Gerade hat er ein neues Album auf Polytechnic Youth veröffentlicht, jenem Great Pop Supplement-Sublabel, das sich obskuren Synthie-Pop Klängen verschrieben hat. Die Instrumental Tracks sind 70er beeinflusst, weisen auch Spuren von Minimal auf und sind alle undefinierbar unterhaltsam lustiger Pop. Die Platte ist beim Lable sogar schon ausverkauft!