Various – Bedazzled! Barbara Moore TV, Film And Studio Work 1965-81

Mit dem Namen dieser Zusammenstellung ist eigentlich schon alles gesagt. Die Musikerin, Songschreiberin und Sängerin produzierte Musik im Stile von Library Musik und Easy Listening. Die Titelmelodie von der Serie „The Saint“ machte sie berühmt. Dass sie noch einiges mehr zu bieten hat und eine Händchen für Sunshine Pop Melodien hat, belegt diese Ende des Monats erscheinende Werkschau. Highlight dürfte das aus dem legendären Film „Bedazzled“ stammende Stück „bedazzled“ von Peter Cook & Dudley Moore sein.

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In Slaughter Natives – Enter Now The World

„In Slaughter Natives“ ist Jouni Havukainen. 1992 veröffentlichte er sein zweites Album „enter now the world“ und war damit Wegbereiter von etwas, was man vielleicht Symphonic Industrial nennen kann. Die instrumentalen Tracks vermischen End-80er EBM Sounds mit symphonischen Sample im Stile von „Daed Can Dance“. Man darf sich das aber nicht als tumbes Gestampfe vorstellen. Vielmehr löst sich die Musik in Soundscapes auf. Alles sehr kalt und düster und in einer Art und Weise, wie es das 1992 so noch nicht gab. Damals nur als CD erschienen, kommt das Album nun erstmals auf Vinyl heraus.

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Siouxsie And The Banshees – Downside Up

Die britische Postpunk/New Wave Legende „Siouxsie And The Banshees“ um die charismatische Sängerin Siouxsie Soux bedarf längst keiner Vorstellung mehr. Aus dem britischen Punk geboren, entwickelte die Band spätestens beim Wechsel von den 70ern in die 80er einen eigenen Sound, den es sonst anderswo nicht gab und bis heute nicht gibt. Neben neun wegweisenden Alben in den genannten Jahrzehnten veröffentlichten die „Banshees“ unzählige Singles und Eps. Die zugehörigen B-Seiten sind teilweise überragend gut. Grund genug, die B Seiten auf der 3 CDs umfassenden Compilation „downside up“ zusammenzufassen. Das war 2004. Dieses Jahr aber weihnachtet es schon im November und so erscheint „downside up“ erstmals auf Vinyl. Und zwar als 5 LP Box mit Heft. Die ist zwar nicht ganz günstig, aber sicherlich preiswerter als der Erwerb der einzelnen Singles und Eps… Ich freu mich jedenfalls drauf!

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Jess Brett – Raw Emotion Of The Electronic Notion

Die britische Künstlerin Jess Brett ist bereits seit sches Jahren aktiv und veröffentlich seitdem regelmäßig Tracks auf ihrer Bandcamp Seite. Einige Zeit lebte sie in Berlin und gibt an, dass die dortige elektronische Musik Einfluss auf ihr Schaffen gehabt hat. Tatsächlich macht sie eine Art modernen, tanzbaren Synthpop. Alle Klischees, die Ihr damit verbindet, werft gleich wieder über Bord. Denn Brett erfüllt die bewusst nicht. Dabei verwundert beim ersten Hören die für eine so junge Frau ungewöhnlich erwachsene Stimme. Soeben ist auf Minimalkombinat ihr Debüt Album erschienen – ein Querschnitt aus ihrem Schaffen. Da gibt es auch mal einen Track allein auf Gitarre gespielt. Tatsächlich will Jess Bretts Musik in keine Schublade so recht reinpassen. Sie hat keine Scheuklappen auf und so gibt es auf „raw emotion of the elctronic notion“ viel zu entdecken und zu hören. Obendrein soll sie eine großartige Live Performerin sein. Vermutlich werden wir noch einiges von ihr hören!

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Ibibio Sound Machine – Chopping Mountain

2022 tauchte auf einmal die britische Band „Ibibio Sound Machine“ mit ihrem Album „electricity“ auf und überzeugte mit dem überragenden Track „protection from evil„. Wow! Das hat mitgerissen! Aber: Das folgende Album „pull the rope“ konnte daran leider nicht anschließen. Nun ist „chopping mountain“ erschienen. Das ist zwar auch nicht so zwingend wie „electricity“, wartet dafür aber mit einem relaxten TripHop Vibe auf, ohne TripHop zu sein. Es gibt krautige, funky, 60s und World Elemente. Gerne auch alles zusammen. Daraus mischt das britische Kollektiv eine ganze eigene Musik, die hier wieder zugleich zündet!

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Arthur Brown – Nature

Arthur Brown ist eine Legende! Und dazu hat ihn allein ein Stück gemacht: „fire“ von 1968. Seit bald 60 Jahren ist der 1942 geborene Brown musikalisch aktiv. Stets ist seine Musik von psychedelischen Eskapaden und wilden Ideen geprägt. Gerade ist sein neues Album „nature“ erschienen. Und trotz seines fortgeschrittenen Alters versprüht der Künstler hier noch immer eine aufregende Energie. Sei es mal psychedelisch, mal verträumt oder mit Glam-Einwürfen. Wo viele Artists schon deutlich früher nur noch langweilig eigene Geschichte reproduzieren, merkt man hier, dass Brown noch immer auf der Suche ist. Große Überraschung und tolles Album!

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Simple Minds

Einst haben sie grandiose Postpunk Alben auf genommen und mit „i travel“ sicher einer der Referenzmarken gesetzt. Das ist über 40 Jahre her. Und seither ist viel passiert. Inzwischen sind die Schotten eine Stadion(rock)band, machen aber stets bis heute mindestens solide Musik. Im Januar erscheint ihr neues Album „sacorsanct“. Nun ist die erste Single daraus erschienen. Man hört die alten Helden Taten noch heraus. Die Melodien sind gut. Aber am Ende ist „beginner boys“ dann doch nur solide…

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Sacred Skin – Faith

Neues von den 80s-Dreampoppern von „Sacred Skin„. Soeben ist die neue Single „faith“ erschienen. Wieder spielen sie hymnischen Synthpop irgendwo zwischen Chartmusik aus den 80ern und Vaporwave. Gekonnt wie immer. Allerdings schleicht sich eine gewisse Redundanz ein nach zwei sehr ähnlichen Alben. Warten wir ab, ob das hier ein Vorbote für ein neues Album ist und wie das dann wird!

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Mirror Of Venus – Never Say Forever

Vor drei Jahren entdeckte ich die LA Band „Mirror Of Venus“ mit ihrem Song „never say forever“. Dann passierte erst einmal: Nichts! Und auf einmal kündigt die Band für November ihr Debüt Album an. Das bewegt sich zwischen Post Punk und Shoegaze? Sowas. Das lässt zumindest der erste neue Song vermuten. Auch die bisher bekannten Stücke werden enthalten sein. Das wird sicher gut!

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Doppler Effect – Genesis: Studio Recordings 81-85

Vor zwei Jahren veröffentlichte das Label Mecanica die „Doppler Effect“ Zusammenstellung „genesis: studio recordings 81-85“ mit Aufnahmen aus der Zeit des Bandhits „four day romacne“. Und die konnten sich hören lassen. Damals nur digital erschienen, folgt nun eine LP mit 12 der 16 Stücke. Das wurd Zeit!

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