Pleasure Victim – Hypnovisions

Das wurd aber auch Zeit! Vier Jahre ist die bisher einzige Veröffentlichung des Projektes „Pleasure Victim“ aus Berlin schon alt: Die 7″ „stadt aus glas“ – eine neue Version des „Bakterielle Infektion“-Klassikers „cities of glass„. Dieses Cover ist kein Zufall, ist doch „Pleasure Victim“ eines der Nachfolge Projekte von „Bakterielle Infektion“. In drei Wochen erscheint nun wie aus dem Nichts das Debüt Album „hypnovisions“ auf Eins Zwei Acht. Der erste Song daraus macht neugierig und weckt melancholische Erinnerungen an die Vorgängerband zugleich….Ach so: „hypnovisions“ wird es auschließlich als LP geben. Kein Stream, kein Download, keine CD.

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Geneva Jacuzzi – Triple Fire

Ganz neun Jahre hat sich die Künstlerin Geneva Jacuzzi für ihr neues Album Zeit gelassen. Im August erscheint Triple Fire. Bisher gibt es zwei Stücke zu hören, die wie eine zeitgemäßere Version der bisherigen Releases daherkommen. „art is dangerous“ gibt sich dabei etwas artifiziell, wo hingegen sich „dry“ zwar relaxed, aber angenehm eingängig gibt. Das könnt spannend werden!

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Various – Tomorrow’s Fashions – Library Electronica 1972-1987

Freitag erscheint ein besonderes Schmankerl: Der Sampler „tomorrow’s fashions – library electronica 1972-1987“ ist genau das, was der Titel verspricht: Spacige Insturmentals mit wahlweise 80s oder 70s Vibe. Freilich klingt das bisweilen nach den berühmten Synthie Prog Musikern aus dem 70er Jahre Frankreich. In jedem Fall ist die Mischung gelungen und lässt einen sofort an bunte Getränke in durchsichtigen Plastikgläsern aus trashigen Sci-Fi Filmen denken.

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Sixth June – Stay!

Das Wahlberliner Duo „Sixth June“ hat nach dem großartigen Album „virgo rising“ von 2017 zwar noch ein Album veröffentlicht. Das enttäuschte jedoch mit Belanglosigkeiten. Ebenso das Ambient Album „1984“ von 2021. Nun wollen sie es wohl noch einmal wissen und haben für September mit „stay!“ ein neues Album angekündigt. Davon gibt es bislang zwei Stücke zu hören. Die reißen einen vielleicht nicht aus den Socken, lassen aber aufhorchen und machen neugierig auf das, was da noch kommen mag.

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Sandra – The Very Best Of…

Die deutsche Künstlerin „Sandra“ kennen die meisten heute noch von ihren Hits „maria magdalena„, „everlasting love“ etc. Der von ihrem Ehemann Michael Cretu gebaute Sound zwischen Italo und Synth Pop bescherte „Sandra“ in den 80ern Riesenerfolge. Heute ist hingegen ihre erste Single „japan ist weit“ eine gesuchte Rarität. Die erschien ein Jahr vor dem ersten Hit „in the heat of the night“ und war eine deutsche Version des „Alphaville“-Hits „big in japan„. Die komplette Single war auf Deutsch, wurde nur in geringer Auflage gepresst und nie wiederveröffentlicht. Auch auf Compilations fehlte der Song meist – zumindest auf Vinyl. Ergebnis: Die Single bringt es bei Discogs inzwischen auf dreistellige Beträge. Im letzten Jahr erschien ein Bootleg der Single – auch die ist nicht mehr unter 70 Euro zu haben. Nun hat das estnische(?) Label Maschina die Zusammenstellung „the very best of…“ als Doppel LP veröffentlicht. Die enthält neben den einschlägigen Hits auch die komplette „japan ist weit“ 7″. Allerdings scheint die Veröffentlichung nicht so ganz offiziell zu sein. Maschina erweckt vielmehr den Eindruck, dass es sich dabei um ein russisches Bootleg Label zu handeln scheint. Dennoch: Die LP ist liebevoll gestaltet und klanglich wirklich hervorragend. Insofern sei die „the very best of Sandra“ uneingeschränkt empfohlen. Lieber ein sehr gutes Bootleg als eine alte Single in fragwürdigem Zustand…

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Spill Gold – Zaza

2020 überraschte das niederländische Duo „Spill Gold“ mit dem beeindruckend eigenständigen Album „highway hypnosis„. Seither gab es eine Remix Platte, und nun ist soeben ihr neues Album „zaza“ erschienen. Wie gewohnt lassen sich für den Bandsound keine Schubladen finden, was nicht bedeutet, dass sich im Kosmos des Duos nichts getan hätte. Das Klangbild ist vielleicht etwas poppiger geworden. Aber das macht ihre Musik nicht minder spannend. Hört mal rein!

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Ruhr – Live Rough Tracks

live rough tracks“ scheint das Debüt Release des Wahlberliners Andrea Cadamuro aka „Ruhr“ zu sein. Das zehn Tracks umfassende Album ist gleichzeitig auch erstes Release des Turiner Labels Stanze Fredde Records. Der Titel gibt gleich schon eine Idee davon, was einen musikalisch erwartet. Raue, minimale Tracks – gesungen auf Deutsch. Alles wirkt lebendig und salopp aus dem Ärmel geschüttelt. Symathisch und teils tanzbar ist das Ergebnis. Gute Platte!

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Various – Stanze Fredde Vol. 1

stanze fredde vol 1“ ist die erste Labelcompilation des DIY Labels Stanze Fredde Records aus Turin. Ziel ist es dabei, neuen, eher unbekannten Minimal-Acts (oder musikalisch artverwandtem) eine Bühne zu geben. Daneben wurde als drittes Release des Labels diese Compilation gewählt, um damit das erste eigene Minimal Festival, das im November stattfinden soll, zu unterstützen. Schöne Idee und oebendrein schöne Auswahl. Mit dabei sind Altbekannte wie Werner Karloff, „Brigade Rosse“, „Convex Model“, „Equinoxious“, „Neon Lies“, „Pleasure Victim“ usw. Interessant sind alle Tracks. Das macht es einem dann noch leichter, das Vorhaben zu unterstützen! Den Sampler gibt es digtal und als CD auf der Bandcamp Seite.

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Hammershøi – Dédales

Was ist los im Kernkrach Universum? Erst haut uns das Label diesen Monolith von neuem „Kühle Matrosen„-Album um die Ohren, da legt Doc Kernkrach mit dem neuen „Hammershøi„-Album „dédales“ nach. Das Debüt des französischen Duos war noch ein wenig unbeholfen. Ihre Live Shows allerdings waren immer schon legendär gut. Auf dem neuen Werk gelingt es den beiden, den Live Spirit einzufangen. Moderner Synthwave triftt dabei auf Minimal und Italo Elemente. Absolut mitreißend von Minute eins an. Die Gästeliste kann sich obendrein sehen lassen: „Zona Utopica Garantita„, „Oberst Panizza“ sowie „Staatseinde„. Versprochen: Von diesem Album werden wir etliche Tracks auf den Dancefloors dieser Welt zu hören bekommen. „dédales“ ist ein weiterer Anwärter auf die Top 5 des Jahres 2024! Was für ein Knaller!

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