Brian Jonestown Massacre – Brian Jonestown Massacre

Der Wahlberliner Anton Newcombe, der im Prinzip allein „Brian Jonestown Massacre“ ist, scheint ein echtes Arbeitstier zu sein: Nicht nur, dass er mit seiner eigenen Band einen immensen Output hat, nein, er führt nebenbei das Label A Records und nimmt auch noch Platten mit anderen Musikerinnen und Musikern wie Tess Parks Platten auf. Gerade die letzte Zusammenarbeit mit Tess Parks war wieder vorzüglich.
Nun gibt es also ein neues Album von Newcombes Hauptprojekt „Brian Jonestown Massacre“. Wieder wabert es spacig und gleichzeitig rumpelig vor sich hin. Und die 60er und Neopsych sind wieder zentraler Mittelpunkt der Musik. Wo die letzten Alben leider etwas beliebig und langweilig waren, scheint Newcombe nun wieder zu seinen Stärken gefunden zu haben. Eine zwingende, beinahe düstere Energie wohnt der Musik inne, selbst wenn die Gesangsmelodien mal nicht so ausgefeilt sind. Die selbstbetitelte LP hört man entsprechend am besten am Stück durch. Dann kann sie am besten ihren Sog entfalten.

(vk)