Lisa Gerrard & Marcello De Francisci – Exaudia

Die legendäre „Dead Can Dance“-Sängerin hat sich solo oder zusammen mit anderen Künstler*innen auch abseits ihrer Band einen Namen machen können. Filmmusik hat sie mit Größen wie Hans Zimmer aufgenommen. Für das im August erscheinende Album „exaudia“ hat sich Gerrard mit dem Komponisten Marcello De Francisci zusammen getan. Eines der zwei bislang veröffentlichten Stücke hören sich genau so an, wie man sich das von Gerrard wünscht und erwartet. Allerdings legt De Franciscis Komposotion bei „when the light of morning comes“ eine ganz große Schippe Kinofilm Pathos oben drauf. Dazu überzeugt das Stück mit „Blade Runner“ Reminiszenzen. Bei „until we meet again“ kommen moderne Sounds und sogar Autotune(!) zum Einsatz. Es mag sicher mutig sein, als Künstlerin von Gerrards Status, sich an so etwas zu probieren. Ich persönlich finde, dass sie das hätte besser lassen sollen. Mal sehen, wie der Rest des Albums wird.

(vk)