Kula Shaker – Wormslayer

Die britische Formation „Kula Shaker“ schwammen in den 90ern mit ihrem inidisch angehauchten Psychrock erfolgreich auf der Britpop Welle mit, ohne eigentlich Britpop zu spielen. 1999 kam der Split, 2007 das völlig ungerechtfertig wenig beachtete Comeback. Die anschließende Ratlosgikeit mündete 2010 in dem folkigen „pilgrim’s progress“. Danach orientierte sich die Band wieder an ihren Anfangstagen. Das war solide, aber überwiegend etwas langweilig. Nun also „wormslayer“. Hier orientieren sie sich weiterhin an ihren Anfangstagen. Allerdings haut das endlich wieder hin. Man hat das Gefühl, die Begeisterung sei zurück. Mal bauen sie spielerisch Remineszenzen an ihren frühen Hit „tattva“ („good money“) oder an die übergroßen „Pink Floyd“ („broke as folk“) ein, dann haben die Stücke eine mitreßende Energie. Folk gibts auch. Sicher ist das nichts wirklich Neues. Aber „Kula Shaker“ machen Anno 2026 das, was sie schon am besten konnten und das voller Spielfreude.

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(vk)