Paul Weller – At The BBC (Vol. 2)

Paul Weller – gern Modfather genannt – hat nach seinen Karrieren mit „The Jam“ und „Style Council“ die Welt seit nunmehr 34 Jahren regelmäßig mit überwiegend gelungenen Alben bereichert. Da sei es ihm gegönnt, dass er mit seinen zahlreichen BBC Sessions noch etwas Geld macht. Zunächst veröffentlichte er 2008 die oppulente 3er LP „at the bbc“. Gerade hat er nun den zweiten Teil vorgelegt – so viele Sessions haben sich seither angesammelt. Wieder sind es drei LPs bzw. 3 CDs geworden. Und tatsächlich ist der zweite Teil gelungen, zeigt er einmal mehr die Vielseitigkeit des bald 70jährigen Weller. Mal sind es verträumte Akkustik Tracks, mal rockige Versionen oder Stücke mit Streichorchester. Alles dabei. Daher sei dieser Überblick über sein Schaffen trotz des etwas höheren Preises unbedingt empfohlen.

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SDH – Rider

Das spanische Duo „SDH“ hat soeben sein neues Album „rider“ veröffentlicht. Vor drei Jahren enttäuschten sie noch mit „fake is real“. Das neue Werk ist sicher nicht die Neuerfindung des Rades, hält aber einige schöne Ideen und Melodien bereit.

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Boo Radleys – In Spite Of Everything

Die legendäre Britpoprock Band „Boo Radleys“ mit ihrem Hang zum Psychedlsischen hat in den 90ern große Erfolge gefeiert, wusste aber auch Kritiker*innen immer mit überraschenden Experimenten zu begeistern. Das Kapitel endet mit dem Ausstieg von Gitarrist und Songschreiber Martin Carr im Jahr 1999. Die verbliebenen drei Mitglieder taten sich bereits 2021 wieder zusammen und veröffentlichten zwei langweilig, uninspirierte Album. Am Freitag ist mit „in spite of everything“ (danke Jeff für die Erinnerung!) nun das dritte Album nach der Reunion und das neunte der Bandgeschichte erschienen. Und endlich trauen die Briten sich wieder etwas: Neben psychdelischen Melodien wird hier nun auch mit Sounds und Arrangements experimentiert. Für Kenner*innen der Band: Es geht wieder in Richtung „giant steps„. Dass sie einen derartigen Meilenstein noch einmal hinbekommen werden, ist unwahrscheinlich. Aber „in spite of everything“ ist endlich wieder ein schönes Album, das einfach so durch geht!

Es sei noch kurz erwähnt, dass Ex Mitglied Martin Carr just ebenfalls am Freitag sein neues Album „what future“ veröffentlicht hat. Das ist allerdings ziemlich belangloser, instrumentaler, angedubter Electrosound…

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