Godspeed You! Black Emperor – No Title As Of 13 February 2024 28,340 Dead

Da sind sie wieder! Die legendären Kanadier mit ihrem düsteren Postrock. Und mit ihren seltsamen Album Titeln. 3 Jahre nach ihrem letzten Werk, das mich nur so bedingt überzeugt hat, präsentieren sie auf „no title as of 13 february 2024 28,340 dead“ wieder die Klänge aus einer anderen Welt, die der Band den legendären Ruf erst einbrachten. Zumindest legt das der erste Song „grey rubble – green shoots“ daraus die Vermutung nahe. Mögen sie das auf Albumlänge durchhalten. Dann wird das eines der Highlights für den herannahenden Herbst.

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The Soundcarriers – Through Other Reflections

Hui! Das ging dieses Mal ja richtig flott. Wo sich die Briten zwischen den letzten zwei Alben 8 Jahre Zeit ließen, waren es jetzt nur 2 seit „wilds„. Auf „through other refelctions“ gehts wieder psychdelisch-spacig zu wie eh und je. Allerdings finden nun Exotika Elemente ihren Weg in die Musik und der Pop tritt zugunsten einer gewissen Experimentierfreudigkeit in den Hintergrund. Dabei erscheinen die Stücke herrlich unaufdringlich und beinahe beiläufig. Damit ist nicht belanglos gemeint, sondern angenehm unaufgeregt. Ein Highlight Album für den Spätsommer!

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Cosey Müller

Neues von der Ausnahme Künstlerin Cosey Müller. Gleichzeitig mit der Ankündigung eines neuen Albums erschien der absolut überzeugende Song „falsches ding“:

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Sexy Suicide – Wspomnienia Martwego Miasta

Auf dem letzten Album „we will die as one“ hatte die polnische Band „Sexy Suicide“ merklich internationale Ambitionen: Der Synthie Sound war cheesy und gefällig, es wurde auf Englisch gesungen und das Ganze verbunden mit entsprechender Ästethik. Das ist nun vier Jahre her. Das neue Album „wspomnienia martwego miasta“ trägt nicht nur ein polnischen Namen, sondern ist komplett auf polnisch gesungen. Dazu kommt die Band nun etwas bescheidener daher. Der Sound hat sich ein wenig modernisiert, was gut klappt. Groß rauskommen werden sie auch hiermit nicht. Verdient haben sie es allerdinsg schon längst!

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Costas Andrio – My Memories

Costas Andrio ist besser bekannt unter dem Namen „23rd Underpass„. Seit 2014 veröffentlicht der Grieche Synthpop mal mit Minimal, mal mit Italo Einschlag. Immer aber voller spannender Sounds und Melodien. Im September erscheint nun auf Nadanna eine Zusammenstellung bzw. gleich zwei CDs mit instrumentalen Stücken, die er in den letzten Jahren bislnag ausschließlich bei Youtube veröffentlichte. „my memories“ offenbart dabei seine Vorliebe für Synthie Helden wie Jean-Michel Jarre. Das aber alles immer in modern und frisch. Bislang gibt es fünf Stücke zu hören. Allesamt überzeugend – wenn auch gerne mal ein wenig zu lang.

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Beautify Junkyard – Nova

Das portugiesiche Projekt meldet sich im September drei Jahre nach ihrem letzten Album mit dem mittlerweile fünften Album zurück. Dass sie bisher noch keine wirkliche Bekanntheit erlangt haben, liegt vielleicht auch an ihrer Unaufgeregtheit. 60s Folk, Psych, Exotika hier und da. Das alles pflegen sie seit Anbeginn und konnte ihren Sound gerade auf den letzten zwei Alben perfektionieren. Da geht „Broadcast“ Fans das Herz auf. Auf „nova“ setzen sie ihren Weg fort, lassen sich dieses Mal aber von spannenden Gästen unterstützen: So singt auf einem Track Dorothy Moskwitz, die einst Sängerin der legendären Psych Band „United States Of America“ war. Paul Weller hat es sich nehmen lassen, gleich einen Song mitzuschreiben und zu singen. Sechs Snippets gibts bisher zu hören. Allesamt machen sehr neugierig!

(vk)

Berliner Doom – Wer Das Hört Ist Doom

Seit 2018 veröffentlicht das Berliner Projekt „Berliner Doom“ zunächst als Duo. Da erschien ihr Debüt „Album“ „tränenpalast„: 10 Stücke, davon eines über eine Minute lang und daher Format: 7“. Da waren sie noch instrumental und machten Musik zwischen Punk, Lo-Fi und ja: Doom. Das aktuellste Werk „wer das hört ist doom“ ist bereits vor einem Jahr erschienen. Seither sind „Berliner Doom“ zu dritt und haben sich vom Doom verabschiedet. Stattdessen singt der „Neuzugang“ A.R.M. mit einer rotzigen Stimme. Das hört sich dann wie eine moderne Version der ungleich bekannteren „Pisse“ an. Kurz und knapp geht’s hier zur Sache. 12 Stücke in unter zehn Minuten. Langweilig wird das nicht…

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Empire Of The Sun – Ask That God

„Empire Of The Sun“ starteten 2008 durch, als sie aus den Trümmern der unterschätzten Indie Popband „Sleepy Jackson“ entstanden. Sie passten mit ihrem cheesy Indie Pop einfach perfekt in eine Zeit, in der „MGMT“s „kids“ gerade zum Superhit wurde. Für einen weiteren Höhenflug ließen sie sich allerdings zu viel Zeit für Album Nummer zwei, das erst 5 Jahre später erschien und da nicht mehr so recht zeitgemäß erschien. Es folgt noch ein Album (das ich gar nicht mehr mitbekommen hatte…) und dann Stille. Nun ist acht Jahre nach dem letzten Album „ask that god“ erschienen. Hier bleiben sie ihrem bekannten Sound zwar treu, aber trauen sich mehr Abwechslung und klingen wieder überraschend frisch. Schönen Comeback!

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Digitalbath

Das Projekt „Digitalbath“ kommt aus Udine, Italien und scheint noch recht frisch zu sein. Die auf bandcamp angebotenen einzelnen Tracks sind allesamt nicht älter als ein paar Monate. Die Musik ist eine Art instrumentaler Coldwave, der sich sehr tanzbar anhört. Sicher wird hier das Rad nicht neu erfunden, aber offenbar steht „Digitalbath“ noch ganz am Anfang. Da wird es sicher noch was zu hören geben… Ach und die Tracks werden zum name your price angeboten!

https://digitalbath666.bandcamp.com/music

(vk)

Ramones – The Sire Albums 1981-1989

Seit vielen Jahren ist es schwierig, offizielle(!) Pressungen der 80er Jahre Alben der „Ramones“ in brauchbarem Zustand oder gar neu zu bekommen. Dabei sind gerade das die Alben, die die Band ausmachen: Sie haben den etwas piefigen 70er Sound der Anfangstage hinter sich gelassen und sind auch noch weit entfernt von dem „die Luft ist raus“-90er Sound. Kurz: Hier hat man besten Punkrock mit viel 80s Vibes. Und dazu wird gerade in der Zeit deutlich, dass der „Ramones“-Ruf, ihre Songs würden alle gleich klingen, vollkommen ungerechtfertigt ist. Mal wird an den 70er Glam Sound angeschlossen („subterranean jungle“), mal wirds knüppelig („animal boy“), dann packen sie mal die Synthies aus und geben sich dem 80s Kitsch hin („halfway to sanity“). Von unbekannteren Werken bis zum „Ramones“-Überhit „pet sematary“ passierte alles in den 80ern. Da kann man dann gleich auf die bereits 2022 erschienene „the sire albums 1982-1989“ zurückgreifen. Die ist zwar nicht ganz günstig, aber dann hält man das „Ramones“ Rundumsorglospaket in seinen Händen. Sechs Alben und eine Raritäten Zusammenstellung. Ja, einzeln hätte es das auch getan. Aber besser so als gar nicht!

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