Future Islands – As Long As You Are

Spätestens seit „tin man“ von ihrem 2010er Album „in evening air“ sind die zwischenzeitlich zu einem Quartett angewachsenen US-Amerikaner gleichermaßen Presse- wie Publikumslieblinge. Das dürfte im Wesentlichen an dem charismatischen Auftritten von Sänger Samuel T. Herring liegen. Ab dem Album „singles“ wurden die „Future Islands“ sehr poppig. Dabei ist es ihnen gelungen, stets eine melancholische Tiefe beizubehalten. Drei Jahre nach „the far field“ erscheint am Freitag das inzwischen sechste Album des Band. Was es da bislang zu hören gibt, verspricht keine großen Neuigkeiten, aber schönen, zur nun anbrechenden Herbstzeit passenden Synthpop. Ich kann mich der Magie der Band jedenfalls nicht entziehen und bin wieder begeistert.

(vk)