Colleen Green – Cool

Ich hab ja echt einen Hang zu dieser Spielart abgehangenen melodiösen College Rocks à la „Weezer“, allerdings, gemacht und gesungen von Frauen. Kein Wunder also, dass ich ziemlich schnell Wachs in „Colleen Greens“ Händen bin, ist ihr viertes Album „cool“ doch genau meine Kragenweite.  Irgendwo zwischen „Juliana Hatfield“, „Garbage“ und „Sleater-Kinney“ hat die -stets sonnenbebrillte- Dame aus Los Angeles ein ziemlich feines Songwriterhändchen und schiebt eine tolle Melodie nach der anderen durch meinen Kopf.  Dabei braten die Gitarren mal mehr mal weniger, aber besonders gut gefallen mir die eher reduziert und schlicht gehaltenen Arrangements, untermalt von ihren klaren wie unaufdringlichen Vocals (die mich immer wieder auch an Miki Berenyi von „Lush“ erinnern). Tolles Album auf Hardly Art.

(mf)