Phantoms Of Future – Forever Dark

Die Dortmunder Band „Phantoms Of Future“ begann Anfang der 90er eine seltsame Varieté-Variante von Postpunk und Gothrock zu spielen. Abseits bekannter Wege entwickelten sie tatsächlich einen eigenen Stil. Spannend vor allem, wenn poppige Noten Einzug hielten. Zwei Alben lang konnte das tragen. Um die Jahrtausendwende wurds ruhig um die Band. Und auf einmal gibt es ein neues Album: „forever dark„. Das erscheint auf Massacre Records – einem Metal Label – und deutet damit das „Leider“ der neuen Platte schon an: Wieder sind es die poppigen Sprengsel, die die Stücke gut machen. Aber in beinahe allen Stücke schleicht sich ein Alt-Herren-Peino-Metal-Touch ein. Inklusive böser „Neue deutsche Härte“-Stimme. Wenn das nicht wär, könnte das vielleicht was werden… Aber so bleibt Enttäuschung. Schade!

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And Also The Trees – The Devil’s Door

In den letzten Jahren releasen die Briten von „And Also The Trees“ wieder erfreulich regelmäßig neue Alben. Im März ist es wieder so weit und „the devil’s door“ erscheint. Nach über vierzig Jahren Bandgeschichte ist es bemerkenswert, dass die Band auch heute noch hochwertige Musik released, ohne sich einfach nur zu wiederholen. Vom kommenden Werk gibt es bislang einen Song zu hören, der beinahe etwas poppig daherkommt und weniger dem Postpunk huldigt. Die Melancholie bleibt. Jedenfalls klingt „the silver key“ vielversprechend.

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Nouvelle Phénomène

Wer hätte das gedacht, dass über 12 Jahre nach Erscheinen des bislang einzigen Albums „glory of romance“ des Projektes „Nouvelle Phénomène“ tatsächlich noch neue Musik veröffentlichen wird. In diesem Jahr erscheint sogar ein neues Album. Vorab gibt es den Song „white shadow“. Der ist zwar schön, enttäuscht aber ein wenig. Man vermisst die schwelgerischen Melodien, die man von der Band so liebt. Aber warten wir ab, wie es weiter geht!

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CVSY – The Lost Bedroom Tapes Vol. 2

Das Hamburger Projekt „CVSY“ ist niemand geringeres als das Alter Ego von „Glaring„. Grund für den anderen Namen ist die etwas andersartige Musik: Die Tracks sind instrumental, roh und haben Sessioncharakter. Das bestätigt die Bandcamp Seite: „no edits“. Was es zu hören gibt, ist sicher nicht neu, aber interessanter Analogsynthie Sound. Bisher digital only erhältlich.

https://cvsy.bandcamp.com/album/the-lost-bedroom-tapes-vol-2

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Cranes – Particles And Waves

Ende des letzten Jahres erfuhr das letzte reguläre Album der britischen „Cranes“ ein erstmalige Vinylveröffentlichung. Weiter gehts nun dem vorletzten Album „particles and waves“ von 2004. Im März ist es soweit. Auch hier verbindet die Band um Sängerin Alison Shaw verträumte Melodien mit eigenwilligen Arrangements. Das zusammen mit Shaws wirklich außergewöhnlicher Stimme macht die Musik der „Cranes“ auch hier einzigartig. Dann fehlen nur noch zwei Alben („future songs“ und „live in italy“), bis der komplette Katalog der Band auf Vinyl erhältlich ist. Vielleicht wäre es dann nach 18 Jahren auch mal wieder Zeit für ein komplett neues Album. Live spielen tun sie ja zumindest wieder…

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Kim Gordon – Play Me

Für März hat die Ausnahmemusikerin Kim Gordon ihr neues Album „play me“ angekündigt. Nach dem Erfolg des letzten „the collecitve“ dürfte es spannend werden, wie es nun weiter geht. Vorab gab es die Neuaufnahme der Single „BYEBYE“ vom letzten Album als politisches Statement „BYEBYE2025„: Hier reiht sie Begriffe, die die Trump Administration in diversen Kontexten verboten hat, auf. Der erste richtig neue Song „not today“ überrascht mit für Gordon sehr zahmen Klängen. Der Track ist relativ poppig und shoegazig. Jedenfalls ist wie immer im Kim Gordon Kosmos kein Stillstand angesagt…

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Project Pitchfork – Dhyani

Die Hamburger Band „Project Pitchfork“ ist nun schon 37 Jahre aktiv mit ihrem düsteren Synthie Sound. Eigentlich ist diese Art Musik nicht meine Baustelle. Die Ausnahme hier: Das Debüt Album „dhyani“. Sei es aus Sentimentalität oder weil der damals noch rau-ungeschliffene Synthiessound mitzureißen weiß: Hier reiht sich Hit an Hit! 12 überwiegend druckvoll-tanzbare Tracks. Das scheinen auch andere so zu sehen; denn das Album ist gesucht und teuer. Im März erscheint nun endlich ein auf 500 limitiertes Reissue als Doppel LP! Tipp!

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Anti Trust – Strahlende Städte

Eifrig eifrig. Haiko Herden aka „Anti Trust“ ist derzeit mit seiner Band „Die Version“ aktiv und unterwegs. Dennoch hat er im letzten Jahr Zeit für sein Projekt gefunden und soeben das neue Album „strahlende städte“ veröffentlicht. Wie gewohnt ist das Neo-Minimal mit einer charmanten Verschrobenheit. Stets beweist Herden sein Händchen für eingängig-hittige Melodien. „strahlende städte“ ist nicht spektakulär, aber derartig charmant, dass man sich ihm schwer entziehen kann.

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Hemwick Witch

Das Duo „Hemwick Witch“ kommt aus Los Angeles und scheint noch recht neu zu sein. Auf ihrer Bandcampseite ist das älteste Release von Juni 2025. Die Musik ist eine wirre Mischung von Cold Wave, Postpunk und beinahe Witchhouse… An sich nicht neu, aber die Stimme von Sängerin Mae macht die Tracks tatsächlich spannend. Der aktuellste Song „partners“ erinnert vom Gesang her irgendwie an „Chris & Cosey“. Wenn die beiden so weiter machen, werden wir sicher noch von ihnen hören. Besonders ist vor allem dieser Track:

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ξόρκι – ΧΕΙΡΑΨΙΑ ΜΕ ΤΟΝ ΣΑΤΑΝΑ

Bereits im November ist das offenbar schon fünfte Album der griechischen Band „ξόρκι“ erschienen. Gesprochen – zumindest lässt das die Bandcamp Adrese vermuten – wird das wohl „Ksorki“. Leider ist es immer etwas schwierig, wenn Bands Griechische oder Kyrillische Namen haben… Aber zur Musik: Die ist eine frische Mischung von Postpunk, Minimal und Punk. Klingt erst einmal unspektakulär, funktioniert aber wunderbar. Laut Discogs soll das Dungeon Synth sein. Das hör ich so gar nicht. Vielmehr erinnert das an aktuelle griechische Acts wie an den viel gelobten „Eddie Dark„. Die LP ist auf Geheimnis Records erschienen.

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