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Frohes Neues Jahr und alles Gute für 2026!
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Etwas ruhig hier im Blog gerade. Aber es geht bald weiter mit einigen spannenden Themen. Einen detailierten Jahresrückblick (er)spare ich mir (und Euch) – wie schon im Weihnachtspost. Zu wenig Erfreuliches hatte das Jahr mit Blick in die Welt zu bieten. Zumindest gab es trotz allem das ein oder andere musikalische Schmankerl. Also musikalisch braucht sich 2025 jedenfalls nicht zu verstecken. Möge das Neue Jahr für uns alle ein besseres werden! Aufregend wird es für mich, da einige spannende Projekte warten. Aber dazu mehr, wenn es soweit ist… Nun bleibt mir erst einmal, allen Leser*innen einen guten Rutsch und nur das Beste für das Neue Jahr zu wünschen!
(vk)
Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Ein Jahr, das ereignisreich war. Die Welt gibt uns wenig Anlass, hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen. Andererseits hatte dieses Jahr auch positive Seiten. Zumindest aus persönlich musikalischer Sicht. So erblickte die Debüt Ep meines Projektes „Hausverbot“ das Licht der Welt. Ebenso wie das lange überfällige Debüt meiner Band „Bêtes Sauvages„. Das Feedback zu beiden war/ist überwältigend. Vielen Dank Euch allen!
Bleibt mir nun noch, allen Leser*innen ein schönes und hoffentlich besinnliches Weihnachtsfest zu wünschen! Kommt gut ins Neue Jahr! Und wie immer gibt es auch dieses Jahr das Misery Bear Weihnachtsvideo….
(vk)
Die Band „Coil“ wurde in de frühen 80ern als Seitenprojekt der legendären „Psychic TV“ von John Balance gegründet. Zusammen mit seinem Partner Peter Christophersen („Throbbing Gristle“) brachte er in verschiedenen Konstellationen unter dem Namen einen riesigen Backkatalog heraus. Einzuordnen könnte man das wohl am ehesten als Klangforschung in weitestem Sinne. Unvergessen ihre brutal (gute) Version des Klassikers „tainted love“ – ein Statement zur damals sich gerade massiv verbreitenden Seuche Aids. Zur gleichen Zeit etwa erschien das Debüt Album „scatology“. Das war eine seltsame Mischung aus Postpunk, Industrial, Synthpop(?) und was auch immer. Ein eindringlich dystopischer Spiegel seiner Zeit. Leider ist das Album nur schwerlich zu bekommen. Meist -wenn überhaupt – nur in schlechtem Zustand. Das Label Some Bizarre hat das Werk nun endlich digital, als CD und LP wiederveröffentlicht. Digital und auf CD auch mit dem genannten „tainted love“. Auf Vinyl fehlen ein paar Stücke – wie auch schon bei der Erstveröffentlichung. Schade, das hätte man vielleicht mit einer Doppel LP lösen können. Wie auch immer: Ein schönes Weihnachtsgeschenk, dass es dieses Album nun endlich wieder gibt!
(vk)
Der Kanadier Alan Harman erfährt spätestens seit seinem Debüt Album von Anfang des Jahres eine liebevolle Wertschätzung. Seine spröder Minimal weiss Fans des Genres einfach zu begeistern – besonders live, was man auf der diesjährigen Tour durch Europa erleben durfte. Nun meldet er sich mit neuer 7″ zurück. „in vain“ ist dabei ein richtiger Clubhit geworden! Empfehlung!
(vk)
Das Debüt Album von „Bêtes Sauvages“ liegt mir persönlich sehr am Herzen – allein, weil ich die Hälfte der Band bin. Es ist natürlich nicht mein erstes Release mit einer Band, aber das erste eines (fast) reinen Synthie Albums. Die Tracks entstanden komplett zu zweit und das als Neulinge, was Analog Synthies anbelangt. Ein echter Neuanfang nach über 30 Jahren Banderfahrung. Grundidee war die Idee ein Minimal Album aufzunehmen. Im Laufe der drei Jahre Entstehungszeit entwickelten sich nicht nur unsere Fähigkeiten weiter (auch wenn es noch massiv viel zu entdecken gibt…), es kamen auch weitere Einflüssen hinzu. Dadurch entstand ein zwar homogenes, aber – wie wir denken – durchaus vielschichtiges Album. Während des Entstehungsprozesses wurden keine weiteren Menschen mit einbezogen, so dass dieses Album das wiederspiegelt, was wir bis jetzt können und uns vor diesem Hintergrund gefällt.
Großen Dank gilt dabei Jörg vom Kernkrach Label, der uns blind die Veröffentlichung dieser Platte zugesagt und das Versprechen auch eingelöst hat. Darüber hinaus Achim vom Wellencocktail Studio, der das Album nach unseren Vorstellungen in bisweilen mühseliger Arbeit gemischt und gemastert hat – und uns bei technischer Fragen stets geholfen hat. Wie auch Stefan Bornhorst, der uns mit seiner Expertise sicher einige Nervenzusammen-brüche erstpart hat…
Das hier ist hoffentlich der Anfang einer wunderbaren Reise. Wir hoffen, dass Euch allen unser kleines Debüt gefällt. Viel Spass beim Hören: https://betessauvages.bandcamp.com/album/b-tes-sauvages
(vk)
„DJ Hell“ a.k.a. Helmut Josef Geier veröffentlicht Ende des Jahres ein neues Doppel Album. Der Titel „neoclash“ ist sicher bewusst gewählt: Kaum ein DJ und Artist dürfte um die Jahrtausendwende dem damals hippen Electroclash derart seinen Stempel aufgedrückt haben wie „DJ Hell“. Nun versucht er sich an nicht weniger als der Neudefinition des Genres. Das Ergebnis ist dann genau das, was man da erwarten würde: Durchaus zeitgemäße, technoide Tracks vermengt Geier mit Elementen aus Electroclash und Acid. Das läuft so ganz gut durch, ist mir aber persönlich irgendwann doch etwas zu langweilig.
(vk)
Der Wahlberliner Francesco Scala aka „Franz Scala“ kontne sich seit 2020 mit seinem Modern Italo einen Namen machen. Das neue Album „cafe futuro“ – erhältlich wahlweise als Doppel LP oder zwei einzelne EPs – entstand mit Unterstützung diverser Artists wie „Local Suicide“ oder „Charlie“. Das Ergebnis ist gelungener Italo aktueller Prägung wie man sich das halt so vorstellt. Da setzen die Unterstützer*innen – allen voran „Charlie“ – interessante Akzente. Schöne Platte, die so durchläuft!
(vk)
Im April erschien mit „blauer planet“ das erste Release des Duos „Karl Kave & Julia Toggenburger“. Am 24. Dezember(!) erscheint digital ein neues Mini-Album der beiden. „das grauen“ schließt unmittelbar an seinen Vorgänger an: Leicht verstrahlter Synthie (Minimal) Sound mit entrücktem Sprechgesang. Davon sollte es eine physische Variante geben!
https://www.youtube.com/shorts/XLEGTFGFf1c
(vk)
Gerade ist noch das neueste Album der Stammband „Lebanon Hanover“ erschienen, da legt William Maybelline mit seinem Side Project „Qual“ nach und veröffentlicht das vierte Album in zehn Jahren. Obwohl meine Erwartungen daran doch eher gering waren, überraschte mich „love zone“ positiv. Wo „Qual“ auf den letzten zwei Alben arg gewollt bösen EBM – bis zur Lächerlichkeit übertrieben – produzierte , finden sich hier richtig gute Songs wie etwa „love and caressment„. Natürlich bleibt EBM integraler Bestandteil der Musik. Die Tracks aber sind eingängiger und könnten teilweise von „Lebanon Hanover“ stammen.
(vk)