Max & Intro – We Design The Future

„Max & Intro“ dürften neben „Denis & Denis“ die bekanntesten Vertreter dessen sein, was gern als „Yugowave“ bezeichnet wird – Synthwave aus dem Jugoslawien der 80er Jahre. Der Fame ist in diesem Fall insbesondere bemerkenswert, da das Duo zusammen nur eine 7″ veröffentlichte. Die aber hat es in sich. Beide Songs sind Überhits des Genres und längst auf den einschlägigen Partys zu Hause. Das Problem: Die Single hat inzwischen Preise von über 200 Euro(!) erreicht. Es gibt zwar eine Compilation von Max Vincent – Hälfte des Duos – mit beiden Stücken. Allerdings als Demo Versionen. Die Original Single mit den originalen Versionen gab es seit 1985 nie neu! Nun hat das Label Mecanica für September eine Neuauflage der Single als 10″ mit ursprünglichem Artwork angekündigt. Als Grundlage dienten die originalen Bänder. Wow! Endlich!

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Alan Harman

Alan Harman kommt aus Toronto und macht Synthiemusik. Genauer gesagt Minimal, wie man ihn aus den frühen 80ern kennt. Dazu entwickelt er einen leicht experimentellen Einschlag, sodass man ihn zwischen Früh-80er Tape Artists und Projekten wie „Absolute Body Control“ oder „Pure Ground“ verorten kann. Es lohnt sich unbedingt mal, durch die Tracks seiner bandcamp Seite durchzuklicken! Vielen Dank an Jeff, der diesen Schatz entdeckt hat!

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A5

Die Band „A5“ aus Bremen existierte nur kurz Anfang der 80er, brachte aber 1980-81 zwei 7″s und zwei Tapes heraus. Die 7″s sind gesucht und wurden nun beide auf Mad Butcher Classics wiederveröffentlicht. Die Musik ist stark punklastiger New Wave. Beide Singles sind auf ihre Art spannend. Und „erst ausgabe“ ist allein hierfür ein Muss:

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Fields Of The Nephilim – The Nephilim

Die britische Gothrock Band „The Fields Of The Nephilim“ bedarf sicher keiner weiteren Vorstellung. Western, Nebel…Alles legendär! Lange war es schwierig, die Vinyl Version des zweiten Albums zu bekommen. Zumindest ein Exemplar in annehmbarem Zustand. Um so mehr erfreut es, dass im Oktober zum 35. Geburtstag des Albums erstmals seit über 30 Jahren ein Vinyl Reissue von „the nephilim“ erscheinen wird.

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Faceless 50 – In Memory Of

Das Projekt „Faceless 50“ ist ein einmaliges Projekt von Nina Belief und Geert Coppens von „Twightlight Ritual“. Vor gut zehn Jahren fanden die beiden musikalisch zusammen. Das Ergebnis sind 5 Tracks, die nun erstmals zumindest digital erschienen sind (zuvor nur als Videos). Teils verträumter, teils treibender Minimal sind die Stücke. Ganz so, wie es zu der Zeit üblich war. Aber gerade das entrückte Moment der Tracks hebt sie von anderen Releases der Zeit ab. Gut, dass die Aufnahmen nun noch den Weg an die Öffentlichkeit gefunden haben.

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L.F.T. – Hollow Head

Inzwischen hat der Hamburger „L.F.T.“ sich sowohl als DJ als auch als Musiker einen Namen gemacht. Knapp ein Jahr nach dem letzten Release ist auf Mannequin nun „hollow head“ erschienen. Die sieben Tracks umfassen 5 neue Stücke und einen Remix. Wieder überzeugt „L.F.T.“ mit einer Art Totalverweigerung. Die Stücke sind zwar von der Struktur für den Club ausgelegt. Allerdings brechen die schrottigen 80er Sounds und der teils zeimlich irre Gesang der Gastsänger*innen jede Clubatmosphäre auf. Im Technoclub um die Ecke wird man das hier ganz sicher nicht hören. Gerade dieser schrottige Sound verleiht den Tracks gleichzeitig den unwiderstehlichen Charme. „Petra Flurr“s Shouten lässt ein wenig an „DAF“ denken, was ja nie schaden kann. Der Remix von „The Hacker“ am Ende der EP ist allerdings komplett uninspiriert und verzichtbar. Die digitale Version hat einen zusätzlichen Track. Der macht wiederum Spaß, sodass man sich den lieber als den Remix auf der Vinylversion gewünscht hätte. Aber gut, man kann halt nicht alles haben…

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Sea Power – Everything Was Forever

„British Sea Power“ sind nun „Sea Power“. Da ist mir ja einiges entgangen nach dem letzten regulären Album „let the dancers inherit the party“ von 2017. So haben die sechs Instrumental- Musik zu einem Computer Spiel gemacht. „disco elysium“ erschien 2020 digital und ein Jahr später als Dreifach LP und kostet inzwischen ein kleines Vermögen… Ebenfalls 2021 verkürzten die Briten ihren Namen auf „Sea Power“. Angeblich wegen des in der Welt grassierenden Nationalismus, mit dem sie nicht in Verbindung gebracht werden wollen. Sympathisch! Mit neuem Namen erschien dann letztes Jahr „everything was forever“. Musikalisch haben sie sich wieder am frühen Meisterwerk „open season“ orientiert. Etwas spröder Indiepop wird mit hymnischen Stücken verwoben, wie es wohl nur „Sea Power“ können. „everything was forever“ ist eine Platte, die auf leisen Sohlen daherkommt und erst nach und nach ihre wahre Tiefe offenbart. Schöne, späte Entdeckung!

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ZE422

„ZE422“ ist ein Projekt, das offenbar nicht mehr aktiv ist. Laut Discogs gibt es eine CDr von 2003 und auf Soundcloud einige Stücke von 2008. Also alles schon älter… Etwas bekannter wurde „ZE422“ durch den Sampler „doppelhertz“ von 2007. Die Musik ist eine Art Minimal/Synthpunk mit Schwerpunkt auf Punk, was wohl vor allem am Rumpelschlagzeug und dem schön-schiefen Gesang liegt. Das trifft auf die frühen Aufnahmen zu. Danach wurd es etwas glatter, aber immer noch schräg genug, um gut zu sein. Feine Band, von der ich gern einen richtigen Tonträger hätte.

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Shanghai Au Go-Go – I Cried All Winter

Die Band „Shanghai Au Go-Go“ aus Australien hat 1982 ein Tape veröffentlicht und danach nur noch zwei 12″s. Ende der Bandgeschichte. Grund genug für das kleine und feine Label Minimalkombinat, sich der Band anzunehmen. Daher gibt es das Tape nun als LP mit einem Extratrack und die mitgelieferte CD mit diversen Extratracks. Alles wieder sehr schick aufgemacht und streng limitiert auf 155 Exemplare. Musikalisch reicht das Repertoire von Minimal bis zu treibendem Synthpop. Alles geht ordentlich nach vorne. Erfreulich ist die gute Klangqualität selbst bei den Live Stücken. Diese Platte wird sicher schnell teuer…

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Brutalismus 3000 – Ultrakunst

Inzwischen hat das Berliner Duo „Brutalimus 3000“ den Status eines Geheimtipps längst hinter sich gelassen. Zu irre ist ihre Interpretation von „Grauzone“s „eisbär„. Bereits im April haben sie das Debüt Album „ultrakunst“ veröffentlicht. Der Hype geht so weit, dass die Vinyl Version davon bei Discogs bereits jetzt für über 80 Euro gehandelt wird. Aber zur Musik: Das ist Nu Gabber Post Techno Punk – wie sie auf der Bandcampseite selber schreiben. Besser kann man es wohl nicht auf den Punkt bringen. Beim ersten Hören verstörte zumindest mich der Sound. Aber er wächst und wächst und macht schließlich wirklich Spaß! Der Hit „die liebe kommt nicht aus berlin“ funktioniert im Club ganz großartig – auch wenn man den erst einmal runterpitchen muss…

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