Kassettenfachentstauber ‎– Nachtaufnahmen

Das Projekt „Kassettenfachentstauber“ hat vor zehn Jahren nur eine 7″ plus Tape herausgebracht und fristet aus unbegreiflichen Gründen ein eher unbeachtet tristes Dasein. Dabei ist ihr spröder und authentischer 80er Minimal durchaus interessant. Der Mailorder/Laden Kernkrach hat nun ein paar ungespielte 7″s wieder entdeckt und bietet sie günstig zum Verkauf an. Da lohnt ein Stöbern im Kernkrach Katalog noch mehr…

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

Siglo XX – Box

Das kleine aber feine Label Onderstroom veröffentlicht im November das Debüt Album der belgischen New Wave Ikone „Siglo XX“ zusammen mit zwei frühen EPs in einer Box neu. Nicht ganz zu unrecht wurde die Band ja zumindest zu Beginn mit ihrem Postpunk als die belgischen „Joy Division“ bezeichnet.
Es gibt eine 3-Lp Box mit T-Shirt. Die wird auf der Label Seite 54,- EUR kosten. Für 13 Songs! Ja, die Eps („Dreams of pleasure“ + „the art of war“) sind inzwischen auch nicht mehr ganz billig zu bekommen. Aber 54,- EUR für dreizehn Songs erscheint mir dann doch etwas heftig im Preis. Dann hätte man vielleicht doch auch eine einfachere und günstigere Variante zu einem günstigeren Preis anbieten können.

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

Monographic – Structures

Gerade hatte ich noch von dem Seiten-Projekt „Dark Mountain Echo“ berichtet, da meldet sich die Hauptband „Monographic“ am kommenden Freitag mit dem neuen Album „structures“ zurück. Ähnlich wie auf dem Debüt mischt die Band Neopsych, Post Punk und Shoegaze zu einer eigenen Melange. Die ersten zwei hörbaren Songs machen den Eindruck von zunehmender Reife.

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

The Dears – Missiles

Die kanadische Band „The Dears“ begründeten ihren bescheidenen Ruhm im wesentlichen in den frühen 2000ern mit einigen Singles, die ziemlich nach den „Smiths“ klingen. Dabei wird oft vergessen, was für großartige, eigenständige Songs sie veröffentlicht haben. Schon nach dem „Durchbruchalbum“ „no cities left“ wurde es recht still um die Band. Das hielt sie aber nie davon ab, in regelmäßigen Abständen, schöne Alben zu veröffentlichen. Eines davon ist „missiles“ von 2008, das am 19. Oktober erstmals als Vinyl erscheinen wird.
Es ist der Beweis, dass es noch wirklich schönen Indie Pop gab, als es schon unschick wurde, solche Musik zu spielen.

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

Kikagaku Moyo – Masana Temples

Die japanische Neo-Psych Band „Kikagaku Moyo“ sind mit neuem Album zurück. Sie pendeln seit jeher zwischen Psych-Pop und freakigen Improvisationen. Der Pop tritt nun noch mehr in den Vordergrund. Man könnte auch sagen, „masana temples“ ist mehr „Air“ und weniger Prog. Leider wirkt die Musik bei allen schönen Melodien etwas plätschrig. Daran kann auch die gerne auftauchende Sitar nichts ändern.

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

Peppy Pep Pepper – Distortion

Hinter diesem selten dämlichen Namen verbirgt sich Violet Candide, die eine Hälfte der Wiener Band „Mitra Mitra“. Lustigerweise war einer ihrer ersten Veröffentlichungen auf dem Sampler „toilettes publique no. 3“ ausgerechnet der Remix des „Mitra Mitra“ Songs „blender“. Die Version ist schön und clubtauglich.
Nun gibt es mit „distortion“ das Debüt Album – bislang nur als Tape oder 5 Tracks davon zum „name your price“ digital. Die Songs sind der Hauptband durchaus ähnlich, nur etwas düsterer und verträumter vielleicht. Hoffentlich gibt es „distortion“ bald einmal auch abseits des Tapes, das es nur auf Konzerten gab/gibt, zu erwerben oder zumindest zu hören.

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

Connan Mockasin – Jassbusters

Neues Album von Connan Mockasin! Nach zwei ziemlich langweiligen Alben – einmal solo und einmal mit dem Projekt „Soft Hair“ – hat er nun zu seinen Stärken zurückgefunden. Der 60er/80er Cheesyness hat er wieder ein paar angenehme Kanten hinzugefügt. Die Platte ist dabei erfreulich unaufdinglich geraten und entfaltet erst beim entspannten durchhören ihre Qualität. Tip!

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

Dark Mountain Echo

Das Hamburger Ein-Mann-Projekt „Dark Mountain Echo“ ist ein Ableger der wunderbaren „Monographic“ (die nebenbei an einem neuen Album arbeiten). Die Musik erinnert nicht zuletzt wegen der Stimme an die Hagener Band „Blue Angel Lounge“. Die Stücke klingen in ihrer Vielfalt wie deren letztes Album. Dunkle Akustikgitarren Lieder wechseln mit Neopsychedelic ab. Über allem hängt eine an Nico erinnernde Melancholie.

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

Solitude FX / Solitairen Effekten

Ein kleines Geschenk machen uns „Solitude FX“: Auf ihrer Bandcamp Seite lassen sich Demos mit u.a. ihrem Hit „Kleines Astronauten Mädchen“ (unter dem Namen „Solitairen Effekten“ veröffentlicht) derzeit gratis herunterladen! Vielen Dank dafür!

https://solitudefx.bandcamp.com/album/demos-ii

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

Konstantin Unwohl ‎– Ich Würd Lieber Nicht

Der Hamburger Konstantin Unwohl ist schon einige Zeit umtriebig und überzeugte mit interessanten Konzerten. Seine Musik ist an 80er Minimal angelehnt. Bislang hat er in Eigenregie Tapes veröffentlicht. Nun hat Kernrkach mit „ich würd lieber nicht“ eine 7″ herausgebracht. Enthalten ist hier der bereits auf Tape veröffentlichte DIY/tanzbare Track „mein verstand“. Mal sehen, was da noch so kommt.

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.