Karen Marks – Cold Café

Karen Marks ist ein Musikerin aus Australien und hat 1981 eine 7″ herausgebracht. Die wurde von dem ungleich bekannteren Melbourner Ash Wednesday produziert. Der verträumte Minimal Titeltrack hat es so zu einer gewissen Bekanntheit gebracht und findet sich auf diversen Samplern wieder. Aber bereits 2019 erschien eine Ep, die die 7″ und einiges Unveröffentlichtes enthält. Unbedingte Kaufempfehlung!

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(vk)

Nils Selzer – Nass

Viel zu früh ist im März Nils Selzer gestorben. Bekannt wurde er als Mitgründer der „Strassenjungs“, die Ende der 70er so etwas wie die deutsche Antwort auf die „Sex Pistols“ oder die „Ramones“ waren. Weniger bekannt ist, dass er solo in den frühen 80ern ein Album und eine Single auf seinem eigenen Label Tritt Records veröffentlichte. Hier versuchte er sich an (Underground-)NDW. Textlich geht es da ziemlich gaga zu. Den Punk verleugnet Selzer dabei gar nicht. Tatsächlich wird „nass“ gerne verramscht, was unverständlich ist, enthält es doch einige echt gute Stücke. Allen voran die Single „freispiel“. Heißer Tipp für kleines Geld!

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Black Dot – Structure Without Tomorrow

Black Dot“ ist ein neues Projekt von „Le Chocolat Noir“ und Christian Kroupa. Ihre Debüt Ep ist soeben erschienen und überzeugt durch eine besondere musikalische Mischung. Zwar enthalten die Tracks technoide Elemente, sind aber dabei viel zu zerfasert, um Techno zu sein. Industrial und New Wave kann man auch deutlich raushören. Das alles ist unkonventionell zusammengesetzt und lässt aufhorchen.

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Die Selektion

Sechs Jahre ist das letzte reguläre Album der Stuttgarter „Die Selektion“ nun alt. Nach einigen sehr clublastigen Tracks, kündigt sich nun mit einem neuen Track im gewohnten Bandsound offenbar das neue Album an. Es wird gemunkelt, dass es in diesem Jahr gleich mehrere Vinyl Releases von der Band geben wird…

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ZeroSet

ZeroSet“ ist ein Duo aus London, das seit 2018 aktiv ist. Mit dabei ist u.a. der Drummer der ungleich bekannteren „Nöi Kabát„. Im Mittelpunkt ihrer Musik stehen dabei die 80er: NDW, Minimal, EBM und vieles anderes. Da wird auch mal eine Gitarre ausgepackt. Das Charmante dabei: Es gelingt den beiden elegant, alle gängigen Schubladen zu umschiffen. Bisher gibt es ein digitales Album und einige Demos. Da wünsch man sich unbedingt mehr…

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Various – Síntesis Moderna: An Alternative Vision Of Argentinean Music (1980-1990)

Bereits im letzten Oktober erschien diese feine Zusammenstellung von argentinischer Synth Musik in allmöglichen Facetten. Von Synthpop über Italo bis hin zu Funk ist eine Menge dabei. Die meisten Acts sind hier in unseren Breitengraden weitgehend unbekannt. Was aber „síntesis moderna“ tatsächlich ausmacht, sind die etwas abwegigen und für hiesige Ohren ungewöhnlichen Heransgehensweisen an die jeweiligen Genres. Da gibt es in jedem Fall Einiges zu entdecken, zumal die Vinylversion drei LPs umfasst – und das für unter 30 Euro. Wenn das nichts ist…!

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Tilly Electronics – Tillycious

Neues von dem „karierten“ Duo „Tilly Electronics“. Das neue Album heißt „tillycious“ und – wie der Name vermuten lässt – geht es auch hier gewohnt gaga zu. Musikalisch haben sich die „Tillys“ ein wenig verändert. Der Gesang ist anders, wobei ich noch nicht so richtig herausfinden konnte, was genau der Unterschied zu den vorherigen Releases ist. Die Sounds sind weniger „clubbig“, die Stücke dennoch aber unbedingt tanzbar. Mit „tilly lollipop“ haben sie einen veritablen NDW Hit im Gepäck. Und auf „tillycious“ wird die Abwechslung groß geschrieben. Ich würde so weit gehen zu behaupten, dass die beiden hier ihr bisher bestes Album abgeliefert haben!

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PJ Harvey

Sieben Jahre nach ihrem letzten Album hat die Ausnahme Künstlerin PJ Harvey für Juli das neue Werk „i inside the old year dying“ abgekündigt. Gleichzeitig gibt es den ersten neuen Song daraus zu hören, der verhalten gespielt und Harvey mit Kopfstimme präsentiert. Ich fühle mich ein wenig an die letzte „Weyes Blood“ Platte erinnert. Sicher kein Fehler. Gleichzeitg bleibt Harvey sie selbst. Jedenfalls macht der Song sehr neugierig auf das Album:

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Mars Volta – Que Dios Te Maldiga Mi Corazon

Jetzt drehen die beiden Kalifonier endgültig ab: Im letzten veröffentlichten „Mars Volta“ ihr erstes Album seit zehn Jahren und sorgten wegen des neu eingeschlagenen musikalischen Weges für allerhand Erstaunen. Nun legen sie nach und haben das ohnehin schon ungewöhnlich poppige selbstbetitelte Album komplett neu eingespielt und zwar akustisch. Kein E-Gitarre, kein Rock, kein Prog. Stattdessen eine Akustikgitarre, Exotika Flair, Cumbi Rhythmen, Klavier etc. Ja, wenn der prägnante Gesang von Cedric Bixler nicht wäre, würde „que dios te maldiga mi corazon“ eine Exotika Platte sein. Wirklich irre, dass die beiden sich immer wieder neu erfinden und das eigentlich sogar immer gut gelingt.

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Nici

„Nici“ ist ein offenbar noch recht junger Act aus Leipzig. Bisher veröffentlicht wurde – wahlweise als Tape oder digital – eine selbstbetitelte 5-Track EP. Dabei fühle ich mich ein wenig an „DIIV“ erinnert, obwohl die Mittel von „Nici“ ganz andere sind. Die 5 Stücke sind eher Synthiepop, lassen sich aber ganz schwierig einordnen. Jedenfalls hat das wenig mit dem zu tun, was einem bei dem Begriff Synthiepop durch den Kopf geht. Pop ist „Nici“ aber in jedem Fall. Hört einfach selber! Es lohnt sich.

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