Rustin Man – Clockdust

Paul Webb aka Rustin Man kann auf eine bewegte musikalische Vergangenheit zurückblicken: So begann er als Bassist der inzwischen legendären „Talk Talk“, mit deren musikalische Entwicklung sich allein schon Bücher füllen lassen. Nach deren Auflösung wurde es etwas ruhig um Webb, nur um 2002 mit „Portishead“-Sängerin das allseits hochgelobte Album „out of season“ herauszubringen. Es dauerte ganze 17 Jahre, bis dann das Solodebüt „drift code“ erschien. Wieder überschlug sich die Presse voll des Lobes für dieses ruhige Kleinod an Musik. Überraschend auch Webbs Gesang, der tasächlich an den späten Bowie erinnert. Im März erscheint mit „clockdust“ Album Nummer zwei. Allerdings ist es nicht wirklich neu, da die Stücke den Sessions zu „drift code“ entstammen. Wenn „clockdust“ hält, was der vorab veröffentlichte Song „jackie’s room“ verspricht, scheint es sich aber weniger um Ausschuss zu handeln, sondern um ebenso hochwertige Musik wie das 2019er Werk.

(vk)