Moaning – Uneasy Laughter

Wieder mal ein feiner Tipp von E.T. aus Hannover: „Moaning“ aus L.A. haben Ende März mit „uneasy Laughter“ ihr zweites Album nach dem selbst betitelten Debüt von 2018 veröffentlicht. Überraschenderweise auf dem Label Sub Pop, das ja eher für Grunge und unkonventionelle Ausflüge bekannt ist. „Moaning“ sind aber überaus poppig unterwegs. Eine Einordnung will nicht so recht gelingen. Sie spielen mit Elementen aus Wave, Post Punk und Shoegaze. Das vermag bei mir in der Regel eher ein gelangweiltes Gähnen hervorrufen. Das Trio schafft es aber gleich bei den ersten Tönen, dass Hörerinnen und Hörer erst einmal hängen bleiben. Was sie da richtig machen, vermag ich gar nicht so recht zu erklären. Jedenfalls ist „uneasy laughter“ eine der spannenderen Pop Platten des Jahres bisher.

(vk)