La Main

„La Main“ ist der Franzose Joann Guyonnet. Seit 2012 veröffentlicht er regelmäßig Musik. Eigentlich ist das dann stark 80er beeinflußter Synthwave. 2019 gab es ein Akustik-Album, das eigentlich gar nichts mit Sound des Projektes zu tun hat, sondern beinahe neofolkig daherkommt.

Mich überzeugt aber mehr sein 2017er Album „l’heure de salir“. Das klingt sehr frisch und weckt Erinnerungen an Konstantin Unwohl bespielsweise. Oder an Cold Wave Releases der Zeit – allerdings oftmals mit einer erfrischend poppigen Note. „la mélodie du sombre“ von 2020 ist „La Main“s bisher letztes Release und schließt an „l’heure…“ an, aber weiß nicht ganz so zu überzeugen. Erfrischend kann aber eine gewisse Vielseitigkeit konstatiert werden. Vinyl Veröffentlichungen hiervon wären schön.

(vk)