Die legendäre Britpoprock Band „Boo Radleys“ mit ihrem Hang zum Psychedlsischen hat in den 90ern große Erfolge gefeiert, wusste aber auch Kritiker*innen immer mit überraschenden Experimenten zu begeistern. Das Kapitel endet mit dem Ausstieg von Gitarrist und Songschreiber Martin Carr im Jahr 1999. Die verbliebenen drei Mitglieder taten sich bereits 2021 wieder zusammen und veröffentlichten zwei langweilig, uninspirierte Album. Am Freitag ist mit „in spite of everything“ (danke Jeff für die Erinnerung!) nun das dritte Album nach der Reunion und das neunte der Bandgeschichte erschienen. Und endlich trauen die Briten sich wieder etwas: Neben psychdelischen Melodien wird hier nun auch mit Sounds und Arrangements experimentiert. Für Kenner*innen der Band: Es geht wieder in Richtung „giant steps„. Dass sie einen derartigen Meilenstein noch einmal hinbekommen werden, ist unwahrscheinlich. Aber „in spite of everything“ ist endlich wieder ein schönes Album, das einfach so durch geht!
Es sei noch kurz erwähnt, dass Ex Mitglied Martin Carr just ebenfalls am Freitag sein neues Album „what future“ veröffentlicht hat. Das ist allerdings ziemlich belangloser, instrumentaler, angedubter Electrosound…
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(vk)