Dinosaur Jr. – There Near

Einst waren „Dinosuar Jr.“ eine der Bands, die sowas wie den Grunge Sound prägten -zusammen mit „Sonic Youth“, „TAD“, „Mudhoney“ und natürlich „Nirvana“. Dabei wollten sie nie so recht dazu gehören: Zu melodiös/melancholisch waren Harmonien und der Gesang von J Mascis. Sie durchliefen dann auch noch schwierige Zeiten: Gründungsmitglieder J Mascis und Lou Barlow gerieten sich über die Ausrichtugn der Band in die Haare, sodass Mascis kurzerhand die gesamte Band rausschmiss und das großartige „green mind“ im Alleingang aufgenommen hat. Gerade als die Band erfolgreich in Europa tourte. 1993 kam dann auch der etwas größere Erfolg mit „feel the pain“. Zeitsprung in das Jahr 2005; denn da fanden Barlow und der ursprüngliche Drummer Murph wieder zusammen. Seither scheint die alte Energie wieder da. Denn seither veröffentlichen die drei regelmäßig prima Platten! Das letzte liegt nun 5 Jahre zurück. Um so erfreulicher, dass es nun ein neues Album gibt, auf dem das Trio auch über 40 Jahre nach der ursprünglichen Bandgründung kein bisschen verstaubt klingt. Überhaupt klingen selten Bands nach einer derart langen Bandgeschichte noch so frisch und authentisch. Die Songs sind druckvoll und noch immer voller Melancholie. Das klingt dann mal nach dem schmuddeligen Gitarrenlärm der frühen Tage. Aber es gibt auch Stücke, die einen an „feel the pain“-Tage denken lassen. Zwei Stücke singt Barlow. Ich persönlich mag Mascis‘ Stimme so gern, dass ich darauf auch hätte verzichten können. Aber das ist Geschmackssache und verleiht den elf Stücken noch eine weitere Facette. „Dinosaur Jr.“ sind zurück und das mit einem wirklich guten Album!

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(vk)