British Sea Power – Let The Dancers Inherit The Party

Etwas verspätet ist nun die neue „British Sea Power“ LP erschienen. Was „bad bohemian“ andeutete, setzt sich auf dem kompletten Album fort: Beinahe unscheinbar kommt der Indiepop daher, wächst aber mit jedem Hören in hymnische Höhen. Klingt nun sicher übertrieben, aber wer die Band etwas kennt, weiß, dass genau das ihre Stärke ist. Man muss sich die Alben etwas erarbeiten, aber dann entpuppen sie sich schnell als neue Lieblingsalben!

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Vred

Der Spanier „Vred“ war dieses Jahr die große Überraschung auf dem Minimal Synths Festival „Waveteef“ bei Antwerpen. Das mag auch daran liegen, dass seine Stücke aus der Konserve nicht so sehr überzeugen, wie sie das live tun. Im Studio stutzt er die Stücke auf kurze Songs zurecht, wo er live dann in längere Tracks ausufert. Der Gesang ist live mehr im Hintergrund, was die Impro-Atmosphäre noch weiter unterstreicht. Gerade der DIY Charme fesselt auf der Bühne.
Den Mann sollte man aber in jedem Fall im Auge behalten.

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Digital Leather…

…bringen bald ein neues Album heraus. Wie das vorletzte Album erscheint es auf FDH Records. Allerdings waren die letzten Platten nicht mehr ganz so ungestüm und energiegeladen. Zu zahm war der postpunkig Synthterror geworden. Zu hören gibts vom neuen Werk noch nichts. Es bleibt also spannend… 😉

Mortal Boy – Sound Ventures Of A Dark Romantic

Hach, ist das alles fürchterlich kitschig! „Mortal Boy“ kommt aus LA und will so überhaupt nicht in das gängige Klischee der Stadt passen. Dunklen, melancholischen Synthpop mit Waveeinschlag musiziert er offenbar alleine vor sich hin. Eine gewisse Ähnlichkeit zu „Frozen Autumn“ lässt sich da ausmachen.

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Permanent Wave – Last Wave

Ein neues Dark Electro/Techno/Cold Wave Projekt aus Berlin. Die Bezeichnung an sich lädt ja zur Langeweile ein. Aber tatsächlich heben sich „Permanent Wave“ wohltuend von dem derzeit im Überfluß veröffentlichten Einerlei ab.
Am Freitag erschien ihre Debüt Ep. Seltsam nur, dass die Band offenbar nichts verkaufen will: Bislang konnte ich die EP leider nicht zum Kauf finden!

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Kikagaku Moyo – Stone Garden

Die japanischen Spacehippies „Kikagaku Moyo“ haben jüngst mit ihrem etwas belanglosen letzten Album enttäuscht. Das haben sie offenbar selber gemerkt; denn nun schieben sie mit „stone garden“ eine beinahe 40-minütige EP hinterher, die wieder etwas weniger poppig und mehr Freeform geworden ist. Das tut der Musik gut. Zwischen Kraut und Hippie schafft es das Kollektiv, nicht mit Klischees zu langweilen, sondern seinen eigenen Weg zu finden.

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Zounds – The Course Of Zounds

Die Briten „Zounds“ brachten 1977 mit „the course of the zounds“ eigentlich nur ein Album heraus – wenn man das 2011er Reunion Album mal außer acht lässt. Das hat dafür für britischen 70er Punk Legendenstatus. Nun ist es wieder einmal neu erschienen.

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Equinoxious – Constante Hipérbole

Der Mexikaner „Equinoxious“ scheint gerade erst richtig in Fahrt zu kommen. Schon wieder hat er ein Album fertig gestellt. Bislang gibt es einen Preview Track. Und wieder scheint man sich auf tanzbaren Minimal Synths einstellen zu können. Das erhöht die Freude auf die nun kommenden Europa Auftritte noch weiter. Hoffentlich gibt es dann auch wieder eine physische Variante! Das letzte Album gab es ja nur digital (und als Tape).

https://soundcloud.com/equinoxious/constante-hiperbole-new-lp-promo

Moral – And Life is…

„Moral“ war ein dänische Band aus den frühen 80ern. Sie veröffentliche zwei Alben. Das erste nur als Tape, das zweite „and life is…“ auch als LP. Bereits 2015 wurde diese Platte auf Dark Entries (inklusive drei Tracks des Debüts) wiederveröffentlicht. Da ist dann auch schnell klar, um welche Musik es sich hier handelt: Melodiöser Synth Pop mit schönem, beinahe kitschigem Frauengesang. Pop steht hier so sehr im Mittelpunkt, dass man die Musik auch in der Nähe früher britischer Twee/Gitarrenpop Bands sehen kann.

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Popol Vuh

Letztens hatte ich schon auf die anstehenden Reissues einiger Soundtracks von „Popol Vuh“ hingewiesen. Darauf hatte ich mich ein wenig mit der Band befasst, die zwischen Kraut, World Music, Prog und Esoterik teils sehr unterscheidlich musizierte. Gerade das Esoterische störte mich. Letztlich tut man der Band damit aber unrecht, sind gerade Platten wie das Debüt „Affenstunde“ spacige Drogentripps abseits von Esokitsch. Zum Glück gibt es beinahe alle Alben komplett bei Youtube und ebenso beinahe alle sind inzwischen wiederveröffentlicht worden.

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