Echo West – Reincarnation Of Doubts

Neues aus dem Hause Kernkrach, jenem Label, bei dem man inzwischen beinahe alles blind kaufen kann, ohne enttäuscht zu werden: Das neue Album von „Echo West„. Dirk T. Klein verbirgt sich hinter dem Namen und zeichnet sich verantwortlich für etliche Projekte wie „Flashbacks“ oder „Silent Signals„. Quasi als Kämpfer für den minimalen Synthie, EBM und Wavesound. „reincarnation of doubts“ ist das erste Album von „Echo West“ seit 2017 und erschien bereits vor knapp einem Jahr digital und als CD. Heute nun folgte mit minimal anderer Trackslist die Vinylversion auf Kernkrach. Tipp!

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Frozen Autumn – The Shape Of Things To

Letztes Jahr hat das itlaienische Duo „Frozen Autumn“ sein Debüt Album erstmals auf Vinyl veröffentlicht. Das war das erste Lebenszeichen der Band seit 2017. Nun ist das neue Mini Album „the shape of things to come“ erschienen. Hier machen die beiden genau das, was sie seit 30 Jahren machen: Feinen Synthpop mit schönen Melodien mit einem gewissen Hang um Kitsch. Neu ist das also nicht, aber auf demselben Niveau wie eh und je.

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Karen Marks – Cold Café

Karen Marks ist ein Musikerin aus Australien und hat 1981 eine 7″ herausgebracht. Die wurde von dem ungleich bekannteren Melbourner Ash Wednesday produziert. Der verträumte Minimal Titeltrack hat es so zu einer gewissen Bekanntheit gebracht und findet sich auf diversen Samplern wieder. Aber bereits 2019 erschien eine Ep, die die 7″ und einiges Unveröffentlichtes enthält. Unbedingte Kaufempfehlung!

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Nils Selzer – Nass

Viel zu früh ist im März Nils Selzer gestorben. Bekannt wurde er als Mitgründer der „Strassenjungs“, die Ende der 70er so etwas wie die deutsche Antwort auf die „Sex Pistols“ oder die „Ramones“ waren. Weniger bekannt ist, dass er solo in den frühen 80ern ein Album und eine Single auf seinem eigenen Label Tritt Records veröffentlichte. Hier versuchte er sich an (Underground-)NDW. Textlich geht es da ziemlich gaga zu. Den Punk verleugnet Selzer dabei gar nicht. Tatsächlich wird „nass“ gerne verramscht, was unverständlich ist, enthält es doch einige echt gute Stücke. Allen voran die Single „freispiel“. Heißer Tipp für kleines Geld!

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Black Dot – Structure Without Tomorrow

Black Dot“ ist ein neues Projekt von „Le Chocolat Noir“ und Christian Kroupa. Ihre Debüt Ep ist soeben erschienen und überzeugt durch eine besondere musikalische Mischung. Zwar enthalten die Tracks technoide Elemente, sind aber dabei viel zu zerfasert, um Techno zu sein. Industrial und New Wave kann man auch deutlich raushören. Das alles ist unkonventionell zusammengesetzt und lässt aufhorchen.

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Die Selektion

Sechs Jahre ist das letzte reguläre Album der Stuttgarter „Die Selektion“ nun alt. Nach einigen sehr clublastigen Tracks, kündigt sich nun mit einem neuen Track im gewohnten Bandsound offenbar das neue Album an. Es wird gemunkelt, dass es in diesem Jahr gleich mehrere Vinyl Releases von der Band geben wird…

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ZeroSet

ZeroSet“ ist ein Duo aus London, das seit 2018 aktiv ist. Mit dabei ist u.a. der Drummer der ungleich bekannteren „Nöi Kabát„. Im Mittelpunkt ihrer Musik stehen dabei die 80er: NDW, Minimal, EBM und vieles anderes. Da wird auch mal eine Gitarre ausgepackt. Das Charmante dabei: Es gelingt den beiden elegant, alle gängigen Schubladen zu umschiffen. Bisher gibt es ein digitales Album und einige Demos. Da wünsch man sich unbedingt mehr…

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Various – Síntesis Moderna: An Alternative Vision Of Argentinean Music (1980-1990)

Bereits im letzten Oktober erschien diese feine Zusammenstellung von argentinischer Synth Musik in allmöglichen Facetten. Von Synthpop über Italo bis hin zu Funk ist eine Menge dabei. Die meisten Acts sind hier in unseren Breitengraden weitgehend unbekannt. Was aber „síntesis moderna“ tatsächlich ausmacht, sind die etwas abwegigen und für hiesige Ohren ungewöhnlichen Heransgehensweisen an die jeweiligen Genres. Da gibt es in jedem Fall Einiges zu entdecken, zumal die Vinylversion drei LPs umfasst – und das für unter 30 Euro. Wenn das nichts ist…!

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Tilly Electronics – Tillycious

Neues von dem „karierten“ Duo „Tilly Electronics“. Das neue Album heißt „tillycious“ und – wie der Name vermuten lässt – geht es auch hier gewohnt gaga zu. Musikalisch haben sich die „Tillys“ ein wenig verändert. Der Gesang ist anders, wobei ich noch nicht so richtig herausfinden konnte, was genau der Unterschied zu den vorherigen Releases ist. Die Sounds sind weniger „clubbig“, die Stücke dennoch aber unbedingt tanzbar. Mit „tilly lollipop“ haben sie einen veritablen NDW Hit im Gepäck. Und auf „tillycious“ wird die Abwechslung groß geschrieben. Ich würde so weit gehen zu behaupten, dass die beiden hier ihr bisher bestes Album abgeliefert haben!

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PJ Harvey

Sieben Jahre nach ihrem letzten Album hat die Ausnahme Künstlerin PJ Harvey für Juli das neue Werk „i inside the old year dying“ abgekündigt. Gleichzeitig gibt es den ersten neuen Song daraus zu hören, der verhalten gespielt und Harvey mit Kopfstimme präsentiert. Ich fühle mich ein wenig an die letzte „Weyes Blood“ Platte erinnert. Sicher kein Fehler. Gleichzeitg bleibt Harvey sie selbst. Jedenfalls macht der Song sehr neugierig auf das Album:

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