Calvin Love – Lavender

Calvin Love kommt aus Kanada. Seit 18 Jahren veröffentlicht er Musik. Die ist in erster Linie entspannt. Akustikgitarre mit einfach Arrangements dazu. Loves Stimme ist verhallt und verleiht den Stücken etwas croonerartiges – unterstützt hier und da durch Streicher. Ein Prise David Lynch Irsinn oben drauf und fertig ist die perfekte, sehnsüchtige Herbstmusik. Das trifft so zumindest auf sein bislang stärkstes Album „lavender“ von 2021 zu. Wieso das Album etwas untergegangen ist, erschließt sich mir nicht. Ganz starke Platte!

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Years Of Denial – Love Cuts Ep

Vor zwei Jahren veröffentlichte das Duo „Years Of Denial“ ihr Überalbum „suicide disco volume 2„. Da fällt vermutlich schwer, daran anzuschließen. Sie versuchen das nun mit der Anfang Septmber erscheinenden „love cuts“ ep. Und was soll ich sagen? Es scheint gelungen zu sein. Weiterhin leifern sie brachial-clubbigen, düsteren Sound ab, der stets etwas abseitig wirkt. Das wird eine prima ep!

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Various – Nihon No Wave 2

2018 veröffentlichte das feine Label Mecanica die Zusammenstellung „nihon no wave„. Nun erscheint Teil zwei der Zusammenstellung voller unbekannter, teils obskurer Acts aus Japan. Von Synthpop, über Postpunk bis Minimal ist alles dabei. Tatsächlich ist die die zweite Zusammenstellung sogar noch besser als die erste! Man höre sich allein Acts an wie „Hinomaru Factory“ mit ihrem 80s Pop oder „Ecentrique Noiz“, die die janpanischen „Ultravox“ zu sein scheinen. „vinyl kaitai koujou“ sind experimentell – aber auf eine sehr ansprechende Art. Rundum gelungen, gute Mischung. Parallel dazu wird der erste Teil der Zusammenstellung als Doppel Lp plus 7″ neu aufgelegt. Unbedingt Empfehlung!

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Hidden Cameras – Bronto

Ganze acht Jahre hat sich Joel Gibb mit dem neuen Album seines Projektes „Hidden Cameras“ Zeit gelassen. Seit einiger Zeit lebt der Kanadier in Berlin und lässt merklich die Einflüsse seiner Wahlheimat in seine Musik einfließen. Die ersten Tracks von „bronto“ sind überraschend elektronisch geraten – beinahe clubbig. Allerdings holen uns Gibbs Melodien schnell wieder zurück in den „Hidden Cameras“ Kosmos. Gleich denkt man wieder an den Kollektiv-Sound der Frühzeit. Zentral sind wie immer schon queere Themen. Laut Info rühren da auch die clubbigen Elemente her: Queeres Leben fand seit jeher im Club statt. Mit „full cycle“ wird es dann cineastisch opulent und ab etwa der Hälfte wieder eher indiepoppig. „bronto“ ist dabei modern und melancholisch-altmodisch zugleich. Ein Kunststück, das so charmant wohl nur Joel Gibb gelingt. Spannendes Album!

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Karl Kave & Durian – La Vida Loca / Gurkensalat

„Karl Kave & Durian“ sind inzwischen seit 5 Jahren zusammen aktiv und haben uns die ein oder andere spannende Platte geschenkt. Um das zu feiern, haben sie ihre ersten beiden Alben „ungestüme reiter“ und „untergang und finsternis“ remastered und digital neu veröffentlicht. Je zwei Tracks der beiden remasterten Versionen veröffentlichen sie auf der 10″ „la vida loca / gurkensalat“. Schöne Sache, zumal es das erste Album nie auf Platte gab. Zudem sind die überarbeiteten Versionen absolut gelungen!

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Stahlnetz – Wir Sind Glücklich

Darauf habe zumindest ich schon lang gewartet: Der NDW Klassiker „wir sind glücklich“ von „Stahlnetz“ wird wiederveröffentlicht. Als LP und CD sowie natürlich auch digital. Die Neuauflage erscheint auf Young and Cold. Entsprechend hat sich Daniel Hallhuber an die Überarbeitung der Tracks gemacht. Das hat er sehr behutsam getan, sodass die Stücke nun etwas frischer klingen, ohne ihren ursprünglichen Charakter zu verlieren. Großes Lob dafür! Die Neuauflage enthät den Hit „wir sind glücklich“, den die ursprüngliche Lp nicht enthielt. Der Song war B-Seite von der Single „vor all den jahren“. Dafür wurde auf den LP Track „schwarzes gold“ verzichtet. Schade! Zumal die Single immernoch häufig günstig zu bekommen ist. Aber man kann auch nicht alles haben… Die LP wird limitiert auf 150 farbige und 250 schwarze. Da sollte man wohl schnell sein…

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Haiko Herden – Lucy Leaves The Planet

Der Hamburger Haiko Herden – sonst bekannt als „Anti Trust“ und Teil der Bands „Charles Lindbergh N.E.V.“ und „Die Version“ – veröffentlicht bisweilen auch unter seinem tatsächlichen Namen Musik. Gerade ist das instrumentale „lucy leaves the planet“ erschienen. Wo die ersten beiden Stück spannender Synth Pop sind, gibt sich der Rest eher verträumt und soundtrackartig. Die Soundscapes erinnern hier und da an große Werke wie den „Blade Runner“ Soundtrack. Nichts für den Club, aber interessant zum Davondriften…

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Optik SW

Die Band „Optik SW“ kommt aus Münster. Die vier machen Postpunk. So weit, so uninteressant (bei der Masse an Bands derzeit). Allerdings haben sie einen ziemlich sperrigen Sound. Alles etwas unprofessionell und beinahe Schulband-like. Das erinnert dann in den stärksten Momenten an frühe „Fehlfarben“! Ihre komplettes Schaffen gibt es zum name your price. Wenn das nichts ist! Und dann haben sie noch diesen einen richtig guten Song! Name ist Porgramm: „tanzt!“

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Warlock Corpse – Eternal Prisoner

Unser Lieblings Kasache „Warlock Corpse“ hat soeben sein neues Album veröffentlicht. Das ist in sofern bemerkenswert, dass er sonst einen irren Output hat und „eternal prisoner“ tatsächlich das erste Album des Projektes in diesem Jahr ist. Wo „Warlock Corpse“ jüngst Gastsänger bei „Spiritual Slum“ war, revanchiert dieser sich nun auf „eternal prisoner“ als Gastsänger. Ansonsten geht es hier erstaunlich besinnlich-ruhig und in weiten Teilen instrumental zu. Die Musik bößt dennoch nichts an ihrer Intensität ein. Und davon ab, kostet das Album auch nur 2 Dollar. Die ist es allein schon für „black throne“ wert!

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