The Tea Company – Come And Have Some Tea With The Tea Company

Wenn Platten aus den späten 60ern ganz eigenwillig sind, mag ich sie ja mit am liebsten. „The Tea Company“ sind da ein gutes Beispiel: Ihre psychedelische Musik fällt besonders durch den seltsamen Mix auf. Alles ist sehr verhallt, das Schlagzeug wurde sehr in den Hintergrund gerückt, alles wabert etwas undefiniert vor sich hin. Aber gerade das verleiht der Platte so eine trippige und spacige Atmosphäre. Die Songs selber sind typisch für 1968. „come and have some tea with the tea company“ sollte im Halbdunkeln gemütlich zu Hause (zu)gehört werden.

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A.R. & Machines

Achim Reichel hat ja ein bewegtes musikalisches Leben hinter sich. Angefangen bei den „Rattles“ über die von James Last produzierten „Wonderland“ landete am Wechsel von den 60ern zu den 70ern bei seinem Soloprojekt „A.R. & Machines“, bei dem er – für die Zeit ungewöhnlich – zu selbst aufgenommenen Bändern alles alleine spielte.
Diese Bänder hat er nun für einen Auftritt in der Elbphilharmonie im September ausgegraben und mit einer Band aufgeführt. Der Erfolg war so groß, dass 2018 eine Tour folgt. Bei der Gelegenheit würde es sich ja anbieten, diese Solo Alben wieder als LP verfügbar zu machen.

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Bedroom Tapes

Noch eine schöne Überraschung: Das Label Minimal Wave setzt seine tolle „Tape“-Reihe fort. Nach „hidden tapes“, „lost tapes“ und „found tapes“ erscheint im Frühling nun „bedroom tapes“. Das Konzept ist wie gehabt: Rare (Tape-) Tracks sollen erstmals auf LP veröffentlicht oder wieder bezahlbar verfügbar gemacht werden. Wenn man da nur an „“hidden tapes“ denkt, das uns Minimal Hits wie „SS Say“ „care„, „Datons Voice“ „i hear the bell“ oder auch „Oskarova Fobija“s „beli dekolte“ auf Vinyl brachte… Bei „bedroom tapes“ handelt es sich tatsächlich um Künstlerinnen und Künstler, die ihre Tracks sprichtwörtlich im Schlafzimmer auf 4-Track-Bandmaschine aufgenommen haben. Besonders freue ich mich dabei über – außer einer 7″ von 1991 – die erste mir bekannte Vinyl Veröffentlichung von Arvid Tuba:

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Weihnachtsgeschenk: Underground Belgian Wave Volume 2

Vor einiger Zeit hatte ich den großartigen Sampler „Underground Belgian Wave Volume 2“ vorgestellt, der u.a. den einzigen Vinyl Release des genialen Minimal Dancefloor Hits von „Tangible Joy“ „move“ enthält. Er war nur noch sehr teuer erhältlich. Doch nun veröffentlicht das Label Walhalla den Sampler neu bzw. repressed ihn. Und das so kurz vor Weihnachten…

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Glorious Din

Vor kurzem gab es einen Artikel über „Glorious Din“ mit dem Titel „Die großartigste Punk Band, die ihr noch nie gehört habt“. Ja, 78er Punk. Und man hört sehr viel das große Vorbild „Joy Division“ heraus. Beide Alben wurden gerade auf Onderstroom wiederveröffentlicht. Das zweite setzt ungewöhnlich ein Akustikgitarre ein und ist nicht so mein Geschmack. Aber das erste hat einige großartige Post Punk Song im Köcher!

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Glass Beads

Die ukrainische Band „Glass Beads“ hatte ich bereits vorgestellt. Nun kündigt das neue kleine Label Squall Rec. Neues von der Band für Februar an. Es wird Zeit, gab es doch bislang nur zwei Stücke zu hören….

89s† + Petra Flurr

Die Minimal Projekte Petra Flurr und 89s† planen laut der Bunkersyndikat Party Seite für Februar eine neue Platte. Das verspricht heiter zu werden:

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EYE – Cocktail Mexico

Neues von „Eye“, die ich hier ja bereits vorstellte: Eine 10″. Wo das Album noch etwas ziellos zwischen Experiment, Minimal und moderner Tanzmusik pendelte, hat „cocktail mexico“ einen roten Faden: Moderner Gaga-Minimal mit Popappeal plus einen Hauch Marie Davidson. Der Titelsong dürfte auch im Club funktionieren.

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Sam De La Rosa – Earth Wart

„Led Er Est“ genießen ja mit ihrem Minimal Entwurf Legendenruf. Still ist es um die Band geworden. Und nachdem der Sänger Sam de la Rosa bereits 2014 eine Ep solo veröffentlichte legt nun das zweite Release die Vermutung nahe, dass es die Band nicht mehr gibt. Bedauerlich! Allerdings können sich gerade die neune Tracks der Ep „earth wart“ wirklich hören lassen. Sie schließen unmittelbar an den Hits von „led Er Est“ an. 80er Minimal trifft auf hymnisch-melancholische Melodien. Da hofft man schon auf ein Album!

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