Ungewöhnlich lang mussten wir für „Of Montreal“-Verhältnisse auf das neue Album warten. Gab es doch früher gerne mindestens ein Album pro Jahr. Nun sind es (wieder) zwei Jahre Pause geworden. Macht ja nichts, wenn sich das Resultat sich so gut anhört. Wo das letzte Album „lady on the casp“ wild, im allerbesten Sinne wahnsinnig und extrem vielseitig war, gibt „aethermead“ eher das entspannte Gitarrenalbum. Und dennoch wird wieder Einiges bedient: Americana, Yachtrock, Indie. Gitarre muss ja nicht langweilig sein. Aber für Kevin Barnes-Verhältnisse gibt sich das neue Werk überraschend konventionell und funktioniert vielleicht gerade deswegen so gut. Ach und die Texte lohnen wie immer…Starkes Album!
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(vk)