Die US Band „Team Dresch“ wurde in unseren Landen vor allem dadurch bekannt, weil „Tocotronic“ ihnen den Song „die sache mit der team dresch platte“ widmeten. Das war vor 30 Jahren. Und übrigens ebenso erschien in dem Jahr das zweite und bis dato letzte Album der Band. Im September ändert sich das. Dann erscheint nach 30 Jahren Pause mit „furthermore“ Album Nummer drei. Ihre Musik nannte sich Queercore. Damals klang das wie viele aus den Grunge Trümmern erstandene Bands: „Belly“, „Sleater Kinney“ usw. Das neue Album schließt zwar daran an, ist aber nicht nur viel besser produziert, sondern überzeugt auch mit ausgereiften Arrangements und neuen Einflüssen wie Dreampop. Das alles funktioniert besonders gut, wenn es etwas wilder zugeht wie bei „last one at the party“. Überraschendes Comeback einer Band, deren Dringlichkeit heute noch immer gebraucht wird! Bisher gibt es die Single zu hören und es bleibt zu festzustellen, dass das Album deutlich bessere Tracks im Angebot hat. Stark!
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(vk)