Jonathan Bree – Don’t Call It Love

Der Australier Jonathan Bree hat sich für sein neues Album drei Jahre Zeit gelassen. Es ist auch das erste Album seit dem Durchbruch-Album „sleepwalking“, auf dem er nicht mit seiner auffälligen Gesichtsmaske abgebildet ist. Stattdessen wird ein erotisch stilisiertes Foto aus dem ersten Video „live to dance“ auffällig in Szene gesetzt. Damit ist das Thema gesetzt, denn auf dem neuen Werk geht es um Sexualität. Die sorglos-poppigen sowie elektronischen Ausflüge vom letzten Album hat Bree wieder hinter sich gelassen. Er findet vielmehr wieder zu frühere Stärke zurück und klingt hier und da sogar nach Triphop. Bemerkenswert ist, dass auf „don’t call it love“ nicht nur – wie schon öfter – Princess Chelsea gesanglich unterstützt, sondern dass sie das bei gleich drei Stücken tut und zudem noch drei weitere Gastsängerinnen ihre Stimme beisteuern. Das (Doppel-)Album umfasst 17 Tracks und lässt dem Künstler dadurch reichlich Platz für Entwicklung. Das soundtrackartige Album weiß nach dem – für meinen Begriff – etwas zu gewöhnlichen letzten wieder zu überzeugen.

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(vk)