Claypool Lennon Delirium

Hier ist Name Programm: Sean Lennon und Les Claypool von „Primus“ haben ein Album zusammen aufgenommen und gehen sogar zusammen auf Tour. Klingt irgendwie unvorstellbar, aber wenn man den ersten Song hört, ist es auf einmal total schlüssig. Die 60ties Melodien von Lennon werden von Claypools Basslinien zugegniedelt. Klingt anstrengend, ist es aber nicht. Eine echte Überrraschung zwischen großen Melodien, Kraut und Prog.

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(Dolch)

Die Band (Dolch) taucht immer wieder hier und da auf. Ihre Musik ist sehr undefinierbar: Flächige Gitarren, seltsame Songstrukturen und ein an „Gold“ erinnernder Frauengesang. Wer meint, nach dieser Beschreibung eine Vorstellung von der Musik zu haben, liegt vermutlich daneben. Ich kann sie schlicht nicht besser beschreiben. Daher empfehle ich hier mehr denn je, sich selber ein Bild von (Dolch) zu machen. Nebenbei bemerkt sind sie Labelmates von „Gold“.

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Mitra Mitra

Im Minimal Bereich gibt es für neue Künstler schnell Vorschusslorbeeren. So wird gerade das Wiener Duo „Mitra Mitra“ als neueste Sau durch das virtuelle Dorf getrieben. Bislang gibt es eine Single. Ihr Debüt Album erscheint morgen. Tatsächlich scheint der Hype hier aber gerechtfertigt zu sein; denn „Mitra Mitra“ liegen mit ihrer Musik in der Nähe der aktuellen „November Növelet“. „blender“ ist ebenso düsterer, aber sehr reduzierter Minimal mit einer gewissen Intensität. Das kann was werden.

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La Femme

2013/2014 bescherte uns die französische Band „La Femme“ mit „sur la plache“ einen veritablen Sommer Hit, der Elektronik, gute Laune, ein kleines bisschen Minimal und einen Hauch 60ties miteinander verband und durch den Einsatz in einem Autowerbespot noch einmal weitere Bekanntheit erlangte.

Nach dem Erfolg hieß es erst einmal Rückzug für die Band. Nun kommt bald ein neues Album. Der vorab veröffentlichte Song ist wieder eine seltsame Mischung, ist etwas anders als gewohnt, erinnert diesmal etwas an „Ladytron“ und heißt „sphinx„.

 

Silent Em + Ortrotasce

Die beiden Bands für sich haben einen gewissen Reiz. Aber sie haben zusammen eine sehr gelungene Split EP herausgebracht, die ihre Stärken zusammen führt. Das Ergebnis is moderner, minimaler Cold Wave, der so auch auf „Aufnahme und Wiedergabe“ hätte erscheinen können.

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Xiu Xiu plays Twin Peaks

Jedes Jahr gibt es dann doch trotz aller Kritik immer die ein oder andere spannende Platte beim „Record Store Day“. So auch dieses Jahr: „Xiu Xiu“ plays Twin Peaks. Nicht nur dass „Xiu Xiu“ eigene, vollkommen eigenständige avantgardistische Popalben aufnehmen, sie haben zusammen mit „Deerhoof“ bereits bewiesen, dass sie erstklassig covern können, als sie sich „Joy Divisions“ „unknown pleasures“ annahmen. Nun erscheint zum „RSD“ ihre Interpretation von Angelo Badalamentis Soundtrack zur legendären Serie „Twin Peaks“. Und was youtube so hergibt, scheint sich das zu lohnen.

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Pari Pari – Bonjour la Résistance

Das Trio „Pari Pari“ mit ihrem umwerfend charmanten Mix aus Punk, 60ties Garage und Chansons bringen eine neue EP heraus. „bonjours la resistance“ ist wild und ungestüm wie eh und je. Auffällig ist die deutlich bessere Produktion. Schön authentisch und druckvoll rumpelt und lärmt es hier vor sich hin. Der Gesang hat sich etwas verändert: Konventioneller oder erwachsener vielleicht? Das braucht eine kurze Weile der Gewöhnung, aber dann passt auch das. Insgesamt wieder eine runde Sache, deren Augenzwinkern immer wieder mitzureißen versteht. In Zeiten wie diesen schwingt allerdings im Titel eine gewisse Ernsthaftigkeit mit. Das fügt dem Ganzen noch eine besondere Note hinzu. „bonjour la résistance!“

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Selofan – In the Darkness

Die griechische Band „Selofan“ hat ein neues Album veröffentlicht. Und tatsächlich sind die Songs deutlich besser als auf dem letzten Werk. Die Single „wheels of love“ belegt das: Cold Wave mit prima Melodien unter Einsatz guter Sounds. Fragwürdig ist allerdings die wirklich schlimme Ästehtik! So ein schlimmes Artwork bzw. so ein schlimmes Video habe ich lange nicht gesehen. Also Augen zu und Ohren auf!

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Violence Conjugale – Vices et Mensonges

Das grandiose Duo „Violence Conjugale“, das wie „Hørd“ aus Bordeaux kommt, bringt am Freitag für mich ganz überraschend ein neues Album heraus! Es bietet feinsten, etwas aggressiven Minimal Synths mit einem für die frühen 80er Gesang typischen gelangweilten Gesang darüber. Eine der besten (wieder) aktuellen Bands des Genres! Und das auch mit der neuen Platte: „vices et mensonges“.

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In Death It Ends – Gnosis

Die düstere Cold Wave Instrumental-Band mit dem Hang zum Esoterischen und schlimmer Ästhetik veröffentlichen wieder ein neues Album. „gnosis“ erscheint bald und wartet für Frühbesteller mit einer Überraschung auf. Solche Ideen sind nicht neu, veröffentlichte die Band bereits eine Platte, die genau so oft gepresst wurde, wie sie vorbestellt wurde. Alles etwas obskur. Die kalt, leicht aggressive Musik weiß aber zu begeistern!

Ein neues Stück war nicht zu finden, daher hier ein älteres:

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