…bringen auch ein neues Album heraus. Das erste „richtige“ seit 2008! Das war ja eher mittel gut. Bin auch noch nicht ganz sicher, ob mir der vorab veröffentlichte Song gefallen will. Eigentlich hab ich ja ein Herz für den Kitsch dieser Band. Aber bei „queen of swans“ will der Funke noch nicht so recht überspringen:
Musik aus Bremen: Holger Kielgas
Man lernt nie aus. Musik aus Bremen kann mitunter gerne mal obskur sein. Aber das hier kannte ich noch nicht. Leider gibt es nur eine inzwischen unbezahlbare 7″ von Holger Kielgas. Der ist wohl ein durchgeknallter Freak – wie man der Musik unschwer anhören kann. Erinnert von der Atmosphäre an das legendäre „zuerst ich“ von „Silvia“ (https://www.youtube.com/watch?v=6zHqbi3Ay8w). Ein Rerelease beider Platten wäre schön:
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Pure Ground
Bis zur diesjährigen Gothic Pogo Party kannt ich „Pure Ground“ auch nur dem Namen nach. Ihr Auftritt zählte neben dem von „Peine Perdu“ zu einem der Highlights des Wochenendes.
Die beiden US-Amerikaner entwerfen eine Minimal Synth Welt, die sehr nach 80er klingt, trotzdem überraschend zeitgemäß erscheint. Etwas weniger düster als der Grieche „Doric“, aber durchaus vergleichbar. Und tanzbar. Am besten sind ihre rohen Tracks:
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Pelotone
Bereits im September erschien das selbstbetitelte Debüt des schwedischen Minimal Synth Projektes „Pelotone“. Und das lohnt es sich schon allein wegen des emotionalen Tracks „fear“ zu besitzen:
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Nicolas Godin
Jean-Benoit Dunckel hat ja schon mehrere Solo Alben heraus gebracht – etwa unter dem Namen „Darkel“. Nun veröffentlicht die andere Hälfte des Duos „Air“ Nicolas Godin sein erstes Solo Album. Das scheint ziemlich schrill zu sein:
Love and Mercy
Ein Film über Brain Wilson, den legendären Kopf der „Beach Boys“! Das wurde Zeit! Und nun ist er frisch in den Kinos: die Hollywood Produktion „Love and Mercy“ mit John Cusack und Paul Dano in der Rolle von Brain Wilson – einmal der End-80er Wilson und einmal der aus den 60ern.
Der Film springt zwischen den späten 80ern und 60ern hin und her. Zum einen spielt er in der Zeit, als Wilson seine zweite Frau Melinda Ledbetter kennen lernte und schon ein ziemliches Frack war. Zum anderen in der Zeit von den ersten großen „Beach Boys“ Erfolgen bis zu den Aufnahmen des legendären „Smile“ Albums, an dem Wilson ja bekanntermaßen zerbrach.
Trouble in Mind die zweite: Hiiragi Fukuda
Ein Japaner und seine Synthies. Hiiragi Fukuda kommt aus Tokyo und musiziert alleine und instrumental vor sich hin. Das klingt wie eine Lo-Fi-Version von Spät 70er Instrumental Prog mit etwas Krautrock gewürzt. Die zweite Hälfte der Platte ist dann beinah beschwingt mit Gitarre. Aber auch das: alles sehr Lo-Fi. Es ist zwar ganz andere Musik, aber von der Atmosphäre her ähnelt das hier und da „Flying Saucer Attack“.
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Trouble in Mind die erste: Holögrama
Auf dem Eindhoven Psych Lab konnte ich auch zwei Bands für mich entdecken, die auch auf dem Label Trouble in Mind sind (es gab ja einen TIM Abend auf dem Festival).
Die eine ist „Holögrama“. Im Gegensatz zum sonst für das Label üblichen Neo Psych Sound, fallen die beiden Herren hier etwas aus dem Rahmen. Rein elektronisch mit Minimal Drumsounds spaced es hier ganz schwierig definierbar vor sich hin. Flächen, aber auch Blingbling Sounds plus sehr verhallten Gesang sind das wesentliche Bestandteile des „Holögrama“-Universums. Sie sitzen etwas zwischen den Stühlen. Totzdem prima Platte!
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Jay Jay Johanson – Opium
Seit 1996 veröffentlicht der Schwede Jay Jay Johanson in erfreulicher Regelmäßigkeit Platten und wird zumindest hierzulande noch immer weitestgehend ignoriert.
Seinen an den „Portishead“-Sound aus Bristol angelegten Sound mit dieser unverwechselbaren verträumt-androgynen Stimme entwickelt er kontinuierlich weiter. Klar, sind nicht alle Platten hervorragend, aber es gibt eigentlich kein schlechtes Album von ihm. Nun gibt es mit „opium“ wieder eine bessere Platte:
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Damaged Bug – Cold Hot Plumbs
Schon wieder durch die Lappen gegangen: John Dwyer („Thee Oh Sees“) aka „Damaged Bug“ hat eine zweites Album veröffentlicht. Leider kann das nicht an das großartige, spacig/krautige Debüt „hubba bubba“ heranreichen. Die Songs sind eingängiger, leider aber auch etwas beliebiger.
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