Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir ein paar schöne, besinnliche Tage – allen Widrigkeiten zum Trotz.
Und alle Jahre wieder…:
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(vk)
Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir ein paar schöne, besinnliche Tage – allen Widrigkeiten zum Trotz.
Und alle Jahre wieder…:
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Die Erlangener Band „Pseudo Elektronixx“ mit ihrem wunderbaren Synthwave/DIY Tape Klanguniversum konnten mit einigen Tapes und nur einer 12″ von 1983 dennoch ein gewisse Beliebtheit vorweisen. Um so schöner, dass das Label WSDP nach und nach Eps mit den gesuchten Tracks wiederveröffentlicht. Zuletzt erschien diesen Monat noch die Ep „helden„. Leider sind die Auflagen recht klein, sodass die neuen Platten selber schnell hochpreisig werden. Nun hat die Band drei der Eps digital auf Bandcamp veröffentlicht. So hat man wenigstens überhaupt Zugriff auf die Tracks.
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Die Band „Familie Hesselbach“ aus Tübingen war von 1981-1985 aktiv. Sie begannen Punk Rock zu spielen, nahmen 1982 ein selbstbetiltes Album auf, das inzwischen gerne dreistellige Preise einbringt. Der No Wave mit Saxophon, mal mit wavigen Sounds und Underground-NDW Gesang hat was völlig Einzigartiges und reißt sofort mit. Nun ist dieses gesuchte Album gerade neu digital und auf Vinyl erschienen. Tipp!
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Die „Chills“ waren und sind neben den „Bats“ eine der bekanntesten Bands des Labels Flying Nun, das uns seit den 80ern Musik aus Neuseeland nahe bringt. Vielen klingt sicher noch ihr legendärer Hit „pink frost“ in den Ohren.
In den 90ern wurde es etwas ruhig um die Band. Seit ein paar Jahren veröffentlicht die Band um Martin Phillipps wieder und hat gerade einen neuen Song digital veröffentlicht. Ein einzelner Track ist in den meisten Fällen nicht gerade eine Sensation. Anders bei den „Chills“: „you’re immortal“ hievt den Indiepop der Band auf ein neues Level. Orchester mit Streicher und Bläsern, eine entsprechende Produktion und Anleihen aus den 60ern stehen dem Bandsound sehr gut zu Gesicht. Passend wird auf der Bandcamp Seite der Bezug zu „Love“’s „forever Changes“ gezogen und gleichzeitig Großes für 2021 angedeutet. Wir dürfen gespannt sein!
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Mit „the woods of heaven“ debütierten die us-amerikanischen „Pleasure Leftists“ im Jahr 2015 und waren neben den „Savages“ sicher eine der spannendsten Post Punk Bands jener Zeit. Leider konnte das zweite Album „the gate“ aus dem letzten Jahr nicht mehr an die Intensität des Debüts heranreichen.
Nun hat die Band die frühen Eps von 2011-2013 remastered und als Tape und name your price Download wieder erhältlich gemacht. Vielleicht besinnen sie sich bei der Gelegenheit auf ihr Frühwerk und machen da weiter, wo sie damals aufgehört hatten.
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Das neue Jahr wirft schon deutlich seine Schatten voraus. Und was für welche! Zum 40. Album-Jubiläum gibt es im März eine Grauzone Box! Enhalten sind eine Doppel-LP, die neben dem einen Album auch die Singles der Band umfasst. Kurz: Die komplette Diskographie. Dazu gibts ein Live Album, ein 80-seitiges Fanzine und ein Poster. Wenn das nichts ist!
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„Kord“ ist Johan Sturesson aus Schweden. Der Elektro Musiker hat einige 12″s veröffentlicht, die eher technoid daherkommen. Allerdings hat er im Laufe der Zeit auch einige krude Minimal/Synthwave Tracks produziert. Die obskuren Eps gibts zwar noch meist zu kaufen, aber einige seiner besten Tracks sind nur auf Tape Sampler erschienen. Da zwingt sich eine Zusammenstellung der besten (Tape-)Tracks geradezu auf…
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Pat Flegel aka Cindy Lee ist zugegebenermaßen bislang an mir vorbeigegangen. Zum Glück bin ich Dank ByteFM nun auf die Drag Queen und ihr Werk aufmerksam geworden. Dabei gibt es laut Discogs bereits sechs Alben. Wie soll man Lees Musik aber beschreiben? 50s und 60s sind in jedem Fall Grundgerüst und werden vor allem mit wilden Feedback Gitarren zerschreddert. Ich musste an Ariel Pink und Ty Segall denken, muss den Vergleich aber wieder zurückziehen, weil Lee weiter geht. Hier prallen Sunshine Pop und Noise Eskapaden aufeinander, dass es eine wahre Freude ist. Ganz spannende Künstlerin und großartiges neues Album!
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Ende des Jahres ist Weihnachtszeit, Geschenkezeit und auch: Reissue Zeit. Drei möchte ich euch hiermit wärmestens empfehlen – auch wenn zwei davon schon ein paar Monate alt sind:
-Cranes – Population Four
Die „Cranes“ waren eine britische Band um die Geschwister Alison und Jim Shaw, die vor allem deswegen bekannt wurde, weil sie auf der 1992er von „The Cure“ Tour als Vorband überzeugen konnte und immer wieder über die Jahre im Vorprogramm der Band spielte.
Ihre ersten Alben „wings of joy“, „forever“ und „loved“ kamen unmittelbar hintereinander heraus, waren recht erfolgreich und die Vinylversionen gesucht. Daher wurden diese drei Alben wiederveröffentlicht. Die späteren bisher nicht. Nun aber gibt es das vierte Album „population four“ als LP und zwar erstmalig, weil es 1997 nur als CD erschienen ist.
„population four“ war das letzte Album vor dem zeitweiligen Split der Band und schließt musikalisch unmittelbar an die drei Vorgänger an. Überhaupt musikalisch: Die „Cranes“ waren (oder sind; denn offiziell haben sie sich nicht aufgelöst) recht vielseitig unterwegs und vermischten Wave, Pop und auch sperrige Arrangements, Shoegaze oder eine Art Folk. Alles wurde von Alison Shaws ziemlich speziellen, sehr kindlichen Stimme zusammengehalten. Gleichzeitig verleiht das der Musik eine emotionale Tiefe, die den „Cranes“ eine sehr treue Fangemeinde beschert hat.
Killing Joke – Killing Joke
Die 1979 gegründete Band „Killing Joke“ bedarf schon allein wegen ihrer Überhits „love like blood“ und „eighties“ wohl keiner weiteren Vorstellung. Sie haben den Postpunk wohl mit erfunden. Ihr selbstbetiteltes Debüt genießt daher nicht zu Unrecht legendären Ruf. Leider war die Vinylversion gar nicht mehr so leicht zu bekommen bzw. wenn, dann in eher fragwürdigem Zustand. Nun wurde die LP letzte Woche endlich wiederveröffentlicht – wahlweise in schwarz oder black/clear.
Coil – Musick To Play In The Dark
„Coil“ dürften Freundinnen und Freunden der Industrial-Pioniere „Throbbing Gristle“ und des Nachfolgeprojektes „Psychic TV“ längst bekannt sein. 1984 von John Balance gegründet, wurde das Projekt kurz darauf nämlich mit deren Mitgründer Peter ‚Sleazy‘ Christopherson zum Duo erweitert. „Coil“ entwickelten eine schier unbeschreibliche Musik, die von Pop über Experiment, Folk und Elektro so ziemlich alles aufsog. 1999 erschien „musick to play in the dark“, das nicht zuletzt deswegen als Meisterwerk gilt, weil es diese Schaffung eines neuen Kosmos überspitzte und gleichzeitig perfektionierte. Damals erschien nur eine kleine Auflage auf Vinyl und führte schnell zu absurden Preisen – laut Discogs bis zu 800 Euro! Das Label Dais hat das zum Anlass genommen, das Album wieder als LP erhältlich zu machen. Dabei haben sie es etwas übertrieben: Es gibt mindestens 6 verschiedene Farben/Versionen. Genau weiß das vermutlich nur das Label. Drei Seiten sind jeweils bespielt, die vierte hat ein Etching. Schöne Sache!
(vk)
Im November erschien digital die neue Ep „illuminated displays“ des Mexikaners Werner Karloff, der sich in den letzten Jahren mit seinem 80s Minimal und seinem spröden Sprechgesang einen Namen gemacht hat. Im März wird es auch eine Vinyl Version davon geben. In quietschigem Orange. Und musikalisch? Wie sich schon beim vorab veröffentlichten Track „tv news“ abzeichnete, beschreitet Karloff neue Wege. EBM, Electro und noch Einiges mehr clublastiges findet sich da. Eine durchaus gelungene Weiterentwicklung.
(vk)