SDH – Against Strong Thinking

Das spanische Duo „SDH“ hat mit seinen ersten beiden Veröffentlichungen im Jahr 2018 einiges an Aufmerksamkeit auf sich ziehen können. Gerade ist die neue Ep „against strong thinking“ erschienen. Und tatsächlich hat eine interessante Weiterentwicklung stattgefunden. Wo die ersten Releases sehr nach schon bekannten aktuellen Minimal/Cold Wave Acts geklungen hat, erfinden die beiden nun das Rad zwar sicher nicht neu. Allerdings haben die Tracks einen überraschend eigenen Charakter. Und „no miracles“ ist ein echter Dancefloor Filler. Schöne Überraschung!

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Zanias – Extinction

Neues von der „Linea Aspera“- und „Keluar“-Sängerin Zanias alias Alison Lewis. Gerade tourt sie ja wieder mit „Linea Aspera“ durch Europa. Dabei scheint sie aber auch weiterhin Zeit für ihre Solo Musik zu finden. Wo ihr Solo Debüt Album „into the all“ doch ziemlich esoterisch-kitschig und enttäuschend war, scheint Zanias wieder einen Weg hin zum konkreteren Song eingeschlagen zu haben. Den Eindruck erhält man jedenfalls beim Hören ihres neuen Tracks „endling“ der Ende März erscheinenden Ep „extinction“. EBM Beats, flächige Sounds und ein Gesang, der an „Linea Aspera“ denken lässt, sind eine angenehme Verbindung, die neugierig auf mehr macht.

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Iv/An – Prvo Lice Množine / J.R.K.

Neues von dem Kroaten Iv/An aka Ivan Antunović mit seinem seltsam poppigen und aktuell anmutenden Minimal. Nach zwei hervorragenden Singles auf dem kleinen Label Fettkakao ist gerade die dritte Single erschienen. Wo das letzte Album „comforts of the future“ in positiven Sinne etwas zerfasert geraten und nicht so Dancefloor-tauglich war, sind sämtliche Tracks von Iv/Ans Fettkakao Releases ausgesprochen tanzbar. Empfehlung!

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Hørd – Bodies

Neues von dem Franzosen Hørd, der 2015 mit seinem Übersong „rflx“ und dem drauffolgenden Debüt Album „focus on light“ einige Erfolge verbuchen konnte. Verhallter, sphärischer Cold Wave mit Minimal Elementen war sein Rezept, das allerdings auf Album Nummer zwei „parallels“ aus dem Jahr 2018 etwas zu Beliebigkeit tendierte. Ende März erscheint das neue Album „bodies“. Anstatt Titeln gibt es hier durcheinander gewürfelte Zahlen. Die Befürchtung, dass es daher wohl Instrumentaltracks sein werden, bewahrheit sich beim ersten zu hörenden Song „#14“ zum Glück nicht. Und trotz der beibehaltenen Rezeptur wirkt der Track etwas anders als gewohnt. Wenn das Album hält, was der Track verspricht, könnte „bodies“ wieder ein gutes Album werden.

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Analytica – Analytica

Das kanadische Duo „Analytica“ ist seit Ende 2018 aktiv. Gerade erschien ihr Debüt Album auf Suction Records, das uns auch das Reiusse des „Ceramic Hello“ Albums bescherte. Das passt insofern, dass ihre Musik ein wenig wie eine Jetztzeit-Version des alten Projektes daher kommt. Der Minimal der beiden Herren ist erfrischend neu und authentisch alt zugleich. Schönes Debüt!

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New Concept

Letztens postete ein Bekannter die Tracks einer alten Mix CD bei Facebook. Einige Tracks kannte ich nicht, so auch „emmanuelle“ der Band „New Concept“. Die veröffentlichte 1984 auf dem äußerst spannenden Sampler „mask promotion“ ihre einzigen beiden Stücke. Der Sampler wurde kostenfrei an Gäste eines Festivals in Belgium im selben Jahr herausgegeben. Mit dabei sind spätere Helden wie „Front 242“ oder „Parade Ground“. Die Stücke sind durchweg spannend. Leider kostet der Sampler bei Discogs 180 Euro aufwärts. Hier wäre doch ein Reissue erfreulich, zumal gerade besagter Song wirklich großartig ist:

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Session – Unit The Forces

Weider so eine Band, die nur eine Single herausgebracht hat und zu der Infos sehr bescheiden vorhanden sind. Diesmal geht es um die schwedische Band „Session“. Interessanterweise ist die B-Seite der 1986 erschienenen Single deutlich besser. Italo-beeinflussten Minimal gibt es da zu hören. Leider unerhört teuer. Aber nicht ohne Grund…

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Jonathan Bree – After The Curtain Close

Nun ist es raus! Das neue Album des neuseeländischen Everybodys‘ Darling Jonathan Bree erscheint am 24. April. Es wird schwer sein, an den Erfolg des letzten Albums mit dem Überhit „you’re so cool“ anzuschließen. Zwei Songs waren bereits zu hören. Seit heute gibt es mit „kiss my lips“ das leicht soulige, neueste Stück „kiss my lips“ – diesmal gesungen von Brees (musikalischer) Weggefährtin Princess Chelsea.

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Ceramic Hello ‎– The Absence Of A Canary

Das einzige „Cermic Hello“ Album hatte ich bereits vor geraumer Zeit vorgestellt. Lange waren alle Versionen davon ausverkauft: Das Original von 1981 sowieso, aber auch die Reissues von 2006 und 2012. Und allen Vinyl Versionen ist gemein, dass sie inzwischen recht teuer sind. Just heute ist eine ganz neue Auflage erschienen mit bisher noch nie enthaltenen Beilagen und wahlweise in transparentem oder schwarzem Vinyl.

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Pavillon 7B

„Pavillon 7B“ dürfte sicher eine der bekanntesten französischen Cold Wave bzw. Minimal Bands der 80er sein. Sie veröffentlichten von 1984-88 einige Tapes, aber auch ein Album. 2007 kam noch eine Zusammenstellung von u.a. Tape Tracks auf Minimal Wave heraus. Die Musik weiß vor allem deswegen zu begeistern, weil neben der Leichtigkeit vieler Minimal Acts eine tiefe, kühle Atmosphäre in all ihren Stücken mitschwingt. Das Album und die Zusammenstellung belegen eine überrraschende Vielseitigkeit. Tatsächlich macht es „Pavillon 7B“ im Prinzip unbeschreibbar. Um so mehr würde man sich hier eine Reissue des Albums sowie der inzwischen ebenfalls hochpreisigen Zusammenstellung wünschen.

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