Wieder so ein „das ist ja völlig an mir vorbeigegangen“-Fall: Die Compilation der 60ties US-Band „The Animated Egg“. Im Original 1968 erschienen gab es auch eine deutsche Version auf „Europa“ – das Label, das man von 60er Tanzplatten und Hörspielen wie „???“ kennt. Die Platte sollte in Deutschland Psychedelic bekannt machen. Dass es dann so ein schrilles und irrsinniges Fuzzgitarren-Gewitter-Meisterwerk sein würde, konnte keiner ahnen.
Trouble In Mind und die schöne Werbeidee
Auf dem diesjährigen „Eindhoven Psych Lab“ wird es ja eine „Trouble in Mind“-Label-Bühne geben. Zu diesem Anlass hat sich das Label was ganz Besonderes einfallen lassen: Einen Sampler mit exklusiven Stücken aller auf dem Festival auftretender Label-Künstler. Den kann man auf der „Trouble in Mind“-Seite bestellen, ABER: er wird nicht versandt! Er ist ausschließlich auf dem Festival erhältlich bzw. abholbar. Schöne Idee! Und macht noch mehr Lust aufs „Eindhoven Psych Lab“.
http://www.troubleinmindrecs.com/various-artists-eindhoven-2015/
Auferstanden – Robert Turman
Der Kalifornier Robert Turman stammt aus dem Spät 70er Umfeld von Industrial Legende Boyd Rice/NON, war aber im Vergleich zu ihm nicht so brachial unterwegs, sondern bastelte an minimalen Synthie-Tape-Soundscapes. Lang verschollen tauchte er 2013 erstmals in Europa auf. Heute Abend spielt er in Bremens Zakk. Unbedingt hingehen!
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Selofan – nun das Album
Nach der feinen Single mit Larissa Iceglass von „Lebanon Hanover“ gibts nun das gesamte Album von „Selofan“. Insgesamt düster und beinah experimentell ist es geworden und ganz anders als die Single und der Titeltrack „tristesse“, der aber die Atmosphäre ganz gut einfängt:
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Blablarism – unverhofft
Schon öfter wurde mir die ukrainische Künstlerin Oksana Zmorovytch aka Blablarism empfohlen, aber bislang hab ich mich nie wirklich mit ihr befasst. Nun kam mir der Zufall zur Hilfe, als mir ihr Album „Agnostodynis“ (2013) bei einer Plattenbestellung freundlicherweise und glücklicherweise dazu gelegt wurde.
Scott Walker und John Barry – die perfekte Kombination
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Monocles
Die Monocles haben dank der Pebbles Sampler einen gewissen Ruhm erlangen können – dank des unterhaltsamen Songs „the spider and the fly“:
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Nun wird es bald eine Compilation mit raren Singles der Band geben. Das kann spannend werden.
Qual
Just gerade gegründet wurde das Label „Sectarian Divide“. Gründer ist Lewis Norvid, die eine Hälfte der Band „Transfigure“ aus New Castle und noch überraschend jung. Keine 20 und schon mit Band in Europa auf Tour, eigene Partyreihe in der Stadt und ein Label. Für sein erstes Release konnte er mit „Qual“ nun auch noch echte Prominenz gewinnen. „Qual“ ist die William Maybelline, Hälfte von „Lebanon Hanover“.
Damon
Und zwar nicht Albarn, sondern Damon Lane aka David Del Conte. Der brachte 1968 eine ähnlich interessante Platte heraus wie der zuvor genannte Jake Holmes. „Song of a gypsy“ ist feinster Acid Folk inklusive Fuzz Gitarre im Hintergrund. Gerade letztes Jahr wurde das Album wieder veröffentlicht. Es wurde Zeit: selbst die bisherigen Re Issues sind inzwischen recht teuer.
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Jake Holmes
Bekannt wurde Jake Holmes dadurch, dass Led Zeppelin seinen Song „dazed and cunfused“ von 1965 eins zu eins klauten, ohne Holmes überhaupt zu erwähnen.
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