Vicious Pink

Das Duo „Vicious Pink“ bzw. vormals „Vicious Pink Phenomena“ hat es in den 80ern auf einige Eps gebracht, wovon gerade „my private tokyo“ und „fetish“ zu Club Hits avancierten. Die Mischung von Pop, Synthwave und eine ordentlich Portion Irrsinn fasziniert bis heute. Es gab lediglich eine Zusammenstellung des Werkes, die aber inzwischen auch schon hochpreisig ist. Das Label Minimal Wave hat für dieses Jahr eine Doppel LP Compilation inklusive unveröffentlichtem Material angekündigt.

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ROÜGE – Ultimatum

Neues vom Berliner Detriti Label, das wirklich einen enormen Output hat. Das bedeutet zwar nicht, dass es sich immer um Highlights handelt, aber die ein oder andere Perle ist immer mal dabei. Wie in diesem Fall. Am 1. Februar erscheint das Debüt von „Roüge“. Wer EBM und den in Berlin schon geraume Zeit angesagten Mix von EBM mit Techno und Tanzmusik mag, wird bei „ultimatum“ ganz auf ihre/seine Kosten kommen. Das ist freilich nicht neu, aber manchmal macht dieser Hau-Druff-Sound einfach Spaß.

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Fraktion Schwarz-Weiss – Einfach Nichts

„Fraktion Schwarz-Weiss“ kommen aus Berlin und haben 2020 ihr digitales Debüt veröffentlicht. Ihre Musik lehnt sich an Früh 80er DIY-Tape Sound und Mitgrölpunk an. Damit ähneln sie der Band die „Kühlen Matrosen„, die jüngst ihr Debüt auf Kernkrach veröffentlicht haben. Auch hier eine Parallele der Bands: Bald erscheint das physische Debüt Album der „Fraktion Schwarz-Weiss“ auf Kernkrach. Bis es soweit ist, kann hier das Debüt zum name your price heruntergeladen werden.

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Giirls – Far Reality

„Giirls“ ist das Solo Projekt des Franzosen Brice Delourmel. Nach einigen digitalen Releases erschien im Oktober mit „far reality“ sein Debüt Album. Der spröde produzierte Cold Wave überzeugt durch seine minimalen Arrangements. Dabei entwickelt Delourmel eine erfrischende Eigenständigkeit.

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Supernova 1006 – History Of Supernova 1006

Das russische Duo „Supernova 1006“ ist bereits seit 2015 aktiv. Gerade ist ihr inzwischen fünftes Album erschienen. Ihre Musik lässt sich wohl am besten als Minimal-Synth-Punk mit Cold Wave Einflüssen beschreiben. Jedenfalls gehen die aggressiven Beats auf „history of supernova 1006“ ordentlich nach vorne. Da werden sicher einige Tracks auf den hoffentlich bald wieder betanzbaren Floors zu hören sein.

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Vienna ‎

Das französische Trio „Vienna“ war nur kurz aktiv und brachte es zwischen 1984 und 1986 auf nur zwei 7″s. Interessant an dem Projekt ist sicher auch, dass Sängerin Odylle Arias zeitweilig die Freundin von Martin L. Gore von „Depeche Mode“ war. Zurück zu „Vienna“: Vor allem die erste Single ist phänomenal gut. Sie bewegt sich zwischen Synth Pop, Wave und Minimal. Die zweite ist eher an Italo angelehnt.
2014 erschien eine CD Box, die neben den Singles die besetzungsgleichen Projekte „Académie“ und „Pique Nique“ sowie das Solo Projekt der Sängerin „Odile“ umfasst. Und das alles ist (noch) überhaupt nicht teuer. Tipp!

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Stereolab – Electrically Possessed – Switched On Volume 4

In den 90er Jahren genoss die damals britische Band „Stereolab“ mit ihrem Mix von Kraut, 60s, DIY Sound und Sunshine Pop mit guten Melodien schon beinahe legendären Ruf. Die Platten – vor allem die Tour Singles – waren schnell gesucht und teuer. 2008 erschien das letzte reguläre Album der Band. Wenig später folgte der Split. Die beiden Köpfe der Band Laetitia Sadier und Tim Gane widmeten sich von da an ihren Projekten „Monade“ und „Cavern Of Anti-Matter“. Sadier war auch solo aktiv.
Ab 2018 erschienen auf einmal etliche Alben der Band aufwendig aufgemacht, teils als 3-fach Lps neu. 2019 folgten Reunion Shows.
Im Februar erscheint nun mit „electrically possessed – switched on volume 4“ ein neues Album. Obwohl das auch nicht wirklich neu ist: Die „switched on“-Serie startet die Band 1992 und brachten das bis dato letzte Volume 1998 heraus. Hier fassen „Stereolab“ Gesuchtes, Rares und Samplerbeiträge zusammen. Nun also Volume 4. Sicher ein Grund zur Freude, entliche wieder ein neues Album in den Händen halten zu können. Aber langsam könnten sie auch wirklich neues Material unters Volk bringen. Vermutlich arbeiten sie schon längst daran. Bis es soweit ist, freuen wir uns einfach über „electrically possessed“.

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Mogwai – As The Love Continues

Im Februar erscheint das inzwischen 10. Studio Album der Schotten „Mogwai“. Sie habens auch nicht leicht mit ihrer Musik, die im Wesentlichen von Sounds und Instrumentalität lebt. Nicht ohne Grund haben sie in den letzten 20 Jahren etliche Soundtracks veröffentlicht und konnten gerade bei der gelungenen französischen Serie „les revenants“ brillieren. Die Begrenztheit der Mittel scheint ihnen aber ein Fortkommen schwierig zu machen. Viele reguläre Alben der letzten Jahre waren redundant und erschienen deswegen wenig interessant. Den Eindruck bestätigt auch die erste Single aus dem neuen Werk. „dry fantasy“ ist eher angetan einen Film zu unterlegen, als alleine für sich zu stehen. Bei der neuen Single „ritchie sacramento“ hingegen vermischen sie bekannte „Mogwai“-Ingredenzien mit Elementen eines Popsongs – inklusive Gesangs. Das hat durchaus was. Jedoch: Die Skepsis bleibt. Warten wir auf den Rest des Albums.

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La Femme – Paradigmes

Na das wird spannend! Nach dem überaus gelungenen Debüt „psycho tropical berlin“ und den darauf enthaltenen zwischen Pop, 60s, Postpunk und Minimal schwingenden Smashern „sur la planche“ und „si un jour“ versuchte das französische Kollektiv bei Album Nummer zwei in weiten Teilen etwas gefälliger zu werden. Das tat ihm meines Erachtens nicht so gut. Im April erscheint das dritte Album „paradigmes“. Die ersten zwei Singles daraus – „paradigmes“ und „cool colorado“ – gehen diesen Weg weiter. Gerade ist aber die neue Single „foutre le bordel“ erschienen, die Hoffnung macht, da sie sich wieder mehr dem Sound des Debüt Albums zuwendet. Wie dann wohl der Rest des Albums sein wird?

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Cindy

Bemerkenswert, dass sich eine Band, die 2018 ihr Debüt veröffentlichte, allen Ernstes den Namen „Cindy“ gibt. Das Debüt Album ist obendrein selbstbetitelt. Offenbar will das Qartett um Sängerin Karina Gill – nein, nicht Cindy! – keine Platten verkaufen. Anders kann man sich eine solche Bandnamenwahl im Internet Zeitalter nicht erklären.
Zum Glück habe ich sie dennoch finden können; denn „Cindy“s Musik ist besonders. Sie bewegt sich zwischen DIY Lo-fi Sound von „Beat Happening“, Twee Pop, zartem Indie Pop und stellenweise Nico! Wo der Sound auf dem Debüt noch sehr Lo-Fi war, ist er auf dem neuen Album „free advice“ etwas ausgereifter und macht es zu einer bemerkenswert schönen Neuentdeckung!

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