„Blind Seagul“ kommen aus Kaliningrad und spielen kompromisslosen Postpunk. Das pendelt zwischen verhalltem 4AD Sound und Punk.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.
„Blind Seagul“ kommen aus Kaliningrad und spielen kompromisslosen Postpunk. Das pendelt zwischen verhalltem 4AD Sound und Punk.
Die italienische 80er Band „Limbo“ war nie so meins. Nun wurde ich aber auf ihr Frühwerk gestoßen, das es als cdr Compilation gibt. Die Musik lässt sich schwer beschreiben. Vielleicht als Horror-Minimal…?
Spannend.
Ähnlich frisch und unbekannt sind „Balvanera“ aus Buenes Aires. Sie klingen recht zeitgemäßt und düster und erinnern vor allem wegen des Gesangs an „Linear Aspera“. Leider gibt es bilsang nur eine digitale 5-Track EP. Und die ist beinahe schon zwei Jahre alt.
Interessante Band zwischen Minimal und Post Punk inklusive leicht pöbeligem Gesang. Aus Paris stammt dieses Duo und hat bsilang offenbar erst zwei Tracks veröffentlicht. Die sind aber beide ziemlich gut und lassen auf mehr hoffen. Man muss vielleicht etwas über ihre Aussprache von Wörtern wie „moshpit“ hinweghören… Charmant ist das allemal.
Der Nachtportier aus Hannover macht klassischen Früh-80er Minimal und das erfrischend gut. Nach diversen Einzeltracks gibt es nun das erste zusammenhängende Album mit dem schlichten Titel „1“. Die Tracks sind zum Großteil sehr tanzbar und klingen ziemlich authentisch. Da darf es gerne auch eine LP geben!
Der Mexikaner Angel Kauff aka Stockhaussen mit seinem Cold Wave/Minimal kommt im Oktober auf Europatour (etwa nach Bremen). Neben dem „Hit Album“ „cold lines“ hat er nun auch sein neues Album „signos“ im Gepäck. Das ist ähnlich dem Debüt. Auch sind wieder Gastsängerinnen dabei. Sein eigener Gesang ist diesmal aber konkreter und nicht so sehr verhallt in den Hintergrund geschoben. Das passt gerade bei den Uptempo Songs hervorragend.
Zu dem legendären Herrn Morrissey braucht man ja keine erklärenden Worte zu verlieren. Nach einigen großartigen Alben in den 2000ern war das letzte leider eher schwach geraten. Ende des Jahres gibt es rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft mit „low in high school“ das erste Album seit 2014. Der erste Song ist weniger gitarrenlstig als noch zuletzt und erinnert mich an späte „Smiths“. Trotz vieler kritischer Stimmen: Mir gefällt der Song richtig gut!
httpv://www.youtube.com/watch?v=embed/iL_-GwbEP4g
Da haben die schwedischen Postpunk-Helden „Holograms“ doch tatsächlich vollkommen unbemerkt ein neues Album veröffentlicht! Vermutlich liegt es daran, dass sie nicht mehr via Captured Tracks, sondern auf dem kleinen schwedischen Label Push My Buttons veröffentlichen. Offenbar scheint das auch keinen deutschen bzw. internationalen Vertrieb zu haben, erweist sich das Bestellen doch als schwierig. Da empfiehlt sich die Label Seite selber.
Die Musik ist beblieben: Druckvoller, energetischer Postpunk. Allerdings sind die Arrangements interessanter und abwechslungsreicher geworden. Man könnte nun ein „Erwachsenwerden“ konstatieren. Man kann sich aber auch einfach über ein hervorragende Platte freuen.
Von der Atmosphäre und Idee her ist das einzige Album der „Ceyleib People“ von 1968 dem „Zodias“ Album durchaus ähnlich. Es kommt etwas garagiger daher und ist komplett instrumental. Zudem steht die Sitar mehr im Mittelpunkt. Funfact: Als Mit Mitmusiker wird hier Ry Cooter auf gelistet. Ein Druckfehler! Das hier ist das erste Release von Ry Cooder.
Die deutsche Psychhardrock Band „Kadavar“ sind nicht nur derzeit auf Tour, nein, sie veröffentlichen am 29. September auch das neue Album „rough times“. Das hat einen Stoner-Einschlag, tut dem Sound aber ganz gut.