Throbbing Gristle

Die Industrial-Begründer „Throbbing Gristle“ schicken sich an, alle ihre regulären Alben wieder zu veröffentlichen. In drei Schritten wird das passieren. Den Beginn machen am 3. November das Debüt „the second annual report“, das beinahe poppige „20 jazz funk greats“ und die zusammenstellung „the taste of tg: a beginner’s guide to throbbing gristle“. Alle erscheinen in mehrfarbigem Doppelvinyl und als Doppel-Cds.
Weiter wirds dann wie folgt gehen:

26.01.2018
„d.o.a. the third and final report“
„heathen earth“
„part two: endless not“

27.04.2018
„mission of dead souls“
„greatest hits“
„journey through a body“
„in the shadow of the sun“

Da scheint Genesis Breyer P.Orridge wohl Geld zu brauchen. Schließlich wird ja nun auch gerade der Backkatalog seiner anderen Band „Psychic TV“ wieder herausgebracht.
Obs das braucht oder nicht, sei dahin gestellt, sind die meisten Alben ja noch recht günstig erhältlich. Mal sehen, was an Bonusmaterial dabei ist.

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Iv/an

Neues von dem Kroaten Iv/an. Mit seinem 80ties Pop Appeal mit Minimaleinlage bringt er bald auf Tonn Records ein Album heraus. Der Vorabtrack ist episch lang geworden und instrumental – etwas schade bei seiner schönen Stimme. Musikalisch verspricht der Track aber ein interessantes Album.

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John Maus – Screen Memories

Lang ists her, dass es Neues vom Philosophie Doktor mit dem unverwechselbaren, schrillen 80ties poppigen Sound gab. Nun erscheint im Oktober „screen memories“. Und weil er offenbar so viel Material angesammelt hat, erscheint im April das nächste Album. Haken dabei: Es erscheint ausschließlich als Bestandteil einer 6-LP-Box, die ansonsten nur aus den bisher veröffentlichten Alben besteht. Somit wird das ein teurer Spaß für die Menschen, die die John Maus LPs bereits besitzen… Alle anderen sollte da wohl dringend zuschlagen!

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Detachments

Was ist eigentich aus der Londoner Synth-Wave-Pop Band „Detachments“ geworden? 2010 brachten sie ein hervorragendes Album heraus, das sich allein schon wegen des Hits „i don’t want to play“ zu kaufen lohnt. Und seltsamerweise bekommt man es immernoch regulär zu kaufen. Inzwischen scheinen sie (wieder?) live zu spielen. Ob da was kommt…?

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Space Art

„Space Art“ waren ein französisches Duo, das in den 70er Jahren mit ihrem spacigen Stücken die Vorlage für unzählige Bands wie etwa „Air“ lieferte. Die drei Alben gibt es nun wieder als LPs – plus CD sogar. Ob diese Rereleases nun nötig waren, bleibt fraglich; denn die Orignal Lps gibt es bei ebay noch immer vergleichsweise günstig zu kaufen. Aber allein der legendäre Song „onyx“ macht das selbstbetitelte Debüt kaufenswert.

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Martial Canterel – Lost At The Sea

Drei Jahre liegt die Veröffentlichung des letzten regulären Albums des legendären Minimal Musikers „Martial Canterel“ schon zurück. Ende September erscheint „lost at the sea“. Mit Vorabhöreindrücken hält sich Sean McBride aka „Martial Canterel“ leider sehr bedeckt. Bislang konnte ich nicht einmal Schnipsel von dem neuen Werk entdecken. Daher hier ein Stück der letzten Platte:

Grobschnitt

Mit ihrem Frühwerk waren „Grobschnitt“ durchaus wichtig für den Krautrock. So ganz warm wurde ich mit ihnen nie, aber nun gibt es ihre frühen Platten wieder als Reissues.

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In Gowan Ring – wieder entdeckt…

Zufällig kam ich auf die Idee, mich wieder einmal mit dem Hippie-(Neo)-Folk-Musiker „In Gowan Ring“ zu befassen, von dem ich vor langer Zeit einmal zwei CDs gekauft hatte. Die erschienen auf dem „Current 93“ Label World Serpent, was meine damalige Neugier erklärt. Auf der Bandcamp Seite konnte ich erfahren, dass er immernoch aktiv ist und gerade das neue Album „b’ee’s pent pouch“ veröffentlicht hat. Hier gibt es ganz puristischen und schönen Folk. Mitteralteranklänge haben sich glücklicherweise erledigt. Das Ergebnis sind wirklich gut melancholische Stücke wie das hier:

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Idles – Brutalism

Die „Idles“ aus Bristol werden gerade so etwas wie gehypt. Nachdem ich sie nun live erleben konnte, muss ich sagen: Zumindest, was die mitreißenden Konzerte angeht, verdientermaßen! Ihr Debüt „brutalism“ verbindet Gitarren Indiepop mit wildem Noiserock. Sowas wie „Art Brut“ in ziemlich wild und ungezügelt. Denn: Die Texte sind auch noch gut. Und Humor haben sie auch:

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King Gizzard And The Lizard Wizard – Sketches Of Brunswick East

Sie tuns wirklich! „King Gizzard…“ hatten angekündigt, dieses Jahr vier(!) Alben zu veröffentlichen. Und was soll ich sagen? Sie sind gut in der Zeit. Gerade steht mit „sketches of brunswick east“ die Nummer 3 in den Startlöchern. Bei so einem Output ist man versucht abzuwinken: So viele gute(!) Platten kann eine Band in einem Jahr doch gar nicht herausbringen. Offenbar können sie es doch; denn das wilde Kollektiv hat nicht einfach alle Platte gleich klingen lassen, sondern überlegen sich für jedes Release etwas Neues. Diesmal haben sie ihrem durchgeknallten Psych-Chaos-Pop eine Mischung von Tropicalia und Jazz hinzugefügt. Das tut der Platte wirklich gut und hebt sie deutlich von den beiden Vorgängern ab. Bin gespannt, was dann bei Nummer vier passieren wird.

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