Vacant Lots – Closure

Ui! Was ist denn hier passiert? Das Ne Yorker Duo hat mal als rumpeliges Neo Psych Projekt mit noisigen Gitarren und „Spacemen 3“ Gedächtnis Vibe begonnen. Das soeben erschienene Album „closure“ hat damit nur noch wenig gemein. Die Musik ist nun angefüllt von Synthies und kommt sehr poppig daher. Haben die beiden etwa zu viel Italo und Vapor Wave gehört? Es gitb zwar immernoch Gitarren. Aber die treten nun sehr in den Hintergrund. Die nun entstandene Melange aus Postpunk Gitarren mit Synth Pop klingt zwar eigenständig, lässt mich aber ratlos zurück.

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Oskar Ich – Für Immer Ich

„Einfach so da“ schreibt das Ein-Mann Projekt „Oskar Ich“ auf seiner Bandcamp Seite. Das beschreibt das Gefühl der Musik ganz gut. Der Sound erinnert mal an die „Sterne“ und auch wieder nicht. Indie Pop darf man das sicher nennen. Jedoch greift das zu kurz. Es wuselt da seltsam vor sich hin. „Oskar Ich“ ist einfach da. So wie seine Musik.

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Ambassade – De Elitetheorie

Zwei Jahre nach dem letzten Release und drei Jahre nach dem letzten Album gibt es ein neues Zeichen der Neo-Minimal Band „Ambassade“ aus den Niederlanden. Die erste Neuigkeit ist der Name: Sie heißen nun nicht mehr „De Ambassade„, sondern nur noch knapp „Ambassade“. Der erste Track ist nun digital erschienen. So sehr mich die Band zu Beginn begeisterte, so enttäuschend gibt sich „de elitetheorie“. Ziellos läuft der Titel vor sich hin – mit Sprachfetzen angefüllt. Eigentlich wäre das bei anderen Band dahinimprovisiertes Füllmaterial… Mal sehen, was da nun noch kommen wird.

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Haus Arafna – You

Die Releases des Industrial Projektes „Haus Arafna“ sind schnell ausverkauft, immer gesucht und entsprechend teuer. Das gilt besonders für das legendäre 2010er Album „you„. Hier gibt sich das Duo vergleichsweise eingängig – sofern man das bei ihrem brachial düsteren Sound so sagen kann. Dankenswerterweise erscheint im Oktober ein Reissue auf silbernem(!) Vinyl. Schnell zuschlagen, bevor auch hier wieder die Preise durch die Decke gehen…

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Sühne Mensch – Schmerzportrait

Das „November Növelet„/“Haus Arafna“ Stammlabel Galakthorrö hat soeben das Debüt eines neuen Projektes veröffentlicht. „Sühne Mensch“ scheint ein Ein-Mann-Projekt einer nicht unbekannten Person zu sein. So legt es zumindest die Beschreibung auf der Label Seite nahe. Mehr Infos scheint es nicht zu geben. Musikalisch schließt das Projekt perfekt an den Label Sound an und ist irgendwo zwischen „Haus Arafna“ und „Herz Jühning„. Kurz: Die Musik ist elektronisch, hoffnungslos, mit viel Industrial Sounds und düster. Was es bisher zu hören gibt, ist jedenfalls viel versprechend.

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To Rococo Rot – The John Peel Sessions

Kennt noch jemand „to rococo rot“ – jene Berliner Band, die Ende der 90er einen Hype als große Innovator zwischen Kraut und digitaler Elektronik erfuhr? Trotz teilweise wirklich beeindruckend eigenständiger und in jedem Fall innovativer Musik gerieten sie spätestens 2014 nach ihrem Split in Vergessenheit. Nun veröffentlich Bureau B eine Zusammenstellung der drei(!) Peel Sessions, die das Trio für die BBC zwischen 1997 und 1999 aufgenommen hat. Neben live Versionen bekannter Stücke gibt es obendrein unveröffentlichte Tracks. Das hört sich viel versprechend an:

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Spiral Visions – Danse Macabre

Ab Oktober hat das spanische Label Dead Wax wieder einmal ein besonderes Schätzchen im Angebot: Die Debüt Single „danse macabre“ der britischen Band „Spiral Vision“, die zugleich die einzige Veröffentlichung bleiben sollte, bevor die Band als „Vision“ etwas bekannter werden sollte. Das Original ist schwer gesucht und wird bei Discogs derzeit für über 200 Euro angeboten. Das Reissue wird – anders als die ursprüngliche Veröffentlichung – eine 12″ sein. Und als wär das nicht schon genug, hat das Label offenbar noch ein paar Originale aufgetan und bietet sie zusammen mit der neuen Variante an. Zur Musik: Es handelt sich hier um verschrobenen Synthpop, spannend und abseits gängiger Klischees. Tipp!

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Kutiman – Open

„open“ ist das inzwischen sechste Album von „Kutiman“ alias Ophir Kutiel. Bislang assozierte ich den Künstler mit Funk, Soul und Worldmusic. Mit dem neuen Werk erweitert er das musikalische Repertoire um Filmmusik, 60er, Psychedelic und Trip Hop. Das Ergebnis ist ein kaleidoskopartiger und cineastischer Musiktripp. Interessant ist Gastsänger Dekel, dessen Gesang an „The Coral“ denken lässt. Auf „open“ ist Name Programm: „Kutiman“ zeigt sich offen und hat dadurch ein wirklich spannendes und entspanntes Album geschaffen. Zu haben ab 14.10.

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Weimar – Dancing On A Volcano

Tatsächlich bin ich schon ein paar Mal über das britische Quartett „Weimar“ gestolpert. Beim kurzen Reinhören war ich nicht angetan, mich weiter mit ihnen zu befassen. Dabei vermengen sie so einiges Spannendes – vor allem aus den 80ern. Mal erinenrt man sich bei dem aufgeräumten Sound an „Echo And The Bunnymen“. Dazu wollen aber die wirren Arrangments und der Pop Appeal nicht so recht passen. Es schwingt der poltische Twee Pop der 80er mit, der Sprechgesang von „Art Brut“ und irre Ideen von den „Cardias“. Und das alles zusammen sind „Weimar“. „dancing on a volcano“ will bewusst angehört werden. Schönes Album, das es bislang leider nur digital gibt.

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Christiane F. – Gesundheit!

Christiane Felscherinow aka Christiane F. kennen die meisten sicher von ihrem autobiographischem Buch und den Film „wir kinder vom bahnhof zoo“. Tatsächlich war sie in den frühen 80ern die Freundin von Alex Hacke aka Alexander von Borsig – damals Mitglied der „Einstürzenden Neubauten“. Zusammen traten sie als „Sentimentale Jugend“ auf. Da verwundert es nicht, dass Felscherinow als Promo zu dem besagten Kinofilm unter ihrem Namen 1982 eine Ep aufnahm, die um einen Remix erweitert zum diesjährigen Record Store Day wiederveröffentlicht wurde. Inzwischen gibt es die Ep über normale Kanäle zu kaufen. Die Musik hört sich nach untergrundigem, leicht schrottigem NDW an. Da das Original inzwischen irrwitzige Preise erreicht und das Reissue limitiert ist, empfiehlt es sich wohl, schnell zuzuschlagen.

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