Septimo Sello – Vuelo 747

„Septimo Sello“ aus Madrid war eine Synthpop/Minimal Band, die nur kurz von 1984 bis 1986 aktiv war. Der damals erschienene Output ist auch nur so mäßig spannend. Aber 2011 erschien auf Atemporal eine Zusammenstellung von frühen Aufnahmen der Band. Hier finden sich einige fantastische Minimal Hits, wie das u.a. auf der durchweg empfehlenswerten Zusammenstellung „interferencias vol. 1 – spanish synth wave 1980-1989“ erschienene „burdel„. Eine wirklich schöne Platte, die überraschenderweise noch immer günstig zu haben ist.

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Gruff Rhys – Seeking New Gods

Gut eineinhalb Jahre nach dem letzten Album erscheint im Mai das neuste Album des ehemaligen „Super Furry Animals“-Frontmanns Gruff Rhys. Dazu hat er sich laut Bandcamp Seite den Produzenten der „Beach Boys“ dazu geholt. Es werden Trompeten, Klavier und seltsame Synthies sowie Gitarren angekündigt. Bei Gruff Rhys wird das wohl ein Versprechen sein, das auch gehalten wird. Bisher gibt es einen Song zu hören, der sich zwischen 60er, kruden Arrangements, gutem(!) Britpop und ja: „Beach Boys“ bewegt.

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Terror Bird + Cyan Kid – Cut-Outs

Zwar ist „cut-outs“ gerade erst digital erschienen. Tatsächlich sind die Aufnahmen aber schon acht Jahre alt. Damals bastelte die vieleseitige Künstlerin Terror Bird in Berlin zusammen mit Cyan Kid an diesem Album. Laut ihrer Facebook Seite war das wohl eine harte Zeit, die Arbeit an dem Album aber trotz allem eine besondere Erfahrung.
Die Musik reicht dabei von Indie Pop, über Synth Pop bis hin zu konventionell instrumentiertem Rotwein-Pop. Wie ein schönes Mix Tape. Es gab damals wohl sogar eine LP! Die gesamte Auflage wurde allerdings durch eine Flut vernichtet… Schade!

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Magic Roundabout – Sneaky Feelin‘

Im Großbritannien der 80er gab es etliche DIY Gitarrenbands und spielten Musik zwischen 60s, Feedback und LoFi. Twee Pop! Eine dieser Bands waren „Magic Roundabout“ aus Manchester, die laut Label Website seinerzeit im Vorprogramm von „The Pastels“, „The Blue Aeroplanes“, „Spacemen 3“, „Loop“, „My Bloody Valentine“ und den „Inspiral Carpets“ spielten. Puh! Dass sie bislang nur wenigen bekannt sind, liegt daran, dass sie damals nur einen Song auf einer Tape Compilation veröffentlichten. Ian Master – einst Sänger der „Pale Saints“ – hat die Band zusammen mit Third Man Records wieder entdeckt und über 30 Jahre nach dem Split der Band deren Debüt 7″ veröffentlicht. Hoffentlich gibt es da noch mehr…

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Iv/An – Sub-Object

Drei Jahre nach dem letzten Album und ein Jahr nach der letzten großartigen Single ist der Kroate „Iv/An“ zurück mit dem neuen Album „sub-object„. Hier scheint der Künstler neue Wege beschreiben zu wollen. Jedenfalls tritt die bisher bekannte Poppigkeit ziemlich in den Hintergrund und wird durch Cut Ups und Soundcollagen ersetzt. Vermutlich würde das als Soundtrack prima funktionieren. Als normales Album lässt mich „sub-object“ allerdings leider etwas ratlos zurück.

(vk)

Freak Genes – Power Station

„Freak Genes“ auf Großbritannien sind seit 2017 aktiv und haben seither vier Alben veröffentlicht. Wo sie bisher unkonventionellen DIY-Rumpel-Gitarrenpop gemacht haben, fügten sie ihrem letzten Album, das Anfang Februar erschienen ist, eine Früh-80er elektronische Komponente hinzu. Das Ergebnis lässt sich schwer beschreiben. Vielleicht Elektro-Postpunk-Indie oder so? Ein bisschen musste ich an „Devo“ denken. Jedenfalls ist ihnen mit „power station“ eine sympathisch abseitige Platte gelungen.

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Roy – Roy’s Garage

Roy aus Vancouver trat 2018 erstmals mit seiner Musik zwischen Garage, Neopsych und Westcoast Psychedelic in Erscheinung. 2020 veröffentlichte er – von einer breiten Öffentlichkeit fast unbemerkt – das deutlich psychedelischere Album „peace love and outerspace„. Im Mai erscheint das neue Werk „roy’s garage„. Davon gibt es bisher einen Song zu hören, der Haight Ashbury Psychedelic Sound mit Beach Boys vermischt – inklusive orchestraler Arrangements. Wenn das Album hält, was der Song verspricht, kommt hier was Großes auf uns zu…

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Charles Lindbergh n.e.V. – Duesenjaeger

Das Projekt „Charles Lindbergh n.e.V.“ existierte laut Discogs nur kurz von 1983-84, ist aber seit 2006 – zum Trio angewachsen – wieder aktiv. Seither werden alte Aufnahmen überarbeitet, (wieder)veröffentlicht sowie Neues aufgenommen und herausgebracht. Gerade ist die Zusammenstellung alter Aufnahmen „duesenjaeger“ inkl. ihres „Hits“ „jetzt…“ überarbeitet digital wieder erschienen. Und zwar zum name your price. Wenn das nichts ist…
Es wird gemunkelt, dass wohl bald auch eine LP auf Kernkrach erscheinen soll.

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Silicone Prairie – My Life On The Silicone Prairie

„Silicone Prairie“ ist Ian Teeple aus Kansas. Mit diversen Projekten macht er Musik und debütierte im Februar mit „my life on the silicone prairie“ als „Silicone Prairie“. Man liest dazu Namen wie „Devo“. Ein Titel ehrt direkt „Patrick Cowley„. Beide Referenzen KANN man hören, wenn man denn will. Der ungestüme Rumpelpop hört sich für mich aber vielmehr wie eine Mischung von „Television Personalities“ und „King Gizzard And The Lizard Wizard“ an. Sprich psychedelisch angehauchter Lo-Fi Gitarrenpop trifft auf irre, energetische Arrangements. Schöne und mitreißende Mischung.
Digital gibt es das Album übrigens zum name your price. Also unbedingt mal reinhören.

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The Umlauts – Ü Ep

„The Umlauts“ kommen aus London. Das war es auch weitgehend mit Infos zu dem Quartett. Kennengelernt haben sich die vier an der Kunsthochschule, was man der Musik durchaus anhören kann. Bislang gibt es einen Track der Debüt EP zu hören. Und der breitet auf einem groovigen Teppich allerhand Quirliges wie 80s Synthies, 60er Terror Orgel und seltsamen Sprechgesang aus. Richtig definierbar ist das nicht, macht aber trotz aller bemühter Kunsthaftigkeit viel Spaß.

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