нат.аша – Set.ra

Neues von dem Leizpiger „нат.аша„. Der neue Track „set.ra“ ist wieder düster und wavig. Schönes Ding, das auf mehr in der Art hoffen lässt:

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(vk)

Ivur – Alpha

Na sowas! Was haben wir denn da? Die meisten Menschen, die auf einschlägigen „Szene-Veranstaltungen“ wie Gothic Pogo Party oder Waveteef unterwegs sind oder schon einmal die Tragedy Remains Party besucht haben, dürften Mr Urns kennen. Nun hat er den Schritt vom DJ zum Artist gewagt und seine erste EP als „Ivur“ digital auf bandcamp veröffentlicht. Tatsächlich überrascht das, was man zu hören bekommt, zunächst wenig, wenn man nur ein wenig weiß, welche Musik Mr. Urns aka „Ivur“ schätzt und auflegt. Gleichzeitig überrascht „alpha“ allerdings mit Vielseitigkeit, wie ich sie bei einer Debüt EP nicht unbedingt erwartet hätte. Hier treffen Italo Melodien auf Synthpop, Minimal und Coldwave. Schönes Debüt!

https://ivur.bandcamp.com/album/alpha

(vk)

Rosa Anschütz – Goldener Strom

2020 überraschte die Berliner/Wiener Künstlerin Roas Anschütz mit ihrem Debüt Album „votive“ – einem düsteren ambientartigen Tripp. Nächste Woche erscheint mit „goldener strom“ das neue Werk, das tatsächlich ein deutliche Entwicklung aufzeigt. Hier spielt Anschütz mit Beat- und Sound-Elementen aus der Clubwelt. Dabei bricht sie mit gängigen Klischees – wie man schon bei dem Vorab Song „their blood“ hören konnte. Denn trotz der Beats sind die Tracks viel zu sphärisch, als dass man das Bedürfnis hätte, dazu zu tanzen. Andererseits erscheint die Atmosphäre insgesamt positiver. Spannende Platte!

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Brezel Göring – Psychoanalyse (Volume 2)

Da ist es: Brezel Görings erstes Album nach dem letztjährigen, plötzlichen Tod von Francoise Cactus, mit der er das legendäre Duo „Stereo Total“ bildete. Die Musik auf „psychoanlayse (volume 2)“ ist zwar in weiten Teilen wie man sie von der Band kennt – also 60s beeinflusster LoFi Trash mit unterhaltsamen Texten. Allerdings tritt an die Stelle der ausgelassenen Durchgedrehtheit der Band eine gewisse Nachdenklichkeit. Gleichzeitig gibt es bei „psychoanalyse“ noch einmal Cactus‘ Gesang zu hören. Zusammen mit den Streichersätzen ist Brezel Göring hier ein rundes Album gelungen, das einen in Wehmut zurücklässt.

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Twink – You Reached For The Stars: The Best Of Twink

Twink ist John Charles Edward Alder und vermutlich allen Fans von britischer Psychedelic bekannt; denn er war Schlagzeuger legendärer Platten wie „Tomorrow“ und der ersten Rockoper „s.f. sorrow“ von den „Pretty Things“. Beide gelten als Meilenstein der britischen 60er Psychedelic. 1970 veröffentlichte er sein erstes, ziemlich durchgedrehtes Solo Album „think pink„. Darüber hinaus arbeitete er mit Legenden wie Syd Barrett zusammen. „Twink“ ist bis heute aktiv. Im Juni erscheint nun eine Best of. Eine schöne Idee, zumal sein Werk durchaus durchwachsen ist. Insofern kann man sich dem prima auf diesem Weg annähern.

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Tommy De Chirico

Tommy de Chirico war in den 80ern aktiv und brachte damals nur eine Single heraus. Die bewegt sich zwischen Postpunk und Wave, ist aber gleichzeitig ausgesprochen tanzbar. Das veranlasste das Label Mannequin 2013 eine EP herauszubringen, die neben den 7″ Tracks noch eine Demo Version und zwei extra Stücke enthielt. Die gibt es immernoch günstig zu kaufen. Tipp!

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Millimetric – Expériences Modernes

„Millimetric“ ist François-Xavier Michel aus Frankreich. Seit 20 Jahren veröffetlicht der Producer Musik minimalistischen Electro mit aggressiven Beats. Besonders gelungen ist ihm das auf dem 2009er Album „expériences modernes“. Da hat er auch entsprechende Gäste dabei: „Beta Evers“, „The Horrorist“, „The Hacker“ und sogar Martin Dupont. Leider gab es dieses Meisterwerk der Clubmusik nur als Files und CD. Da würde man sich eine Vinylversion wünschen!

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Super Furry Animals – (Brawd Bach) Rings Around the World

Die walisische Band „Super Furry Animals“ um Sänger und Kopf Gruff Rhys war wegen ihr psychedelisch-irren Ideen immer eine angenehme Ausnahme im Brit Pop Zirkus der 90er Jahre. Eines ihr bedeutendsten Alben war 2001 „rings around the world„. Das sprühte vor Ideen und erstreckte sich bereits über zwei LPs. Zum Record Store Day in diesem Jahr erschien eine LP mit sieben weiteren Tracks, die es damals nicht auf das Album schafften, aber eigentlich mit erscheinen sollten. Teils waren sie dann B-Seiten von Singles, aber so wie auf der Zusatz LP „(brawd bach) rings around the world“ war es wohl ursprünglich geplant. So beschreibt es jedenfalls Gruff Rhys. Im Juni erscheint sie nun noch einmal regulär.

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Eyedress – House Of Cards

Ein dreiviertel Jahr nach dem letzten Album gibts ein neues Lebenszeichen von „Eyedress„. Diesmal ist es „nur“ ein Song: Bei „house of cards“ bleibt sich der Kalifornier zwar treu. Das Stück ist aber langsam und wirkt unwirklich. Dadurch hat etwas von einem düsteren Traum. Das Video – in alter Computerspiel Ästethik gehalten – unterstreicht das zusätzlich. Spannende Entwicklung!

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