Tomas Friedrich – Einstieg

Letztens bin ich mal wieder auf Tomas Friedrich gestoßen, jenen irren Underground NDWler mit Minimal Einschlag, der mit „einstieg“ ein krudes schrilles Album geschaffen hat, wie es runder kaum sein könnt. Leider ist das inzwischen sehr gesucht. Zudem gibt es nur eine Picture LP Variante von damals, die offenbar meist von übler Qualität ist. Da würde man sich doch ein Rerelease in feiner Press Qualität wünschen. Allein diese beiden Hits sinds wert:

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Low Life – From Squats To Lots: The Agony And XTC Of Low Life

Seit einiger Zeit erfährt die australische Band „Low Life“ ordentlich Aufmerksamkeit. Durchaus zurecht, weiß ihr Mischung von Post Punk, Wave und düsterem Shoegaze durchaus zu überzeugen. Wieder einmal hat Jeff mich darauf gestoßen, dass es hier Neues gibt. Im November erscheint ein Album. Der erste Track von  – „agony & XTC“ – kann jedenfalls als gelungen bezeichnet werden:

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Beach Fossils – The Other Side of Life: Piano Ballads

Oooook, das us-amerikanische Projekt „Beach Fossils„, das für seinen charmant-schrabbeligen Indie Pop seit dem selbst betitelten Debüt im Jahr 2010 bekannt ist, meldet sich mit neuem Album zurück. Ein Cover Album. Es werden die eigenen Stücke gecovert und zwar im Wortsinne des Titels: Es handelt sich um Piano Balladen – inklusive Saxophon Solo. So richtig überzeugt mich der erste Song „this year“ noch nicht. Warten wir den Rest ab.

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Wallagh – Software Crisis

„Wallagh“ ist Bob Wallagh und war scheinbar in den 80er Jahren aktiv. Damals erschien lediglich ein Tape. Die vier Tracks darauf sind 80er Minimal mit einem gewissen Hang zum Experiment. Bereits 2016 erschien eine LP, die das Tape und unveröffentlichte Tracks umfasst. Offenbar blieb sie etwas unter dem Radar; denn es gibt sie noch immer bei Discogs direkt vom Label zu kaufen. Tipp!

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Gris Futuro – Hide & See

Gerade erschien der erste Track des mexikanischen Duos „Gris Futuro“, da legen die beiden mit einer digitalen 6-Track Ep nach. Auf Ep-Länge verabschieden sie sich etwas von dem „Xeno and Oaklander“ Epigonentum. Klar stehen noch immer Synthies, 80er und Pop im Mittelpunkt der Stücke. Bei aller Poppigkeit bleibt aber noch genug Platz für ein paar ungewöhnliche Ideen und Ecken.

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Party Day – Sorted!

„Party Day“ aus Großbritannien waren im wesentlichen 1983 bis 1986 aktiv. Ihre Musik ist postpunkig. Man würde die Releases auch bequem ein paar Jahre früher verorten können. Das Debüt „glasshouse“ ist inzwischen gesucht und teuer. Nun hat das Label Optic Nerve, das für interessante 80er Rerelease bekannt ist, die beiden Alben aus den 80ern als Doppel LP und Doppel CD wiederveröffentlicht. Pflichtkauf für Menschen, die „Modern English“ und ähnliche Bands schätzen.

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Dato Alaplaya

Wieder mal so eine feine Entdeckung von Jeff: Viel gibt es über den Künstler Dato Alaplaya aus Nürnberg nicht zu erfahren, außer dass er in einigen mir ebenfalls nicht bekannten Bands aktiv war. Im letzten Jahr begann er solo zu musizieren – zwischen Indie, Dreampop, Synthpop und 80s. Besonders sticht sein Händchen für Gesangsmelodien hervor. Und am überzeugensten kommt das alles in dem Song „festival“ zusammen. Da könnte noch Einiges kommen…

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Various – Back Up: Mexican Tecno Pop 1980-1989

Das in San Francisco beheimatete Label Dark Entries ist ebenso bekannt für überraschende wie gute Veröffetlichungen. Am 24. September erscheint mit „back up: mexican tecno pop 1980-1989“ eine überfällige Zusammenstellung mit Synthwave Tracks aus Mexico. Angeblich die erste auf Vinyl überhaupt. Die zehn Tracks überzeugen beinahe durchweg und bewegen sich zwischen Minimal, Synthpop und New Beat. Pflichtkauf!

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Frankie Rose – Seventeen Seconds

Frankie Rose war in großartigen Bands wie den „Crystal Stilts“ oder den „Dum Dum Girls“ aktiv und ist seit bald zehn Jahren solo aktiv. Ihr drittes Solo Album war 2017 das legendäre „The Cure“ Album „seventeen seconds„, das sie komplett Track für Track coverte. Das machte sie recht dicht am Original, sodass sich durchaus die Frage stellt, ob es ein Cover Album dieser Art braucht. Allerdings verleiht Roses Gesang den Songs noch einmal eine ganz andere Atmosphäre.

Die LP wurde schnell teuer. Im November veröffentlicht das Glasgower Label Night School die LP mit komplett anderem Artwork neu.

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Colleen Green – Cool

Ich hab ja echt einen Hang zu dieser Spielart abgehangenen melodiösen College Rocks à la „Weezer“, allerdings, gemacht und gesungen von Frauen. Kein Wunder also, dass ich ziemlich schnell Wachs in „Colleen Greens“ Händen bin, ist ihr viertes Album „cool“ doch genau meine Kragenweite.  Irgendwo zwischen „Juliana Hatfield“, „Garbage“ und „Sleater-Kinney“ hat die -stets sonnenbebrillte- Dame aus Los Angeles ein ziemlich feines Songwriterhändchen und schiebt eine tolle Melodie nach der anderen durch meinen Kopf.  Dabei braten die Gitarren mal mehr mal weniger, aber besonders gut gefallen mir die eher reduziert und schlicht gehaltenen Arrangements, untermalt von ihren klaren wie unaufdringlichen Vocals (die mich immer wieder auch an Miki Berenyi von „Lush“ erinnern). Tolles Album auf Hardly Art.

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(mf)