Mila Anatoli – Too Late

Besser spät als nie: So erschien das 1980 aufgenommene Demo „too late“ von Mila Anatoli letztes Jahr erstmalig und ist offenbar das einzige Release der Künstlerin. Die Musik läßt sich ganz schwierig kategorisieren. Elektronisch sind die Stücke. Es lassen sich Elemente von Grace Jones entdecken, 70er Flair und Synthpop. Aber es empfiehlt sich, „too late“ einmal selber anzuhören, weil auch diese Referenzen nicht wirklich passen. Wirklich schade, wenn diese Ep wriklich alles sein sollte, was Anatoli damals aufgenommen hat.

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‚SLOW PULSE BOYS‘ – The Story Of And Also The Trees

Die Band „And Also The Trees“ mit ihrer bewegten Geschichte von den „The Cure“-Freunden, über ihren eigenen sphärisch-romantischen Sound, Surf Ausflügen bis hin zu ihrer Rückbesinnung auf ihre frühen Tagen bedarf vermutlich keiner weiteren Vorstellung. Inzwischen können die Briten auf 40 Jahre Bandgeschichte zurückblicken. Die Rückbesinnung liegt da auf der Hand und lässt die Band in Form einer Dokumentation auf ihre Geschichte zurückblicken. Leider müssen wir uns da noch bis 2022 gedulden. Der Teaser macht jedenfalls sehr neugierig:

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Leroy Se Meurt – Makine Kültürü

Das französche Duo „Leroy Se Meurt“ entdeckte ich eher zufällig, als ich sie im Vorprogramm von „TWINS“ sehen durfte. Ihr Auftritt war trotz der nur sechs Gäste und diverser technischer Probleme absolut mitreißend: Elektronisch, aggressiv, tanzbar und etwas irre. Und genau so hört sich ihre inzwischen nicht mehr ganz so neue Ep „makine kültürü“ an. Macht viel Spaß!

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Lives Of Angels – Elevator To Eden

Wieder mal eine interessante Band, die an mir vorbeigegangen ist: Das US-Duo „Lives Of Angels“. Es gibt mit „elevator to eden“ eigentlich nur ein Album von 1986. Später kamen eine Demo Compilation und ein Tape. Die Wurzeln des Projektes gehen zurück in die 70er Jahre. Gerald O’Connell – die eine Hälfte der Band und verantwortlich für den Großteil der Musik – nimmt ausdrücklich Bezug auf 70er Krautrock. Beim ersten Hören mag das verwundern, hört sich „elevator to eden“ doch eher noch Postpunk meets Minimal an. Nach einer Weile entdeckt man aber die eigene Note im Sound von „Lives Of Angels“. Und die dürfte bestimmt von besagtem Krauteinfluss herrühren.

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Video Look ‎– Kall Lycka

Das Duo „Video Look“ hat nur eine Album veröffentlicht. Das war 2014. Die eine Hälfte des Projektes Cynthia Stern ist gleichzeitig auch bei den etwas bekannteren „Colouroid“ aktiv und betreibt das durchaus spannende Label Flexi Wave. Allerdings sind seine letzten Aktivitäten in beiden Fällen schon einige Jahre her, sodass Label und Band wohl Geschichte zu sein scheinen.
Zurück zu „Video Look“: Die Musik ist treibender, typischer 80er inspirierter Minimal. Das macht richtig Spaß und verwundert gleichzeitig, dass die beiden nicht viel bekannter damit geworden sind.

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Doric – Great Dead Cities

Ach wie fein! Der Grieche Stathis Leontiadis aka „Doric“ hatte bereits seinen Abschied angekündigt, dann kam 2018 ein neues Album und dieses Jahr erscheint auf Young & Cold Album Nummer drei! Das verspricht ein feines Minimal Album zu werden. Zu hören gibts noch nichts, daher hier noch einmal der Klassiker „the suspect“:

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Xiu Xiu – Oh No

Jamie Stewarts Projekt „Xiu Xiu“ ist zurück und veröffentlicht am 26.3. ein neues Album. Das bedeutet bei „Xiu Xiu“ immer Überraschung. In wahrlich weitem Sinne macht das kalifornische Projekt Popmusik. Zuletzt 2017 ganz famos auf dem Album „forget“ mit einem der Übersongs jenes Jahres: „jenny gogo„. Die folgenden Releases probierten sich an Wold Music oder wie auf dem im letzten Jahr digital erschienenen „deforms the unborn“: Am Experiment.
Da überrascht der erste Song des neuen Albums mit einer lange nicht gehörten Eingängigkeit. „a bottle of rum“ ist natürlich allein wegen Stewarts anklagendem Gesang „Xiu Xiu“, aber hört sich sonst wie 80er Pop Revival Bands à la „Chromatics“ an. Das war so wirklich nicht zu erwarten. Aber es belegt einmal mehr, dass im „Xiu Xiu“ Kosmos (beinahe) alles möglich ist.

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Enid Fleurette Et Poussière – Participer A Une Observation

Das hier ist etwas obskurer… Dabei sind die beiden Protagonisten durchaus bekannt, besteht das Projekt „Enid Fleurette Et Poussière“ doch aus Jörg Steinmeyer vom Kernkrach Label/Shop sowie Joachim Saleina von den „Cosmic Hula Radiators“, „Mängelexemplar“ und zig anderen Minimal Projekten.
Tatsächlich wurde die einzige 7″ des Projektes zwar schon 2013 veröffentlicht, ist aber noch immer vom Label neu zu haben. Die Musik hört sich ein wenig so an, als hätten die beiden nach einer Kiste Bier diese beiden Songs auf die Schnelle eingespielt. Was bei der A-Seite „sur les cimes de l’empêchement“ etwas anstrengend ist, funktioniert auf der B-Seite „un contretemps a la villa des mouettes“ erstaunlich gut. Eine minimale Drummashine wird nur von einer rudimentär gespielten Gitarre und einem verstimmten Synthie begleitet. Hat irgendwie was und ist – wie gesagt – noch günstig zu haben.

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Sexual Harrassment – I Need A Freak

Das erste Rerelease von Dark Entries in diesem Jahr ist das einzige Album von „Sexual Harrassment“ – ursprünglich erscheinen 1983 – als um zwei Tracks erweiterte Doppel LP. Das Projekt um DJ und Producer Lynn Tolliver, Jr entwarf eine seltsame Mischung von Disco, Früh 80er Tanzmusik und Body Electric gewürzt mit einer ordentlich Portion Irrsinn.
Spannendes Album, das bislang nur als hochpreisiges Original oder Bootleg zu haben war.

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Telex – This Is Telex

Das 1978 gegründete belgische Trio „Telex“ war bis zum Tod des Mitglieds Marc Moulin 2008 aktiv. Bekannt wurden „Telex“ vor allem durch Cover-Versionen in minimaler-discohafter Manier. 1980 traten sie mit ihrem eigenen Song „euro vision“ gar beim Eurovision Song Contest auf.
Nun sollen ihre Alben wieder erscheinen. Um die Serie zu starten, erscheint zunächst im April mit „this is telex“ eine Art best of Zusammenstellung mit allen Singles und zwei bisher unveröffentlichten Cover Stücken: „dear prudence“ („Beatles“) und „the beat goes on“ („Sonny & Cher“). Alle Stücke wurden von den verbliebenen Mitgliedern remixed und remastered. Beste Unterhaltung garantiert!

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