Neon Lies – Neon Lies

Das kroatische Ein-Mann-Projekt „Neon Lies“ veröffentlichte Ende 2016 das erste Album. Bislang nur als Tape und digital. Aber das passt auch zu der Musik und der entsprechenden DIY Mentalität. Die Musik ist nämlich herrlich unprofessionell aufgenommener 80 Minimal Synth mit Einflüssen experimenteller Musik und einigen Tupfern von „Suicide“. Im März kommt „Neon Lies“ auf Tour. Das könnte live spannend sein!

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

Jakuzi – Fantezi Müzik

Nach „She Past Away“ schickt sich eine neue türkische Band an, den dunklen Dancefloor zu erobern: Das Duo „Jakuzi“ aus Istanbul gestaltet seinen Sound dabei aber deutlich poppiger auf der einen Seite, auf der anderen schwingen dank des Basses Wave und Postpunk mit. Schöne Mischung. Die Single „koca bir saçmalık“ weckt auf jeden Fall die Neugierde auf das im März folgende Album „fantezi müzik“.

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

Qual – Cupio Dissolvi

Gerade sind „Lebanon Hanover“ auf Tour, da veröffentlicht die eine Hälfte William Maybelline mit seinem Alter Ego „Qual“ eine neue ep. Gewohnt düster, morbide, kalt und aggressiv geht es bei seinem Minimal Synth zu. Allerdings ist der vorab veröffentlichte Titeltrack deutlich strukturierter als die Stücke des Debüt Albums. Das Video allerdings bemüht doch etwas zu viel Klischees…

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

La Düsseldorf – La Düsseldorf

Die Band „La Düsseldorf“, die direkt nach Auflösung der Krautrocklegende „Neu!“ um deren Klaus Dinger entstand, konnte mit ihrem Debüt „la düsseldorf“ an die Erfolge der Vorgängerband anschleißen. Die ausufernden Stücke und die hypnotischen Beats waren der Musik von „Neu!“ gar nicht so unähnlich. Allerdings waren die Sounds moderner.
Nun gibt es das Debüt aktuell wieder als LP zu kaufen.

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

Synths Versus Me – Sexy/Body/Touch

Ganz unbemerkt von mir hat die Dark Elektro Band „Synths Versus Me“ ihr neues Album „sexy/body/touch“ wieder auf „Oraculo“ veröffentlicht. Dark Elektro nenn ich ihre Musik in Ermangleung einer adäquaten Bezeichung. Sie sind sehr dancefloor-orientiert, aber haben immer die typischen düsteren Elemente dabei. So auch bei dem neuen Album, das allerdings deutlich zugänglicher ist, als die ersten beiden. Schöne Überraschung zu Beginn des Jahres!
Mit enthalten ist der Track „machines loves better“, der bislang exklusiv auf dem „minimal signals“-Sampler war.

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

Frozen Ducks – Frozen Ducks

Auf dem Label „Onderstroom“ erscheinen immer wieder Perlen wie auch „Frozen Ducks“, deren Song „beginnings“ aus den frühen 80ern mit seinem Minimal mit Wavetouch gewissen Legendenruf hat. Der Gesang erinnert bisweilen an Ian Curtis. Offziziell scheint es kaum Veröffentlichtlungen des Projektes zu geben, glaubt man Discogs. Umso erfreulicher, dass es die selbstbetitelte Zusammenstellung auf „Onderstroom“ gibt.

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

Neue Strassen – Moderne Zeiten

Die schon einige Zeit sehr guten Ruf genießende mexikanische Band „Neue Strassen“ um Werner Karloff veröffentlichte bislang nur digital. Nun erscheint im März ihre erste LP.
Der erste Song vom Album klingt wie bekannt. Moderner Minimal Synths mit starkem 80er Anstrich.

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

Dead Can Dance

Lange waren die LPs der Band „Dead Can Dance“ vergriffen. Nachdem in den letzten Jahren die ersten drei Alben, das sechste „into the labyrinth“ und das dazu gehörende Live Album „toward the within“ wieder veröffentlicht wurden, folgen im März die letzten drei, die auf dem Label 4AD erschienen: „the serpent’s egg“, „aion“ und „spiritchaser“.
Gerade „the serpent’s egg“ offenbart die Einzigartigkeit der Band, die als Postpunk Band anfing, über sakrale und mittelalterliche Musik – neu interpretiert oder einfach original umgesetzt – bis hin zur Weltmusik als in ihre Platten mit einbrachte und diese damit so ungewöhnlich machte. Hier entsteht eine emotionale, ja beinahe kitschige Tiefe, die so wohl nur „Dead Can Dance“ hinbekommen und ihnen Verehrer überall bescherte, wenn etwa die Shoegazer von „Ride“ das Stück „severance“ coverten.
Nicht nur aus sentimentalen Gründen sicher eine überfällige Wiederveröffentlichungsreihe!

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

Breathing Age – A Place For Dreamers

Die britische Band „Breathing Age“ existierte nur von 1981-83 und veröffentlichte nur eine 7″ und ein paar Tapes. Das überrascht, haben sie doch ein überraschend überzeugendes Gespür für gute Melodien. Dadurch wirken sie wie eine Minimal Synth Version der frühen „OMD“! Oder auch so, als hätten „OMD“ da weiter gemacht, wo sie nach ihren frühen BBC Sessions aufgehört haben. „Atemporal“ veröffentlicht im Februar die LP „a place for dreamers“ mit allen noch auffindbaren Songs.

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.

Trümmerfrauen

Die deutsche Band „Trümmerfrauen“ nahm 1980-1982 Sessions auf, die im März erstmal als Lp erscheinen werden. Rumpeligen (Post?)Punk spielen sie. Unbeholfen, dabei aber überraschend charmant. Wer an „Xmal Deutschland“ oder „Malaria“ denkt, hat einen groben Eindruck von der Band.

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Mit Klick auf das Video schicken Sie Daten (IP-Adresse, Browserinformationen) an Google-Youtube.