Welle A. – Ursula / Frederik Schikowski Split

Gerade noch erschien unser neuer Sampler „sowas von egal 2“ auf Bureau B, da geht es schon weiter: Nach letztem Jahr mit Ton8 haben wir uns wieder mit dem großartigen Label Young & Cold Records
zusammen getan, um dieses Mal ein Split Mini-Album zu veröffentlichen. Welle a. heißt es.
Auf der einen Seite findet sich die Haller Band Ursula. Ihren schrulligen DIY Minimal gab es schon ein ums andere Mal auf unseren Partys zu hören. Wir sind froh, dass sie bei Welle a. dabei sind und damit ihre erste Vinyl Veröffentlichung mit uns zusammen realisieren.
Auf der anderen Seite gibt sich Frederik Schikowski die Ehre. Der Berliner ist seit über 20 Jahren aktiv. Zu Welle a. steuert er eine Mischung von älteren Tracks bei. Mit dabei: Sein Dancefloor Smasher „ein lächeln im vorübergehen“, der hier erstmals auf Vinyl veröffentlicht wird!
Das wunderbare Artwork hat wieder Biljana Tomic (https://www.instagram.com/biljan.atomic/?hl=de) gestaltet.
Physisch erscheint Welle a. Anfang 2021. Digital erhätlich und Vinyl vorbestellbar ist die Split ab sofort hier.
Mit dem Code „young“ erhaltet ihr 10% Rabatt. Noch besser: Wer den Code nicht nutzt, dessen 10% gehen zu Gunsten von Projekten in der Kinderhilfe. (wie lange das so gilt, weiß ich leider nicht)
Ansonsten könnt ihr Welle a. natürlich auch über die Labelseite vorbestellen.
Vielen lieben Dank an die beiden Acts, Biljana und natürlich an das Young and Cold Team!
Wir freuen uns riesig!

(vk)

Schonwald – Abstraction

Drei Jahre nach dem letzten Album erscheint nun das neue Album des italienischen Duos „Schonwald“, das für seinen flächigen, fast shoegazigen Cold Wave bekannt ist. Viel hat sich in den drei Jahren offenbar nicht getan. Ihre Musik hat sich im Prinzip nicht verändert. Allerdings haben sie das Niveau auch gehalten. So finden sich einige Hits wie „inner sin“ auf „abstraction„. Wer die Band schon immer mochte, wird hier definitiv nicht enttäuscht werden. Ich persönlich hätte mir ein paar Neuerungen gewünscht. Aber zu nörgeln gibt es ja immer was…

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(vk)

Konstantin Unwohl – Im Institut Für Strömungstechnik

Vor zwei Jahren war der Hamburger Konstantin Unwohl mit seinem Song „mein verstand“ der Hype schlechthin. Alles wartete auf ein Album. Wie aus Trotz widmete der sich aber dann seinem leicht krautigem Projekt „Neuer Deutscher Wille„.
Nun hat er sich wieder sich selber gewidmet und mit Aufnahme und Wiedergabe ein Label gefunden, das Anfang 2021 das Debüt Album von Konstantin Unwohl veröffentlicht. Die meisten Stücke kursierten hier und da bereits, scheinen aber für „im institut für strömungstechnik“ neu aufgenommen worden zu sein. Das gilt jedenfalls für die bisher auf der bandcamp Seite zu hörenden zwei Stücke. Leider tat zumindest diesen beiden Stücken nicht so gut. Es ging das ganz eigene Flair des Musikers verloren zugunsten einer gewissen Beliebigkeit. Nein, das Niveau von „mein verstand“ hat das leider nicht mehr.

https://aufnahmeundwiedergabe.bandcamp.com/album/im-institut-fu-r-stro-mungstechnik

(vk)

Katharina Nuttall – Lethe

Wie angekündigt kann es seit gestern die neue Single von Katharina Nuttall angehört werden. Entgegen der Ankündigung von Experiment und Spoken Word gibt sich „lethe“ recht eingängig und fügt dem bekannten düster-melancholischen Nuttall Universum lediglich elektronische Elemente hinzu.

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(vk)

College

Der Produzent und Musiker David Grellier aka „College“ kommt aus Nantes und ist seit 2008 unter diesem Namen aktiv. In weiterem Sinne kann er sicher dem Vaporwave zugeordnet werden. Allerdings gestaltet „College“ seine überwiegend instrumentale Musik weniger oberflächlich und reichert sie mit Elementen von Synth Wave und French House an. Bisweilen hat seine Musik auch Soundtrack-Charakter. Kyle Dixon & Michael Stein haben sich da vielleicht bei ihrem „Stranger Things“ Soundtrack inspirieren lassen. Alle Alben sind anders, was sich auch in den Artwork Konzepten widerspiegelt. Hier gibt es jedenfalls einiges Interessantes zu entdecken…

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(vk)

Various – Berlin Atonal – More Light

Das Berlin Atonal Kunst- und Musikfestival genießt aus seiner Frühzeit 1982-1990 legendären Ruf. Seit 2013 gibt es das Festival wieder und ist überraschend erfolgreich, spannend und international bekannt. Gefühlt alles, was im experimentellem Musikbereich Rang und Namen hat, ist hier schon aufgetreten.
In diesem Jahr musste das Festival aus nahe liegenden Gründen ausfallen. Um dennoch präsent zu sein, haben sich die Festival Veranstalter*innen etwas Besonderes einfallen lassen: Fünf Sampler mit verschiedenster Musik zwischen Drone, Ritual, Dancefloor, Ambient und Experiment. Die Sampler können einzeln oder als schicke Box erworben werden. Ein Muss für Musikerliebhaber*innen mit etwas weiterem Horizont.

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Monsieur Crâne – Monsieur Crâne

Monsieur Crâne ist Mickaël Appollinaire aus Bordeaux. Laut bandcamp Seite ist er bereits seit dem Jahr 2000 unter diesem Namen aktiv. Discogs hingegen verzeichnet das selbstbetilte Album von 2016 als Debüt. Um dieses Album soll es hier gehen; denn die anderen sind eher durchwachsen. Das selbstbetilte hingegen zeichnet sich durch eine überzeugende Mischung aus Synth, Minimal, Pop und Electroindie aus. Die LP ist leider ausverkauft. Dafür gibt es die digitale Version zum name your price auf bandcamp. Derzeit arbeitet Monsieur Crâne am neuen Album, das wieder in diese Richtung gehen soll. Wir sind gespannt!

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Plugpoint Music – Last Chance

Nach der kleinen Sensation, dass uns Minimal Wave Rescords endlich ein Reissue des „Jyl„-Albums bescherte, legt das Label mit einer weiteren kleinen Sensation nach: Das gesuchte Minimal Album „last chance“ der deutschen Band „Plugpoint Music“ von 1987 wird endlich wiederveröffentlicht. Damals im Selbstrelease erschienen, hat es so gesehen nun das erste Mal eine reguläre Veröffentlichung. Ein Datum steht noch nicht fest, und vermutlich wird es auch noch ein wenig dauern – wie bei „Jyl“ – aber he: Letztlich reicht doch die Gewissheit, das Album in absehbarer Zeit in den Händen halten zu können.
Wer wissen möchte, was hier musikalisch zu erwarten ist, dem seien hier einfach die Vorschläge von Discogs aufgefürht, wenn man das Album aufruft: „Ceramic Hello„, „Snowy Red„, „A Blaze Clour“ und „Ami Marie“. Gute Acts als Orientierungs Koordinaten.

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(vk)

Twice A Man – Works On Yellow

Das schwedische Projekt „Twice A Man“ begann 1982 mit Minimal Wave und nach Wandlungen über verschiedene Entwicklungsstufen hinweg bis heute aktiv. Ihr Song „battles“ vom Debüt „music for girls“ gilt schon als Klassiker. Das 1986 erschienen Album „works on yellow“ gibt es derzeit zum name your price bei bandcamp. Das sträflich unterschätzte Album verbindet auf eigenständige Weise Underground Elemente und Pop miteinander. Wave meets Synth Pop oder sowas.
Schöne (Wieder-)Entdeckung dank ET aus Hannover.

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(vk)

Allysen Callery – Ghost Folk

Passend zu Halloween stelle ich heute das gerade erschienene Album „ghost folk“ der US-Amerikanerin Allysen Callery vor. Das könnte von Flair, Artwork und Songwriting her aus den späten 60ern stammen und ist wunderbarer melancholischer Folk wie zu der Zeit beliebt. Nicht ohne Grund hat Callery das Album u.a. dem großartigen Nick Drake gewidmet. Die Stücke bestehen fast komplett nur aus Callerys zebrechlich-melancholischem Gesang und Akustik Gitarre. Hier und da gibt es eine flächige E-Gitarre zu hören. Dieses Album ist keine Everyday-Platte, aber für Zeiten wie diese und spezielle melancholische Momente genau das richtige.

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(vk)