Aislers Set

Kennt noch jemand „Aislers Set“? Die Schrammelpop Band musizierte zur Jahrtausendwende in bester „Pastels“ Manier vor sich hin. Irgendwo zwischen DIY Rumpelpop, Neo Psych und Tweepop. Von 1998 bis 2002 brachten sie drei Alben heraus. Danach wurde es recht still um die Band. Da veröffentlichen sie wie aus dem Nichts digital ein neues Weihnachtslied. Ob da nun noch mehr kommt? Es wäre zu wünschen!

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Camera – Prosthuman

Das Berliner Projekt „Camera“, das sich auf die Fahnen geschrieben hat, Krautrock in die Jetztzeit zu übertragen, ist zurück. Im Februar erscheint ihr inzwischen fünftes Album „prosthuman“. Selten trifft der Begriff „Projekt“ besser auf einen Act als hier; denn bei jedem Album dreht sich das Besetzungskarussell neu. Das hat den Vorteil, dass „Camera“s Musik auch nach zehn Jahren sich immer wieder in neue Richtungen entwickelt. Seien es etwa Dub anleihen wie nun auf „prosthuman“.

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Future Faces – Euphoria

Das Trio „Future Faces“ aus Genf ist seit 2017 aktiv. Da erschien die noch sehr postpunkige Debüt Ep „revolt„. Im Februar erscheint das Debüt Album „euphoria„. Die neuen Stücke sind elektronischer und cold waviger. Das mag auch daran liegen, dass „Buzz Kull“ bei dem Track „enter live“ mitgewirkt hat. Sie selber bringen u.a. „Whispering Sons“ als Referenz an. Das kann ich musikalisch bestätigen. Allerdings verwirrt – zumindest mich – der Gesang ziemlich, da er sehr stark nach „Dead Can Dance“s Brendan Perry zu deren Frühzeit klingt. Verwirrung ist hier absolut positiv gemeint, verleiht der Gesang dadurch dem Gesamtsound eine zusätzliche Tiefe. „euphoria“ ist zudem recht vielseitig, da die drei Herren sich auch experimentierfreudig zeigen, wenn es um Sounds geht. Schöne Platte einer Band, von der man sicher noch mehr hören wird!
Ach und das Album ist ab sofort hier vorbestellbar. Wenn sich die Qualität der Band rumspricht, dürfte es bei der kleinen Auflage schnell vergriffen sein.

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Alex Maas – Luca

Alex Maas aus Texas ist vor allem als Sänger der „Black Angels“ bekannt. Deren letztes Album liegt schon gute drei Jahre zurück. Die Zeit hat Maas genutzt, um sein erstes Solo Album aufzunehmen. Das hört sich schon allein wegen seiner prägnant knabenhaften Stimme und dem deutlichen 60er Bezug nach „Black Angels“ an. Allerdings ist Maas solo deutlich weniger rockig unterwegs. Die Arrangements sind reduziert und folkig. Einige sind beinahe nur auf Akustikgitarre gespielt und nur von ein paar Melotron Tupfern begleitet. Manchmal wird es auch psychedelisch. Jedenfalls versüßt uns „luca“ die Zeit bis zum nächsten „Black Angels“ Album auf sehr angenehme Art und Weise.

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Intolerable Life – Ha! Ha! Ha!

„Intolerable Life“ ist das neue Projekt von „Silent EM“ zusammen mit seiner Freundin. Das New Yorker Paar hat die Corona Zeit genutzt, sich ganz dem Projekt zu widmen. Bisher gibt es mit „ha!ha!ha!“ einen viel versprechenden Song zu hören, der zwar deutlich „Silent EM“-Elemente aufweist, aber gleichzeitig noch Post Punk und mehrstimmigen Gesang hinzufügt. Da wird man wohl auf weitere Stücke gespannt sein dürfen!

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Vision – Album

Puh! Das ist schon fast etwas hart: Hier versucht das Schweizer Duo „Vision“ so ziemlich alle denkbaren 80er Klischees unter einen Hut zu bringen: Vom DX7 Synthie, über die Ästhetik inklusive Keith Haring im Artwork bis hin zum „luna park“! Das eint sie mit dem irren Projekt „Glass Apple Bonzai„. Allerdings driften „Vision“ bisweilen ins Schlagerhafte ab. Das aber immer nur so, dass es gerade eben noch ok ist. Unterhaltsames Platte! Siehe dazu den Album Trailer:

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VVAQRT

Genauso wie „Nail Club“ sind „VVAQRT“ auf Hot Releases erschienen. Das Label hält neben einigen wirklich anstrengenden Releases auch echte Perlen parat. So eben auch „VVAQRT“, ein Duo aus North Carolina. Ihre Musik sind fragmentarische kurze Cold Wave, Synth und Synth Punk Stücke. Die beiden bislang erschienenen Alben stammen aus den Jahren 2010 und 2014, sind ziemlich vielseitig, schwer zu greifen, aber in jedem Fall sehr spannend. Beide sind noch für wenig Geld direkt auf der Label Bandcamp Seite zu erhalten. Tipp!

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Various – Forbidden Figures – Help For Nao Katafuchi

Offenbar hat irgendein Anwalt den guten Nao Katafuchi drangekriegt. Um sich rechtlich dagegen zu wehren, benötigt er Geld. Aus diesem Grund haben sich ganze 34 Acts zusammengetan und einen digtitalen Sampler zusammengestellt – mit überwiegend exklusivem Material. Alle Erlöse kommen Katafuchi zugute. Da kann man dann auch über den etwas höheren Preis hinwegsehen. Es ist ja für einen guten Zweck und obendrein ist der Mix hervorragend: Alles dabei, was im aktuellen Minimal/Cold Wave Kosmos angesagt ist! Aber schaut selber. Am besten schlagt HEUTE zu, da heute ja auch die Bandcamp Gebühren entfallen und somit der komplette Betrag Katafuchi zugeht!

https://naosuper.bandcamp.com/

(vk)

Desert Souls – Back To The Coast

„Desert Souls“ kommen aus Ausgburg und sind schon seit einiger Zeit aktiv. Der älteste Post ihrer Bandcamp Seite stammt aus 2017. Musikalisch orientiert sich ihr Gitarrenpop stark an 60er Garage, Beat und Surf. Das machen sie ganz hervorragend, sodass schließlich das kleine feine Label Kleine Untergrund Schallplatten auf sie aufmerksam wurde und die Debüt Ep „back to the coast“ veröffentlichte. Schönes Debüt!

https://desertsouls.bandcamp.com/

(vk)